Freitag, 11. Februar 2011

Wertegesellschaft: Das Denken der Philosophien beginnt erst nach dem Urgrund für unsere Wertegesellschaft - deshalb kann ihn niemand sehen

Die Konfuzianische Lehren

Sie entstammt einer Kriegerschicht, die von Fürstentümern in speziellen Schulen ausgebildet wurden. Aus dieser sozialen Sichtweise entspringt die Lehre des Meister Kong. Er vertritt die Meinung das richtige Verhalten in der Sippe, in der Familie und im Staat ist erlernbar.

"Der Schüler der Weisheit hat eine hohe Würde, auch seine soziale Verantwortung wächst. Er denkt zu erst an die sinnvolle Gestaltung seines Lebens, bevor er über seinen Tod nachsinnt. Klar unterscheiden wir zwischen den "kleinen Menschen" (xioa ren) und den Adligen und Kriegern."

So bestätigt Meister Kong die unumstößlich pyramidale Ordnung, an die Eigentum und damit die Abhängigkeit des "kleinen Menschen" gekoppelt ist. Er verteidigt diese Ordnung und passt seine Weltanschauung diesem sozialen Rangfolgebild seiner Gesellschaft an. Daher mögen seine Erkenntnisse im kleinen Universum eines Fürstentums Richtigkeit haben, aber diese verlieren, wenn man sie im Universum der Menschheit betrachtet und den Eigentumsverhältnissen der Welt. Das gleiche geschieht auch mit den Erkenntnissen Newtons. Seine Formeln werden ungenauer, je größter die Entfernungen sind und sind daher auf das Universum nicht anwendbar bzw. falsch.

Meister Kong (Konfuzius) sieht die Macht der Fürsten als von Gott geben und damit ein Anhänger der "göttlichen Ordnung" die auch unsere heutige westliche Gesellschaft immer noch praktiziert.  Er sieht keine Notwendigkeit die hierarchische Ordnung aufzuheben, sondern will sie einfach moralisch neu definieren. Er will also dem anerzogenen Streben nach Reichtum und Gewinn Gesetze vorlagern, die übermäßige Gier als frevelhaft abtun und zur Liebe umschwenken, in der an die "kleinen Menschen" wieder verteilt wird.

Damit hat Konfuzius unsere Wertegesellschaft ganz genau erkannt. Er sieht darin ein Gleichgewicht, das nicht gestört werden darf. Überträgt man dieses Moral aber auf die anderen Fürstentümer im Gesamten musst sich auch hier eine Hierarchie entwickeln, die ebenfalls wieder mit Regeln und Gesetzen durch Moral gebremst werden muss. Das wäre ein Modell der Neuen Weltordnung, die vieler Orts verpönt ist. Zeigt aber auch das Bestreben der verschiedenen Regierungschef auf, die Ordnung in einer Weltordnung zu Formulieren um diese Wertegesellschaft, der göttlichen Ordnung aufrecht zu erhalten, damit die einmal erworbenen Eigentumsansprüche nur innerhalb der geltenden Moral = Gesetze gewechselt werden können.
"Generell gelten die Tugenden der Treue und der Unterordnung gegenüber den höher Gestellten. Wie sich in der Sippe die Kinder dem Vater unter ordnen, so müssen alle Bewohner des Staates dem Fürsten ( in Demokratien den gewählten Machthabern) unterordnen (parlamentarische Entscheidungen). Untereinander befolgen sie alle die Zuverlässigkeit im Handeln und die Aufrichtigkeit bei der Rede (daraus ergeben sie die wahnwitzigsten Reden in unserer Politik - sie entsprechen alle der Wahrheit - es kommt nur auf den Blickwinkel an). Die weisen Menschen lieben die gewährten Wahrheiten, sie befolgen die alten Riten und dienen dem Fürsten".

Die "goldene Regel" der Moral wurde bis heute nirgends umgesetzt, die besagt: Es sei unsinnig den Mitmenschen etwas Böses anzutun, das man selber nicht erleben will (Lunyu 15.23) sowie das erfahrene Böse wieder durch Böses zu vergelten, damit es zu einem Druchbrechen des Kreislaufes kommt. Das bedeutet aber auch, dass man sich nicht zum Instrument machen soll, wenn man sich gierig auf die Taten der "Bösen" stürzt und sie ankreidet. Das hindert die Menschen am lernen des Guten und zeigt nur auf, dass "Böses Verhalten" erfolgreich ist.

Die konfuzianische Lehre sagt aber auch, dass ein Staat nur dann erfolgreich ist, wenn sich die Beamten und Krieger dem Fürsten unterordnen und alle drei ein moralische gutes Vorbild leben, damit der "kleine Mensch" ihn nachahmt. Aber auch die Fürsten und die Beamten müssen dem Staat dienen, nur dann ergibt sich eine klare Ordnung - also die Hierarchie. Er versagt auch den Widerstand gegen den Fürsten, er gibt lediglich das Recht, auf Fehler des Fürsten hinweisen zu dürfen und dieses Recht haben nur die Beamten.  Diese Ordnung kennen wir aus unseren Demokratien, die oft keine direkte Mitsprache der Bevölkerung zulässt, sondern den Weg über eine Behörde oder ein Gerecht. Die Argumentation findet aber immer nur im Rahmen den momentan gelten Rechts und Gesetz statt, das niemals vom "kleinen Menschen" formuliert werden darf.

In all diesen Ausführungen wird niemals die Wertegesellschaft angesprochen, aus der sich die pyramidale Ordnung bzw. die göttliche Ordnung rechtfertigt. Diese angebliche von Gott gegebene Ordnung hält sich nur dann, wenn kein Mensch die Frage nach dem ersten Eigentum an der Erde stellt.

Hierzu bietet ausschließlich der Daoismus einen kleinen Aspekt, da er eine sehr alte Lehre ist und noch teile der Ordnungsvorstellung aus der Jäger- und Sammlerzeit beinhaltet.

All diese Lehren betrachten die Moral immer aus der Sicht einer unumstößlichen hierarchischen Ordnung, die sich ihres Ursprungs der Macht nicht mehr bewusst ist. Sie hinterfragt die sozialen Abstufungen der Gesellschaft nicht, sondern akzeptiert sie einfach als Notwendigkeit der Ordnung.

Die Lehren den Meng zi


Meng zi (Menzius - starb 200 n. Chr.) ein späterer Schüler Meisters Kong wollte die konfuzianische Lehren auf konkrete Lebenssituationen anwenden.


Er gesteht ein, dass Menschen zu Übeltätern werden, wenn sie schlechtes erlebten oder in widigen Lebensumständen leben müssen. Er sieht aber den Staat und das Fürstentum als unabdingbar, Eigentumsverhältnisse und die sich daraus ergebenden Abhängigkeiten versteckt er hinter der "Menschlichkeit" die alle gleichsam ausüben sollen.


Wenn alle im Staat nur ihren Gewinn und Vorteil anstreben, dann kommt es leicht zum Streit und zum Krieg. Allein wenn sie den Regeln der Menschlichkeit folgen, werden sie Frieden haben. Das Gute nützt allen, nicht nur wenigen im Staat. So hat das Wohl der Gemeinschaft immer den Vorrang vor dem Wohl des Einzelnen. Der Herrscher muss für das materielle und moralische Wohl des Volkes sorgen, denn nur wenn er das Herz der Menschen gewinnt, darf er ein "Sohn des Himmels" genannt werden. Die regelmäßige Ausführung der Riten ist für eine gute Herrschaft nicht ausreichend (Buch Meng zi zb4).
Hier erkennt man, dass Meng zi ebenfalls ein Anhänger des Patriarchats ist und vom Landesfürst die Fürsorge für das Volk wie von einem Vater erwartet und ihn mit Menschlichkeit - also Moral - dazu anhalten will.

Als Anfänge des sozialen Lebens beschreibt er:

  1. Mitleid mit den Leidenden
  2. Die Furcht vor dem Bösen
  3. Die Bescheidenheit in den eigenen Ansprüchen
  4. Die Befolgung des eigenen Gewissens
1. Mitleid mit den Leidenden

Das Leid des Leidenden muss gelindert werden. Nach Ursachen für sein Leid wird nicht gefragt, so kann es auch nicht ausgemerzt werden. Genau auf diese Art betreiben wir heute unseren Staat und unser soziales Leben. Mitleid ist keine Behebung des Leides der Leidenden, dazu müssen die Ursachen ausgemerzt werden, die in der hierarchischen Ordnung der Gesellschaft liegen, die sich auf Grund ihres Eigentums, ihrer Bildung (Beruf) bildet.  Wenn also eine Gesellschaft sich in dieser Wertegesellschaft ständig an diese Grundsätze hält wird sie sich immer weiter entfernen. Das hat Meng und Meister Kong nicht berücksichtigt - sie haben keine Landzeitwirkungen in ihre Überlegungen mit einbezogen.  Denn wenn die Anzahl der Leidenden über der Anzahl der Fürsorglichen liegt, ist kein Staat der Menschlichkeit mehr zu führen, es wird sogar im Leid noch hierarchisch unterschieden, was eine weitere Teilung der Gesellschaft in eine noch weitere Unterschicht zur Folge hat. Das haben wir mehrfach erlebt. Bereits die Griechen unterschieden ihre Sklaven in Haus- und Feldsklaven - wobei die Haussklaven die Höhergestellten waren.

2. Die Furcht vor dem Bösen

Die Furcht vor dem Bösen gibt es nur dann, wenn das Gute definiert ist, also ist die Welt auf immer in Gut und Böse eingeteilt. Es kann kein eins geben. Denn ohne das Böse gibt es kein Gutes. Im Grund ist aber Gut und Böse kein Gegensatz, sondern EINS und würden sich gegenseitig aufheben. Das ergäbe die Zufriedenheit. Da aber in den Lehren des Konfuzius eine göttliche Ordnung als Grundlage für die Gedanken angenommen wird, muss dieser Gegensatz bestehen bleiben, sonst bricht diese Ordnung der Gedanken wie ein Kartenhaus zusammen.

3. die Bescheidenheit in den eigenen Ansprüchen

"Bescheidenheit" ist ein Wort, das aus dem jeweiligen sozialen Status definiert wird. Der "kleine Mensch" übt sich in einer anderen Bescheidenheit als der der Fürst oder der Krieger oder gar der Beamte. Im Grund bedeutet dies, dass es kein Bestreben geben soll von einer sozialen Schicht in die nächst höhere aufzusteigen, das stört das Staats- und Gesellschaftsgefüge. Ein jeder ist aufgrund der Moral in seiner zugedachten Rolle des System gefangen, denn aus Sicht eines "kleinen Menschen" lebt der Fürst im Überfluss, egal wie bescheiden er sich im Vergleich zu seinem Stand verhält.

4. die Befolgung des eigenen Gewissens

Mit dem Gewissen verhält es sich gleich. Ein Fürst verfügt über ein anderes Gewissen als ein "kleiner Mensch". Sein Gewissen ist größer, weil er einen größeren Machtbereich hat und daher mit seinen "gewissenvollen Entscheidungen" immer pauschal urteilt . Sein Gewissen ist getragen von seinem Statusdenken in der Ordnung und Hierarchie des Staatsgefüges. Sein Gewissen sagt ihm , dass er zur Verteidigung seines Vermögens, das er zum Wohl des Volkes einsetzen soll, das Leben seiner Krieger einsetzen darf, obwohl im Grundsatz zur Moral der Krieg eine "Böse" Handlung des Tötens ist. Er wird aber zum GUTEN durch die Wertegesellschaft, die angestammtes Eigentum zu verteidigen hat, um dem Vorwand der Fürsorge.

Wir sehen, dass diese Lehren alle auf der falschen Basis einer Wertegesellschaft aufbauen und keine Hinweise der alten Kulturen berücksichtigen, die aus der Jäger- und Sammlerzeit stammen, in der es keinen Privatenbesitz gab und nur die Nutzung zum Wohle der Gesellschaft von der Gesellschaft überwacht wurde - das wäre im heutigen Sinne Moral ohne materielle Wertevorstellungen. Wenn aber über den Privatbesitz Abhängigkeiten erzeugt werden und damit die Gesellschaft in Schichten aufgeteilt wird, ist jeder Grundsatz basierend auf diesem System falsch, egal wie richtig er klingen mag, denn er ist niemals gerecht, sondern materialistisch ohne Sinne für die Allgemeinheit. Der Sinn für die Allgemeinheit, wird nur mit Argumentationen aus dem dritten und vierten Rang abgeleitet, damit die Moral der "kleinen Menschen" befriedigt ist. Das entspricht dem Denkmuster eines Sklaven der nur durch den Wohlstand seines Herren eine Existenzberechtigung hat.

"Alle Menschen gleichmachen hieße, den Staat in das Chaos zu stürzen, denn es gibt geistige und körperliche Arbeit zu tun (Buch Meng zi 3a4)"
Gleichmachen bei Meng zi bedeutet die Abschaffung der Gesellschaftsschichten und damit die Eigentumsverhältnisse. Damit mag er mit seiner Einschätzung richtig liegen, weil er die falsche Wertegesellschaft als Grundlage heranzieht und bestrebt ist die aufrecht zu erhalten Nehmen wir aber die Wertegesellschaft der Jäger- und Sammler braucht es keine gesellschaftlichen Schichten, die Erde als Eigentum unter sich aufteilen und verwalten und damit andere abhängig machen. Sie bestimmen dadurch wer Zugang zu Wissen hat und wer belehrt also gebildet werden muss. Die Beurteilung des menschenlichen Verhaltens im Sinne der Gemeinschaft würde in der heutigen Wertegesellschaft viel einfacher sein und Unmenschlichkeit viel schneller aufdecken, sie könnte nicht mehr mit Moral gerechtfertigt werden. Deshalb ist jede Gesellschaftsschicht bemüht ihr Wissen zu verstecken und vor fremdem Zugang zu schützen. Viele geistigen Leistungen würden sich als negativ für die Gemeinschaft entpuppen und würden aufdecken, dass viele heutige angesehene "Geistesleister" ohne Grund einen hohen Status genießen und ungerechtfertigter Weise Tribut vom "kleinen Menschen" einfordern - denn es gäbe keinen Tribut mehr, sondern nur den Lohn einer Gemeinschaft, die ineffektive und destruktive Leistung vermeidet - den sie schadet der Gemeinschaft, sie ist Leistungs- und Rohstoffvergeudung.

Der heutige Staat in dieser Wertegesellschaft wäre natürlich handlungsunfähig. Denn er kann nicht für alle das gleich hohe Lebensniveau bieten. Es kann nicht jeder über seine Verhältnisse leben. Mit der heutigen Wertegesellschaft wird dies aber durch Statusdenken und Statusmoral gerechtfertigt. Jede höhere Gesellschaft lebt von der Ausbeutung und der freiwilligen Unterordnung der "kleinen Menschen" dem die anerzogenen Bescheidenheit innerhalb seines Standes der Mehrgewinn der übrigen Gesellschaftsschichten ist. Unsere Wertegesellschaft und die damalige ist ein freiwilliges JA zur Ausbeutung unter Akzeptanz einer Moral, die unmoralisch ist.

"Der Weise vertraut nur seinen nächsten Mitmenschen, zu den Niedrigen ist er freundlich, auch die Tiere behandelt er gut. Doch wir können nicht allen Geschöpfen gegenüber die gleichen Gefühle zeugen (Buch Meng zi 7a45). 

Das widerspricht dem Satz von Meister Kong - "Untereinander befolgen sie alle (im STAAT) die Zuverlässigkeit im Handeln und die Aufrichtigkeit bei der Rede." ... denn das ist die Lüge, die wir heute immer öfters in der Politik wahrnehmen, obwohl sie immer schon da war. Wir glaubten früher nur an die Liebe der Obrigen, obwohl es immer nur ein Heuchelei war. Wer nicht allen Menschen gegenüber die gleichen Gefühle zeigen kann, übt auch die Menschlichkeit in der gleichen Klassifikation des Statusdenkens aus und hat dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Es widersetzt sich nicht der Staatsmoral, die diese Wertegesellschaft als richtig vorgibt.


Das Zeitalter der "streitenden Reiche" (vor 221 v. Chr.)

Aus dieser Zeit sind die Weisheiten von Mo Di (Micius) 4. und 4. Jh. v. Christus bekannt. Er war davon überzeugt, dass alle unsere Handlungen einen persönlichen und einen sozialen Nutzen haben sollen. Das bedeutet, dass es nur einen gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt geben kann, wenn persönliche Vorteile Einzelner in höheren Stellungen der Gesellschaft davon profitieren. ... denn Leistung an der Allgemeinheit kann nur dann erbracht werden, wenn Rohstoff für die Verarbeitung zur Verfügung gestellt werden. Dieses Monopol hat sich die Oberschicht aller uns bekannten Herrschaftsformen gesichert und damit jeder Zeit Zugriff auf die Lebensleistung der "kleinen Menschen". Diese sind der Oberschicht durch Abhängigkeit hilflos ausgeliefert und können nur auf moralische Gerechtigkeit hoffen. Somit wird zu hohe Ausbeutung als unmoralisch empfunden, aber die Ausbeutung an sich akzeptiert.  Diesen Grundsatz befolgen wir noch heute, aber ober richtig ist, stelle ich ganz klar in Frage. Mo Di ist also ein weiterer vehementer Verfechter der heutigen Wertegesellschaft und der pyramidalen Ordnung der Gesellschaft sowie eine Aufspaltung der Menschheit in soziale Schichten, die immer gegenüber der nächst höheren in Abhängigkeit leben. Mo Dis Grundsatz belohnt Gemeinschaftssinn also mit persönlichem Profit oder Statusdrang. Damit ist die Übervorteilung durch den Zugang zu Rohstoffen als Eigentum gesichert und lässt die Menschen in einer Wertegesellschaft leben, die sich gegen jede Menschlichkeit richtet. Deshalb brauchen wir unbedingt Gesetze und Recht, damit die Abhängigkeit nicht in willkürliche Ausbeutung mündet.


Der Daoismus - Gute und Böse sind eins und heben sich auf

Yin und Yang sind eine Einheit sie bekämpfen sich nicht !

Daoismus

Der ewige Urgrund (Dao) ist der Welt unaussprechlich. Für ihn gibt es kein wirkliches Wort. Er ist nur fühlbar. Alles was wir mit unserer Sprache benennen können, ist nicht dieser Urgrund (stammt aus der Zeit der Jäger und Sammler). Er (Dao) wir mit einer "Urmutter" verglichen , sie ist aber nicht dieser Urgrund.

Aus ihr - der Urmutter - wird alles geboren; wir sehen aber nur den Saum ihres Kleides, erkennen aber nicht ihr Wesen. Aus dieser Urmutter wurden die beiden gestaltenden Kräfte des Lebens geboren, nämlich die Kraft des Dunklen (Yin) und die Kraft des Lichtvollen (Yang).

Beide wirken in einander und ergänzen sich, niemals kämpfen sie gegen einander. Weil dies so ist, bilden alle Gegenkräfte und Gegensätze in unserer Welt eine Einheit. Auch wir Menschen müssen nicht gegen einander kämpfen, denn der Krieg ist für alle Wesen ein Unheil, in ihm gibt es nur Besiegte und Tote in großer Zahl ( Dao De Jing, 31).

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Unsere Wertegesellschaft lehrt uns aber Yin und Yang als Gegensatz zu betrachten. Das ist Aufteilung der Erde und der Werte in Gut und Böse. Wer das Gute erschafft, wir damit unweigerlich sein Gegenstück das Böse erschaffen müssen.  Und deshalb gibt es Haben und Haben wollen: Krieg und Frieden; würden wir es als eine Einheit betrachten würden sie sich aufheben und im Einklang neutralisieren - also eine NULL darstellen.

Daher ist die NULL ein Zustand des Glückes und des Friedens. In unserer Wertegesellschaft ist es aber ein NICHTS, ein nicht gewollter Zustand. Wir streben das YANG (Gut) an und vergrößern dadurch das YIN (das Böse). Unsere Wertegesellschaft bringt diese Dinge absichtlich aus dem Gleichgewicht und strebt dadurch das Wachstum an und sieht diese Ungleichgewicht sogar als Antrieb. D. h. ich muss das Böse vergrößern, um das Gute zu erhalten. In unserer Definition ist das Gute, der Gewinn, der eigentlich das YIN ist und dem stetigen Wachstum unterworfen ist und damit das YANG (die Armut) ständig vergrößert. Die Gegensätze sind verkehrt und werden auch noch gegeneinander ausgespielt - sie kämpfen also unentwegt miteinander.

Wir teilen die Welt als Privateigentum auf und benennen diese Besitz als erstrebenswert - als Schätze und Reichtümer. Das ist die Geburtsstunde der angeblich gestaltenden Kräfte, die wir als Antrieb unserer Gesellschaft ansehen. Kämen sie ins Gleichgewicht und damit zum Stillstand, könnten wir den Urgrund erkennen. Wobei ich GRUND nicht als Eigentumsbesitz an sehe, sondern den GRUND warum es zum Ungleichgewicht kam, in dem die Urmutter die Gegensätze gebar. 

Moral, Tugend oder Antrieb der Menschheit sind also nur die Verschleierung des Blickes auf den GRUND unserer sogenannten Wertevorstellung. Das Geld - das Tauschmittel - ist also nur ein weiteres Mittel die Gegensätze im Krieg zu halten, weil auch das Tauschmittel an falsche Werte gekoppelt ist. Unsere und die damalige Wertevorstellung ist also gegenläufig zur gesamten Menschheit. Das Teilen und Herrschen beginnt also nicht mit dem Geld, sondern mit den Werten, die an das Geld gekoppelt sind und schon vor Jahrtausenden einfach als gottgegeben angenommen werden ohne eine Grund Urgrund) dafür zu kennen.



"Um nicht den sozialen Neid zu erzeugen sollen im Staat die Tüchtigen nicht belohnt werden und es soll keine begehrenswerten Schätze geben"

Der Daoismus ist aber bereits der heutigen und damaligen Wertegesellschaft angepasst, er kann sich nur noch wage an den Urgrund erinnern, ihn aber nicht mehr benennen, denn er sieht den STAAT bereits als akzeptierte Form der Menschenverwaltung an und setzt Werte voraus, die dem Urgrund entsprechen YIN und YANG zu gebären. Er hält also die Werte für korrekt und stellt sie nicht in Frage. Er sieht nur noch die Auswirkungen der falschen Entscheidung der Menschheit eine angeblich von Gott gegebene pyramidale Ordnung zu akzeptieren. Das Denken der Philosophien beginnt erst nach dem Unrecht an der Menschheit, deshalb kann sie den Grund für das Unrecht nicht sehen, sondern nimmt es als natürlich an.

Der Daoismus räumt aber ein:
"Wer aber den Blick auf den ewigen Urgrund verloren hat, der braucht dann viele Tugenden und Gesetze im Leben." "Wenn wir den Bezug zum Ursprung verloren haben, dann brauch wir im Leben viele moralische Regeln."
D. h. die Menschheit bzw. die Bevölkerung des Staates muss mit Moral gezügelt werden, um ein nicht zu hohes Ungleichgewicht zu erzeugen. Doch das Ungleichgewicht ist in der Welt, wenn Notwendigkeiten des Lebens als Privateigentum an Staatsoberhäupter und Fürstentümer verteilt werden und sich daraus der Anspruch auf Herrschaft ergibt. Das ist der Urgrund für den Anspruch auf HERRSCHEN und damit die Bildung der sozialen Schichten und der Beginn eines verzweifelten Kampfes der Menschheit gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Im Christentum kann dies auch als Erbsünde angesehen werden. Der Kreislauf des ewigen Ungleichgewichts ist in Gang gesetzt und wird nur er dann anhalten, wenn wir den Grund für das Ungleichgewicht erkannt haben und anfangen ihn auszuräumen.

Doch noch strebt die Menschheit nach mehr Moral und mehr Regeln, zur Eindämmung des Ungleichgewichts, das eigentlich nicht sein sollte, sondern sich in der NULL - im Nichts - auflöst.

Da aber Nichts in unserer Wertegesellschaft der schlimmste Zustand ist, wird danach gestrebt eine kurze Angleichung an NULL zu erzielen, um den sozialen Frieden wieder herstellen zu können, damit um so heftiger der Ausschlag des Ungleichgewichts wieder ertragbar wird. Das sind die Zyklen der Wirtschaft und des Geldsystems, das durch einen Crash eine kurze Annäherung zu NULL ergibt und die Eigentumsverhältnis dabei nur verschiebt - aber nicht auflöst, in den DAO - das YIN und YANG muss unter allen Umständen erhalten bleiben. Sie sind der Garant für Macht und Herrschaft, so wie Staat und Gesellschaftsschichten - Eine Rechtfertigung für Überfluss im Gegensatz zur Armut. Der Reichtum wird so sogar zum Garant für das Überleben in Armut durch Mitleid und Liebe. Das ergibt sogar eine moralische Rechtfertigung für Unrecht und beweist, dass das Gute ohne das Böse nicht existieren kann. Es sogar erzeugen muss, um seine Existenz zu sichern und sogar von den ungerecht Behandelten verteidigt wird, weil sie glauben ohne das Unrecht nicht leben zu können.

Kritische Stimmen aus dem Konfuzianismus

Xun Zi (Xun Kuang) vertrat die Meinung:

"Jeder Mensch strebt von seiner Natur heraus nach dem Bösen, das Gute muss künstlich erlernt und erzwungen werden. Jeder Mensch giert nach Gewinn und Reichtum, daraus folgen Totschlag und Krieg."
Xun Zi beschreibt damit vortrefflich unsere Wertegesellschaft, die weit aus älter ist als wir glauben. Unsere gesamte menschliche und aufgeschriebene Weisheit beruht auf den Erfahrungen der heutigen und der damals schon existierenden Wertegesellschaft, ganz so als ob wir nichts anderes kannten. Der Daoismus gibt uns nur einen kurzen Augenblick des Einblickes in eine Zeit vor dieser Wertegesellschaft.

Weil sich Konfuzius und auch sein Kritiker Xun Zi an den Gegebenheiten der heutigen - also der damals schon existierenden - Wertegesellschaft orientieren, können sie nur zu dem Schluss kommen:

"Durch strenge Erziehung und durch kluge Gesetze gelingt es den Menschen, eine staatliche Ordnung aufzubauen, in der es eine soziale Abstufung geben muss."
Warum in allen Philosophien unbedingt dieser hierarchische und bevormundende Staat existieren muss, wird immer klarer, die Denker haben sich niemals damit auseinander gesetzt, eine andere Wertegesellschaft zu suchen und den Urgrund des Ungleichgewichts zu erkennen und um ihn zu beheben.

Dieser falschen Überlegungen, all der großen Denker unserer Zeitgeschichte liegt als Resultat das Strafgesetz zu Grunde, das definiert wer in welchem sozialen Status, welche Ungleichgewichte verursachen darf und welche bestraft werden müssen.

Die Regulierung der Ungleichgewichte haben in der modernen Form der Wertegesellschaft mittlerweile derartige Ausmaße angenommen, dass ganze Staaten Industrien und Handel subventionieren, dass der Staat überhaupt durch Steuereinnahmen noch finanzierbar ist, obwohl er für diese Subventionen Schulden aufnehmen muss.

Es wird also mit der guten Absicht zu helfen immer noch mehr YANG erzeugt, um es als Reichtum in Privateigentum zu bringen. Der Staat an sich ist bereits als Menschenverwaltungsmodell anerkannt und erkannt worden.
Wenn ein Staat in dieser Wertegesellschaft erfolgreich sein will muss der Staat mit strengen Gesetzen über die Menschen wachen. Das kann mit einer Demokratie geschehen oder mit einer Diktatur (Monarchie) oder mit dem Kommunismus (Staatsdiktatur). In einem großen und starken Staat muss die Verwaltung der Güter zentral gelenkt werden. Die Krieger (Armee) und die Bauern (heute Industrie und Wirtschaft) sind die beiden Säulen des erfolgreichen Staates. Die Großfamilien sollen jetzt in kleinere Familien untergliedert werden, der alte Erbadel soll sich auflösen. Die Feldarbeit (Produktion= muss in Gruppen ausgeführt und von Aufsehern kontrolliert werden. Denn der wirtschaftlich tüchtigste Staat wird auch der stärkste sein und die anderen Fürstentümer besiegen können.

Das sind keine modernen Ansichten, sondern Erkenntnis aus dem Jahre 233. v. Chr. !

Das war das langsame Ende der reinen chinesischen Staatslehren. Danach sind Einflüsse des Buddhismus zu erkennen, der den Daoismus als Brückenfunktion ausnutzt und das Leben als Leid beschreibt, das große Bestreben dieser neuen Denkphilosophie ist - das Streben nach dem Bösen in seinem Denken auszulöschen, die Wertegesellschaft - also der Urgrund der Ungerechtigkeit und die Ursache des Bösen - wird nicht gesucht und ergründet.


Das war wohl die erste esoterische Bewegung der Menschheit, die Menschen trotz Ausbeutung ohne Gewalt in einem System hielt und Leid durch neue Denkmuster noch erträglicher machte. Daher ist der Buddhismus viel erfolgreicher als der jüdische Glaube inkl. Christentum und Islam.

Sonntag, 2. Januar 2011

Die natürliche Ordnung und die natürlichen Werte vs. heutige Wertegesellschaft

Verabschieden Sie von dem Gedanken, dass die „Neue Weltordnung“ kommt – sie ist schon seit Jahrtausenden da und wird praktiziert. Sie kam nur nie zur Geltung. Es gab immer wieder Expansionsmöglichkeiten für die Menschheit – mit Expansion meine ich die Werteschöpfung aus dem Nichts. Land erobern, entdecken und irgend welchen Kronen und Herrschen zu übereignen. Uns erfasst nur die Panik, weil wir wissen, dass wir jetzt enteignet werden, weil die Welt über Nacht nicht einfach noch ein paar Kontinente ausspuckt, damit wir sie besetzen können. Wir werden Opfer unserer eigenen Werte und empfinden es plötzlich als ungerecht. Der Traum vom Paradies auf der Erde ist wieder in den Köpfen der Menschen entfacht. Sie rufen nach neuen Herrschern, nach gerechten Herrscher, die sie menschlich verwalten und nicht ausbeuten – nur die anderen, weil wir unsere Werte nicht aufgeben – sie sind göttlich, natürlich und evolutionär.


Die Politik spricht von gemeinsamen Werten, die verteidigt werden müssen, gegen den extremistischen Islam. Doch nicht einmal Wikipedia kennt das Wort Wertegesellschaft - eine Beschreibung würde unser gesamtes Weltbild zerstören.



Eine Wertegesellschaft definiert das Zusammenleben der Menschen mit derem höchsten Ziel. Unsere Sprache bzw. die Wort sind oft vielseitig interpretierbar – auch das Wort „WERT“ und Gesellschaft kann viel verschiedene Emotionen – also Bilder im Kopf eines jeden Menschen auslösen. Der Christ denkt an seine biblischen Werte und der Moslem an den Islam. So kommt es, dass wir uns alle über Werte unterhalten und trotzdem jeder andere Bilder von vor Augen hat. Wer sich mit Werten beschäftigt muss daher absolut ehrlich zu sich selber sein und die Wertigkeit der Werte in ihrer Abstufung erkennen und einordnen lernen. So erkennen wir den wirklichen gemeinsamen Wert unserer Wertegesellschaft.


Gesellschaftliche Werte

Der Gesellschaftliche Wert definiert sich über den sozialen Status des einzelnen – er organisiert sich also pyramidal und definiert sich über Eigentumsansprüche. Es gibt verschiedene Statussystem, die je nach Epoche wechseln. Früher war es die Farbe und der verwendete Stoff der Bekleidung der sich durch den Preis in den gesellschaftlichen Schichten verfestigte und heute sind es andere materielle Werte, die zur Schau getragen werden, um den sozialen Status zu unterstreichen.

Moralische Werte

Moralische Werte begründen sich in der vorherrschenden Religion bzw. in der ehemals vorherrschenden Religion, wenn sie eine Gesellschaft in seiner Ordnung von Glaubensrichtungen lossagt. Die dienen zum Erhalt der materiellen Werte in einer Gesellschaft und schützen vor Diebstahl, Betrug und Wucherei. Das wird oft als Kultur begriffen und damit meint man die gemeinschaftliche geschichtliche Erinnerung der gemeinsamen Vorfahren eines Volkes, das sich durch Sprache oder gleiches Territorium definiert. Diese moralischen Werte dienen gleichzeitig dazu die geschaffenen Werte dieser Gesellschaft zu schützen und die Gemeinschaft für geschaffene Werte auszunutzen. Moralische Werte dienen als Vorlage für Gesetze mit denen erreicht wird, dass Menschen eine Ordnung akzeptieren, auch wenn sie zum persönlichen Nachteil der Massen eingesetzt werden.



Tugendliche Werte

Die Tugend ist der vorauseilende Gehorsam im Sinne der Moral zu handeln. Sie beruht also auf den gleichen Grundwerten, wie die Moral und dient dem Schutz der materiellen Werte und der Eigentumsansprüche.


Ethische Werte

… ist ein Sammelsurium an Moral, Tugend und gesellschaftlichen Werten, mit dem Ziel diese die materiellen Werte in eine neu Begreifensordnung zu pressen.

Unsere biblische Wertegesellschaft

Am Ende der pyramidalen Ordnung unsere Werte und als absoluter Herrscher thront als der materielle Wert, der von allen Werten als höchste Ordnung und Ziel angesehen wird. Ihn gilt es zu schützen und zu verteidigen.


Wer also heute vorgibt Werte zu verteidigen, verteidigt die Grundbucheintragungen auf unseren Planeten und hält sich dadurch die Option offen, sich selber, wenn er fleißig genug ist, sich selber darin einzutragen.


Das ist der wahre Grundpfeiler unserer Wertegesellschaft und hält uns alle mit der Tugend, der Moral und Ethik auf Linie. Diese Ordnung existiert seit Menschengedenken, denn unser Gedenken – also unsere Wahrheit in bezug auf Recht und Gesetz entstammt diesem alten Buch – der Bibel. Auf sie stützt sich nicht nur das Judentum, sondern auch das Christentum und der Islam. Sie stellt unsere gemeinsame Kultur dar, denn Kultur muss als gesellschaftliches Kollektivgedächtnis gesehen werden und nicht banal als Sitten und Gebräuche. Mit der Christianisierung erlosch auf bestialische Weise jedes andere Gedächtnis, das nur mit der Sprache weiter gegeben wurde. Wir können uns noch so anstrengen und differenzieren – diese drei Religionen sind auf immer und ewig miteinander verknüpft. Sie verfolgen die gleichen Werte und beten den gleichen Gott an. Im Grund streiten sie sich nur über den Messias, der das Ende der Evangelien verkündet. Das Christentum glaubt ihn in Jesus gefunden zu haben, doch offensichtlich war er nur ein Vorbote und die anderen zwei – der das Judentum und der Islam warten noch – auf das Ende der Wertegesellschaft, durch ihren Messias.


Es gibt keine gesellschaftlich anerkannte Schrift die vor der Bibel geschrieben ist, die wir als kulturellen Wert akzeptieren, anerkennen und leben. Die Bibel ist sozusagen das erste Grundbuch der Welt, in dem Landbesitz als Eigentum eingetragen ist und auf das man sich berufen kann.


Die Bibel beschreibt sehr schön den Übergang der Sammel- und Jäger-Wertegesellschaft in unsere unsere heutige Wertegesellschaft. Wer alte Bücher liest, sollte sie immer so lesen, wie zu der Zeit als sie entstanden – auch die Bibel. Eine Bewertung aus der heutigen Zeit heraus ist absolut falsch – wird aber praktiziert und beschäftigt Heere von Theologen immer wieder aufs Neue, um sie Zeit gemäß zu interpretieren.


Am Anfang war das „Wort“ - also das geschriebene Wort, das gesprochene Wort gabe es lange vor der Bibel und der Baum der Erkenntnis war das Eigentum am Planeten. Als Adam und Eva erkannten, dass Gesetze einfach durch missachtung gebrochen werden können und Ungehorsam sogar auch noch belohnt wird mit einem Apfel, entstand das heutige niederträchtige Bewußtsein unserer Gesellschaft, das wir heute sogar als wertig und erfolgreich betrachten. Die Vertreibung aus dem Paradies war keine Strafe Gottes, sondern es war der Mensch selber, der aus Gier und Neid, sich eine Welt schuf, die eigentlich die Hölle ist.


Adam und Eva zogen hinaus in die Welt mit ihrer niederträchtige Entdeckung und beherrschten von nun an die Erde. Das war das Ende der paradiesischen Zustände der Jäger und Sammler, die vorher keinen privaten Besitz als erstrebenswert erachteten, sondern nur das Wohlergehen der Gemeinschaft als obersten Wert ansahen – dem nichts anderes übergeordnet werden konnte – war beendet.


Die Bibel ist kein Lehrbuch für den rechten Weg – wie man so schön sagt – sondern sie beschreibt den Irrweg der Menschheit im ewigen Kampf gegen die Ungerechtigkeit, die sie sich selber als „göttliche Ordnung“ auferlegte und heute noch als richtig ansah.

Nicht das Wort Gottes bevölkerte die Welt, sondern - …. wenn Sie es so wollen, herrscht das Wort des Teufels über uns. Ich möchte hier aber nicht falsch verstanden werden, im Grunde gibt es diesen Gott der Bibel gar nicht, denn er ist nur eine Versinnbildlichung einer Fehlentscheidung der Menschheit, sich zu organisieren.


Dieser Gott braucht einen Gegenspieler den Teufeln und nach diesem Muster betrachten wir immer noch die Welt in schwarz / weiss, in gut und böse, denn das Gute braucht das Böse als Gegenspieler um Gut zu wirken.


Philosophisch betrachtet erzeugt das Gute immer das Böse und das Böse erschafft das Gute. Das erkannte auch Goethe in seinem Faust, aber so ganz klar und offensichtlich hat sich er liebe Goethe nicht getraut es zu formulieren.

Was SCHWARZ / WEISS-DENKEN unserer Wertegesellschaft

Der Mensch braucht kein Gut und kein Böse, um friedvoll existieren zu können, das gelingt uns aber nur, wenn wir auch diesen alten, verbauten Klotz von Bibel endlich von uns abschütteln und nicht ständig als Zitatesammlung und Handlungsvorhersagen heranziehen.


Mit der Offenbarung des Johannes bekam die Bibel ein Kapitel das uns einen Ausweg aus dieser Wertegesellschaft zeigt, wie das Paradies wieder hergestellt werden kann. Die Offenbarung zeigt das Ende der Evangelien mit Schrecken auf, aber damit ist nur die Herrschaft der Wertegesellschaft gemeint, nicht das Ende der Erde und der Menschheit.

Es wurde in griechisch verfasst, nicht in latein oder gar hebräisch. Es wurde als Hetzschrift verwendet, damit die Christen die Herrschaft des Kaisertums nicht anerkennen und doch ist die Bibel heute das „Alpha und das Omega“ für die Art der pyramidalen Ordnung.


Mittlerweile werden sogar diese Worte als Erklärung für einen Gott genommen, der materielle Werte über alles stellt und die christlichen Werte kehrten sich einfach unerfüllbar und als ewigen Wunsch nach Innen – so ordnete sich die Menschlichkeit unter materielle Werte. Die Menschheit begann von einem Königreich nach dem Tod zu träumen und ein Gott beherrschte die Welt als Grundbuchschreiber. Welcher Gott schreibt: „Du sollst nicht stehlen“ ? - wohl ein Gott der Eigentum besitzt und das nicht einfach geraubt werden kann. Doch im Grund verstößt jeder der vorgibt an die Bibel zu glauben gegen dieses Gebot, denn ganz am Anfang gehörte niemandem die Erde, sie sollte allen dienen. Der erste Christ, der erst Jude und der erst Moslem brach dieses Gebot, in dem er Eigentum für sich beanspruchte und die Erde nur noch für sich alle dienen ließ und all diejenigen, die nicht hatten, als seine Diener ausrief. Auch die Griechen und Römer gehorchten diesem Prinzip und wir bestaunen sie als Hochkultur – oder gar an Anfänge der Demokratie, obwohl diese Demokratie sich von Raub und Sklaverei in Wohlstand suhlte, während die anderen die Arbeit verrichteten.


Das Trajansforum entstand, indem Heere von Sklaven einen Berg abtragen mussten, damit der Adoptiv-Kaiser Trajan sein Bauvorhaben verwirklichen konnte. Heute ehren wir die Architekten und Kaiser für ihre Bauten und haben für die Sklavenarbeit im Alten Rom kein Auge. Diese Stadt ist von Sklavenhand unter bestialischer Herrschaft erbaut und das gleiche gilt für Athen. Sie werden doch nicht glauben, dass ein freier Bürger, der in dieser Demokratie wahlberechtigt war, je einen Stein ein klopfte oder gar trug.


Das gleiche gilt für die Pharaonen, deren Pyramiden wir bestaunen und gar als Zeichen für unsere jetzige Zeit zu deuten versuchen. Es sind Sklavenbauten und Frohndienstarbeiten, wo bei man uns einreden will, dass all die Ägypter freiwillig und aus Freude für ihren Pharao alles stehen und liegen liessen, um für sie die Tempelanlagen zu bauen.


Offensichtlich erkannten die Israelis, die mit Pauken und Trompeten aus ihrer Sklaverei auszogen, das Unrecht, doch davon ist nichts mehr in der Bibel übrig geblieben. Die gleiche Unrechtsform entstand wieder und noch zementierter als jemals zu vor. Das Band der Macht hält bis in die heutige Zeit. Jedes Denken wird mit Gut und Böse, mit Schwarz und Weiss; mit Gott und Satan; einfach unterbunden. Es ist keine Erkenntnis für die Menschheit – es ist eine Augenbinde, die gleich noch Ohren und Mund mit verschließt.

Unser Werte sind uralt und absolut falsch

Wenn wir heute von Werten sprechen, haben wir oft und gerne Moral und Tugend im Hinterkopf als oberste Werte, aber es sind erlernte Werte – ein Schleier – damit wir unsere Niedertracht nicht sofort erkennen, denn auch die Moral und die Tugend gehorchen diesen älteren Gesetzen, dem biblischen Eigentumsanspruch auf unseren Planeten und ordnen sich dem unter. Moral und Tugend können daher nicht als Gradmesser für eine neue Wertegesellschaft herangezogen, sie genauso verfälscht und falsch erlernt wie unser materielles Denken.


Als Beweis für die Richtigkeit unserer vorherschenden „göttliche Ordnung“ - damit meine ich die Organisation von Oben nach Unten – auch in einer Demokratie, führen wir die Bibel an und ganz dreiste Politiker nennen dies sogar „christliche Wertegesellschaft“ bzw. Ordnung.


Die Bibel ist nur eine billige Rechtfertigung für die Herrschaft einzelner über alle – ganz genauso wie ein Gott. Das brachte auch die Päpste bis an die Spitze der europäischen Reiche. Die sich aber nicht ständig gegen den Ansturm der anderen Eigentümer erwehren konnten, so kam es zum Arangement zwischen Adel und Kirche, das bis Luther hielt.


Luther entmachte mit Hilfe des Adels die Kirche von ihrer „weltlichen“ Mach – welch ein schönes Wort!... So ging die weltliche Macht wieder in den Adel zurück und die Kirche konnte sich durch eine Spaltung retten, wie das Judentum durch die Spaltung durch Jesus. Es ging in der Kirche und in der Bibel niemals um eine Gott, sondern nur um die Macht und Reichtum der Erde auf ein paar wenige zu vereinigen. Bis heute hat sich daran nichts geändert, weil wir immer noch dieses „alte Buch“ zu Rate ziehen. Sei es um die Frevel der alten Zeit zu bezeugen, Verschwörungen zu erklären oder sonstigen, aber wir sehen dieses Buch nie als solche, als das es gesehen werden muss.

Es ist die größte Lüge, die Welt jemals gesehen hat, zum Blenden und zur Unterwerfung der Menschheit. Damit Menschen wie Götter auf dieser Erde herrschen können und dafür braucht es eine Rechtfertigung auf das Recht auf Eigentum, das uns mittlerweile in Fleisch, Blut und Hirn übergangen ist, damit wir es bereits vererben, anerziehen und alle Menschlichkeit darunter begraben.

Sie spenden uns nur Trotz in unserem Joch durch ihr Himmelreich nach dem Tod, mit dem sie uns drohen und verteufeln, wenn wir uns nicht an ihre Gesetze halten, doch selber brechen sie sie tagtäglich unter dem Applaus von uns allen, denn wir alle wollen werden wie die Götter. Ein einfältiger Kreislauf des ganz normalen Wahnsinns.


Das Geld ist nur ein anderer Ausdruck für Eigentumsanspruch und eine Notlösung in einer schon seit Jahrtausenden verfahrenen Situation. Das Wissen der Menschheit verklärte sich durch alte Schriften und Bücher, die wir ohne Prüfung einfach als Wahrheit annehmen, obwohl sie verzweifelte Versuche sind, die Fehltritte und Fehlentscheidungen mit den damaligen Mitteln der Sprache zu erklären.


Doch wie kam es zu dieser Entscheidung, diese Wertegesellschaft von heute aufzustellen?

Im Zeitalter der Jäger und Sammler wuchs die Menschheit an und der Mensch musste sesshaft werden, um alle Mitglieder ernähren zu können. Das war im Grund nicht falsch, aber die Entscheidung Teile des Planeten als Privateigentum zu kennzeichnen, war ein Fehler, der bis heute nicht revidiert wurde. So machte sich der Mensch selber zum Sklaven der Besitzenden. Er unterwarf sein höchstes Ziel – das Wohlergehen der Gemeinschaft – der Eigentumsordnung und diente von diesem Zeit an. Im Lauf der Zeit nahm der Mensch an, dies sei eine natürlich Ordnung, die ihm Wohlstand bescherte, wenn nur folgsam und geduldig sein.


Auch heute gilt eine Gesellschaft nur dann als zivilisiert, wenn sie diese „göttliche Ordnung“ durch Eigentum akzeptiert und die Untertanen bereitwillig Schlössel, Paläste und Tempel bauten. Zum Wohle ihrer gottähnlichen Führer. All die großen Philosophen der Antike hatten am Sklaventum nichts auszusetzen. Sie sahen es als göttliche Fügung an – auch Plato, der neue Prophet unserer momentan Elitenherrschaften, mit seinem „STAAT“.


Wir wiederholen im Grund immer unsere Geschichte, wie eine Versuchsreihe, die unbedingt Falsches als Richtig beweisen will. Der Kollaps der Geld- und Wirtschaftssystem ist System bedingt und muss ertragen werden. Die einzige Aufgabe, die uns Menschen in dieser „göttlichen Ordnung“ bleibt, ist die Auswirkungen des „göttlichen Wirkens“ in unserer Wertegesellschaft so moderat wie möglich zu betreiben. Es kommt uns einfach nicht in den Sinn, die grundlegenden Probleme zu hinterfragen, aufzudecken und zu eliminieren. Wir sind alle also Gotteskrieger und keine Informationskrieger. Wir verbreiten die schrecklichen Auswirkungen, um sie zu mindern, aber die Ordnung selber stellen wir nicht in Frage. Wir sind alle von der biblichen Ordnung beherrscht bis in die tiefsten Abgründe unserer See. Freiheit sieht anders aus und Freiheit fühlt sich anders an. Freiheit ist die Verantwortung vor sich selbst und vor der Gemeinschaft aller Menschen ohne künstliche, all zu menschlichen Gesetze, die die niedrigsten Begierden der Menschen als höchstes Gut darstellen. Wer einen Teil der Erde als Privateigentum besitzen will, musste es zum Anfang aller Dinger – erst einmal allen Menschen die lebten wegnehmen. Das ist der Beginn der Bibel und dieser Gott ist nur eine Rechtfertigung dafür, dass der einzelne Mensch Gottes ähnlich über andere herrschen darf. Mit diese Einsicht und mit dieser Erkenntnis begann die Umwertung der Werte und so zu sagen die biblische Hölle auf Erden.


Judentum, Christentum und der Islam entspringen alle der gleichen Ordnung und deshalb sprechen wir gemeinsamen Werten – der Unterschied ist nur in den Feinheiten der Auslegung der Bibel zu finden. Jesus war kein Messias, sondern ein Botschafter der Bibelschreiber, damit diese „göttliche Ordnung“ der Menschen weiterhin herrschen kann. Er teilte das Judentum auf und seine Anhänger erschufen das Christentum, weil damit die Menschen besser und leichter zu beherrschen waren als mit den römischen Göttern, die all zu menschliche Zügen offenlegten und zu leicht mit i


Im Grunde muss zu erst einmal definiert werden, welcher Wert die Gesellschaft wirklich bestimmt und welche Definition von Wert nur als vorgeschoben angesehen werden kann.


Wenn wir das Wort in Verbindung mit Politik hören, denken wir zu erst an moralische Werte. Doch auf was beruhen unsere moralischen Werte wirklich? Sie sind anpassungsfähig und die Moral biegt sich immer zu Gunsten der materiellen Werte und der Obrigkeit – also können wir uns auf Moral, Tugend und Vernunft nicht verlassen – denn sie sind geprägt von Werten die falsch sind.


Das klingt für viele ketzerisch, illusorisch und träumerisch. Doch die Entwicklung der Menschheit ging immer da voran, wenn sich die Entdecker nicht an die Vernunft hielten.

Die Politik gehorcht nur der Wertegesellschaft


Für die einen sind die Politiker schuld, für die anderen das Geld. Die nächsten sehen die Bilderberger, Illuminati oder sonstige Glaubensbrüder als Problem ihrer Probleme an. Noch andere glauben tatsächlich an die Erfüllung der Bibel und damit meine ich die Thora und den Koran ebenfalls. Doch wäre die Welt besser, wenn sie, die Priester, Heilige und Politiker nicht mehr da wären? Würde sich tatsächlich etwas auf dieser Welt ändern …. oder hätten wir neuen Portraits auf den Altären der Welt stehen?


Wäre die Welt besser, wenn wir neue Politiker hätten?

Wäre die Welt freier, wenn es kein mehr gäbe?

Wäre die Welt selbstbestimmter ohne Geheimbünde und Bruderschaften?



Ich sage: NEIN!


... die Welt - das Zusammenleben der Menschen wäre immer noch gleich und würde immer noch den gleichen Werten gehorchen. Die Politiker entschieden immer noch im Sinne der Werte, die sich eben nach dem Wandel an andere verteilen würden. Der kleine Arbeiter wäre immer noch dem unterworfen, der ihm Arbeit gegen Auskommen, Nahrung und Unterkunft bietet - denn es ist nicht das Geld, das uns bestimmt, sondern es sind die Werte, die wir als erstrebenswert anerkennen und sie als Wertegesellschaft verteidigen.


Wir überfallen weiterhin die anderen Völker für diese uns so wertvollen Werte, die uns Reichtum versprechen, damit wir ein angenehmes Leben führen. Wir halten es nicht für unmoralisch andere dafür im Dreck leben zu lassen, wir sehen es als stärke und empfinden es Güte, wenn wir sie all zu dreckig leben lassen – wir sammeln sogar für diese armen Geschöpfe, damit sie nicht zu uns kommen, sondern mit dem wenigen zufrieden sind was sie von uns bekommen. Das sind unsere Werte und wir wenden uns nicht davon angewidert ab. Wir halten sie hoch und halten uns für GUT und jeder der etwas an dieser Wertegesellschaft ändern will gehört zu den BÖSEN.


Wir benutzen weiterhin die Demokratie als Instrument der Kontrolle für diese Werte und wir rauben jedem "Naturvolk" seine Lebensgrundlage und lehren ihnen die neuen Werte aus unserer Welt. Demokratie gibt es in unserer Wertegesellschaft gar nicht. Denn die Demokratie handelt immer im Sinne der Werte und nie im Sinne der Gemeinschaft. Demokratie ist erfunden worden, um im Gefühl der Massen Unrecht zu sprechen und wir fallen alle immer wieder darauf herein. Wir verurteilen die Bankräuber und die Veruntreuer der Staatsvermögen entschuldigen wird.


Wir gehen sogar so weit und erfinden in Zukunft einen „Starken Staat“ der sich nur noch um die Einhaltung der Marktgesetze kümmert und verraten damit den letzten Rest unserer armseligen Demokratie.

Technologie im Einsatz gegen den Menschen als Ziel

Wir akzeptieren nur die Technologie, die Werte schafft, um sie teuer an andere zu verkaufen, die keine Basis für neue Werte haben und nur ihr letztes Hab und Gut dafür verpfänden müssen. Die Welt wird sich mit all diesen heroischen Vorstellungen nicht ändern. Weil wir uns an Werte fest krallen die keine sind.


Alles was der Mensch in dieser Wertegesellschaft schafft, schafft er für irgend einen Herren, der über ihm steht und er erhält einen Lohn, der im nächsten Monat schon zu Ende geht. Der Mensch ist und bleibt im Hamsterrad, weil sein Schaffen keinen Wert hat, sondern nur der Rohstoff, den er verarbeitete.


Wer selber schafft und erfindet verkauft seine Idee an den Meistbietenden und manch einer nimmt eine Lizenz und all die anderen sind seine Abhängigen, die für jede Nutzung seiner Idee einen Teil ihres monatlichen Lebenslohn abgeben müssen.


So wird der Mensch nicht frei.

Er ist nicht frei im Denken und auch nicht frei im Handeln. Er ist ein Gefangener der Werte, die bestimmen was Moral und Tugend ist. So kommt es zu Verwerfungen, die uns alle unzufrieden machen. Stehlen ist strafbar, billig einkaufen und teuer verkaufen ist dagegen eine Tugend und wird belohnt. Wir lassen die arbeiten, die kurz vor dem Hungertod stehen und fühlen uns als Helden, wenn sie wieder in Lohn und Brot stehen, nach dem sie ihr Land, das sie vorher ernährte verloren.


Wir bringen ihnen Technologie als Entwicklungshilfe und machen uns damit zu ihren Dealern. Wir verkaufen ihnen verarbeitete Rohstoffe als Maschinen für die sie Tribut zahlen müssen. Zu saugt sich derjenige, der Werte als Eigentum hat, den Rest der Welt ein. Das Geld ist nur ein Instrument der Werte, auch ohne Geld und Herrscherklasse funktioniert dieses Spiel und es funktioniert deshalb, weil wir alle wie ein Egoist davon träumt, andere zu beherrschen - wir nennen das in unserer modernen Welt aber viel niedlicher innovativ Arbeitsplätze schaffe. Das angelt sich hoch bis in die Spitzen der Gesellschaft, die wir unter Verdacht stellen, sie seinen die Ursache, obwohl sie auch nur ein Auswirkung des Fehlers im System sind.

Was wir lieben das hassen wir


Wir lieben diese Lüge - dieses verkapselte Spiel des Betrügens zum Wohl des eigenen Wohlstandes. Wir sind alle samt eine Horde von Egoisten, die sich immer wieder neue Verbündete suchen, für ihr eigenes persönliches Ziel.... sich irgend wo an eine Spitze der Fresskette unseres Systems zu stellen.


Selbstverständlich ist die Lösung zu einfach und doch so schwer. Es gibt wenige die bereit sind, das in Frage zu stellen, was seit Generationen als einzige Wahrheit vorgeschrieben ist. Wir glauben sogar, dass diese Werte seit Menschheitsgedenken immer schon wert hatten. All unsere Illusionen der persönlichen kleinen Macht stünden nicht als erstrebenswert im Raum.

Die Bibel als Vorbild für eine falsche Wertegesellschaft


Der Mensch schuf sich selbst die Hölle auf Erden und erfand sich dafür das Paradies nach dem Tod, um das ganze erträglich zu machen. Ich bin aber der Meinung, das Paradies ist auf Erden möglich, wenn der Mensch seine Erinnerungen an die Geschichte nicht nur hört und verschlingt, sondern hinterfragt, in Frage stellt und revidiert.


Nicht umsonst krallen sich die alten Bärte an ihre Heiligen Bücher. Sie sind ihre Wahrheit, mit der sie alles belegen und die Unumstößlichkeit der Dinge beweisen und doch sind es nur Bücher, die Menschen schrieben, abschrieben und umformulierten, damit sie in das aktuelle Weltbild der Leser passen und damit diese niemals fragen.

Es gibt Studiengänge - Wissenschaften - und Gelehrte, die in Jahre langem Studium lernen im Sinne der Bücher zu argumentieren und offensichtlich Schlechtes als Gutes oder von Gott oder Natur gegeben zu erklären. Das gilt für Religionen und auch für die Wissenschaften. Doch im Grund forschen sie im Sinne des Glaubens an Wirtschaft und Werte gemäß den Büchern, um sie zu erfüllen - wie die Majas aufgrund ihres Glaubens die Sterne studierten. Es geschieht nichts im Interesse der Masse an Menschen, die jetzt die Erde bevölkern, sondern es schieht immer nur im Interesse der Werte, die erhalten bleiben sollen.


Wir erkennen erst eine Zivilisation an, wenn sie Paläste und Tempel baute. Menschen dabei verschließen wie andere Toilettenpapier und bestaunen die ruhmreichen Herrscher, denen diese Paläste gewidmet waren. Für die Menschheit sind das keine Schätze oder gar Kultur. Das ist Blutwert und ein NICHTS. Was sind das für Herrscher, die sich mit Blut und Armut feiern lassen? ... aber vor allem sollen wir uns fragen: Warum hatten und haben sie die Macht für all diese Dinge?


Sie erhoben sich zu Herrschern als Eigentümer des Landes. Begründeten es mit Göttern oder gar alter Sitte und wir folgen ihnen, weil wir es nicht anders kennen.


Unsere Gesellschaft definiert sich auch heute noch über Eigentümer und deren Wert bestimmt die Abhängigkeit der anderen von diesen Gütern. Marktwirtschaftlich gesehen nennt sich das Angebot und Nachfrage. Doch ganz am Anfang war nicht das Wort, sondern das Eigentum, das der Mensch als Erkenntnis entdeckte, um sich über andere zu stellen. Das Herrschen begann und die Menschheit trat damit in ein Dunkles Erdalter.


Als Jäger und Sammler kannte die Menschheit dieses Eigentumsdenken nicht. Er war erfüllt, seine Sippe zu ernähren und ihr Wohlstand maß sich am Wohlstand aller. Jeder brachte etwas zur Gesellschaft bei und war ein gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft. Er kannte wie alle anderen nur das Ziel für die Gemeinschaft zu leisten, denn ging es allen gut ging es ihm auch gut.


Die Anführer stellten keine großen Ansprüche auf Paläste und Huldigung. Die Anerkennung war ihnen Lohn genug. Diese Gesellschaften bezeichnen wir als unterzivilisiert. Wir sprechen erst von Zivilisationen und Wertegesellschaften, wenn sie damit begannen Paläste und Tempel zu bauen.


Wenn wir heute nach Rom blicken, sehen wir glitzernde Gestalten und große Kaiser, die Gebäude errichteten, aber sie errichteten sie mit einer schrecklichen Macht, Sklaverei und Zwangsarbeit - doch in unseren Augen sind das Hochkulturen. In Wahrheit ist das eine Abart der Menschlichkeit. Ein Hochverrat an allen die auf der Erde Leben und ein Anrecht auf Existenz haben.


Es bildeten sich Gesellschaftsstrukturen, die privilegiert waren und der Rest war ihre Sklaven, weil sie irgendwann einmal das Anrecht auf Eigentum auf der Erde erwarten.


Sie nützten die Abhängigkeiten des Eigentumslosen Volkes zu ihrem eigenen persönlichen Vorteil aus und nannten es Herrschaft.


Unsere westliche Wertegesellschaft ist ein Haufen Egoisten, die zwanghaft versuchen über Solidargemeinschaften ihren Egoismus zu schützen. Es rotten sich immer wieder einige zu Gruppen zusammen, die damit glauben ihren eigenen Egoismus durchsetzen zu können. Sehen sie sich in einer Gruppe nicht verwirklicht, wechseln sie zur nächsten oder gründen selber eine Zweckgemeinschaft. Wir befinden uns ständig im Krieg, um in dieser Wertegesellschaft zu überleben. Biblisch betrachtet leben wir in direkt in der Hölle und der Himmel wartet auf uns nur nach dem Tod.


Diese Wertegesellschaft ist ein endloser Kampf, um Aufstieg und Fall, dem einen ist die Völlerei gegönnt, dem anderen der Hunger. Unsere Gesetze sind nach dieser Wertegesellschaft ausgerichtet, ganz im Sinne der Bibel: "Du sollst nicht stehlen." Doch im Grund verstoßen alle gegen dieses Gebot, denn in der Bibel stand nicht drin, dass der Mensch sich das Eigentum erfinden sollte. Der Apfel vom Baum der Erkenntnis war wohl die Erkenntnis vom Herrschen durch Eigentum. Mit dieser Erkenntnis ging er hinaus aus dem Garten Eden und errichtet sich selbst die Hölle und wir erobern im Namen dieses Buches die gesamte Welt und unterwerfen sie uns.


Nächstenliebe und Liebe sind nur ein Schleier über die Wirklichkeit, denn solange der Mensch Eigentum akzeptiert und die Reichen Almosen als Liebe und Nächstenliebe verteilt, ist in Wirklichkeit das Böse in Person - er ändert nicht den Grund der Armut, denn sonst wäre er selber ein Nichts, wie all diejenigen die nichts haben.

Eine Lösung gibt es nur wenn wir unsere Wertegesellschaft neu erfinden


Diese Wertegesellschaft ist eine Geißel, der Mensch glaubt nicht mehr heraus zu finden. In all dieser Gier, die er als Wert anerkennt. Mythisch, christlich, jüdisch und muslimisch betrachtet, herrscht auf dieser Welt das Böse. Sie nahmen die Bibel als erstes Grundbuch, das jemals auf dieser Erde existierte. Sie kehrten damit die Werte, weg von der Menschlichkeit und der Brüderlichkeit, die sie uns predigen und nach dem Tod versprechen.


Heute begreifen sie sich lediglich in den Grenzen ihrer Nationalität, die seit Jahrtausend ständig durch Krieg ihre Grenzen verschieben. Sie verwechseln Kultur mit gemeinsamen geschichtlichen Erinnerungen der sogenannten Volksseele und begreifen Kultur und Tradition nicht als ständigen Austausch von Kulturen, bei der jede das Beste für sich heraus filtert. Wer heute von Kultur, Leitkultur und Tradition spricht, ist im Stillstand, im Konservativismus gefangen.


Die Fortschrittlichen unter ihnen rufen nach Expansion in dieser Wertegesellschaft und leben alles zusammen was sie haben, um ein noch größeres Monopol bilden zu können als der Nachbar. Es geht immer nur um abhängig machen, um den anderen besser ausbeuten zu können.



Der Wert unserer heutigen Gesellschaft ist das, was alle anstreben und das ist heute das Eigentum des anderen, um es zu etwas Großem zu vereinigen. Deswegen betreiben wir Marktwirtschaft und deswegen erfanden wir das Geld.

Es gibt kein gerechtes Tauschmittel ohne andere Werte


Das Geld ist noch lange kein Tauschmittel, solange unvermehrbare Güter als Wert an dieses Tauschmittel gekoppelt sind. Unser Geld entsteht zwar aus dem Nichts, aber damit dieses Nichts in Umlauf kommt müssen wir Schulden machen und als Sicherheit unvermehrbare Güter hinterlegen. Wir haben also nur Schuldgeld in der Hand. Anonyme Schuldscheine eines jeden und diese Tragen wir zur Bank und erhalten dafür Zinsen. Die Banken benutzen dieses Schuldgeld an Einlagen in ihre Bank und beleihen es wieder - das nenne ich Innere Geldvermehrung durch Schuldgeld. Doch bevor Sie sich im Geldwesen verfransen, beachten Sie bitte, dass Geld nur die Aufgabe hat - Sie zu enteignen. Geld macht nur dann einen Sinn, wenn sie es gegen Werte eintauschen. Grundvoraussetzung hierfür ist, der Zwang eines anderen sein Eigentum verkaufen zu müssen. Das ist das Grundprinzip unserer Marktwirtschaft und darauf begründet sich alles.


Kulturen, die unsere Wertegesellschaft nicht kennen sind daher ein leichtes Opfer für uns. Wir locken sie mit Reichtümern und binden sie in unseren Handel ein. Wir leihen ihnen Geld, damit sie gezwungen sind ihre Rohstoffe an uns zu verkaufen. Das ist Resozialisierung von Völkern und Marktwirtschaft. Sie funktioniert nur, wenn sich alle auf die gleichen Werte einigen - egal wie schlecht sie sind.


Wir nehmen ihnen ihr Land weg, verleiben es einem Staat ein, der vorgibt, sich um die Menschen zu kümmern und diese verkauft das Land an den Meistbietenden und schon haben wir einen Haufen Menschen als Abhängige, die um Arbeit betteln, damit sie Geld erhalten, um ihren Lebensunterhalten zu bestreiten. Das ist unsere heutige Wertegesellschaft und wir zerstören alles, was sich gegen diese Werte entgegensetzt.


Das Grundprinzip dieser Wertegesellschaft ist eine pyramidale Ordnung, die wir auch im Monotheismus kennen. Ein alleiniger Herrscher bestimmt über alle. Die heutigen Demokratien geben vor aus dem Volk heraus zu entscheiden, doch jede Demokratie schweigt, wenn das Geld und die damit verbundenen Eigentumsgüter sprechen. Daher ist keine Demokratie dieser Welt frei in ihrer Entscheidung - es können keine Entscheidungen für das Volk getroffen werden, wenn die Eigentümer dieser Erde nicht damit einverstanden sind.


Das wurde früher göttliche Ordnung genannt und ist heute landläufig als Demokratie bekannt. Es ist aber immer noch eine attische Demokratie, wie im alten Griechenland, das Sklaventum voraussetzte und nicht alle berücksichtigt. Parteien sind bei uns daher als atisches Instrument vorgeschaltet. Sie sammeln Stimmen auf den niedrigsten gemeinsamen Niveau ein und bestimmten dann gemäß den Regel unserer Geldentstehung, also sie lassen sich von den Eigentümer der Erde bestimmen.


Das empfinden wir momentan als Verrat, doch diesen Verrat gibt es schon immer. Wir hier - waren bis jetzt aber die Nutznießer dieses Apparates und daher schwiegen wird.


Jetzt befindet sich unsere Gesellschaft in einer Umwälzung. Mehr und mehr verdichten sich die Anzeichen einer neuen Gesellschaftsschicht die geschaffen werden muss, um die Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu besänftigen, damit die "göttliche Ordnung" nicht in Frage gestellt wird. Stuttgart 21 war ein Angriff auf diese Ordnung und wurde niedergeschlichtet mit Augenwischerei und einem Scheinprozess.

Im Mittelalter empfanden sich die Bauern als niedrigste Gesellschaftsschicht. Um sie zu beruhigen erschuf man nach und nach die Arbeiterschicht, indem an einige Leibeigene Land verteilt wurde.


Im Grund geht es immer nur eines um das Eigentum am Planeten nach dem wir alle streben.


Verinnerlichen aber nicht, dass es bei jedem Krieg um Land und Eigentum am Planeten und dessen Rohstoffe geht. Sie denken nur in Geldwert - und genau deshalb wurde es eingeführt. Als es noch Königreiche gab, begriffen die Menschen, dass sich dieser Staat zum Eigennutzen des Königs vergrößerte. Heute glauben sie, eine Demokratie verteidigt mit Kriegen den Wohlstand seiner Bürger, obwohl diese meist keinen qm-Land mehr ihr eigen nennen können.


Der Staat regiert mit Nächstenliebe und verwaltet so die Armut des Gesinde - das ist unsere Wertgesellschaft - seit der Mensch in Zivilisationen denkt. Liebe ist aber auch nur eine Ausgeburt der Vernunft, die auf dieser Wertegesellschaft beruht. Sie wurde als stumpfe Waffe für das Volk erfunden, damit es seine Armut selbst in Staates verwaltet, um ihren Herren nicht zur Last zu fallen. Doch auch diese Sparsamkeit der Völker weckt Begierden, denn die Masse hatte und hat bis heute noch nie eine andere Aufgabe gehabt den Reichen ihren Wohlstand zu mehren.


Es gab einmal eine Zeit in der Geschichte der Menschheit, in der es kein Eigentum auf den Planeten gab. Erst als Ackerbau und Viehzucht zur Ernährung der immer größer werdenden Menschenmenge notwendig wurde, beschloss der Mensch sesshaft zu werden. ... und nicht mehr lange dauerte es und der Mensch entdeckt, dass, wenn er als Eigentümer des Landes gilt, kann er die anderen von sich abhängig machen.


Die Menschheit begab sich damals in freiwillig in ein Abhängigkeitsverhältnis, weil sie keinen anderen Ausweg sah und dachte: "Es gbit genügend Land, das reicht für alle". Auf diesem Fehler baut unsere gesamte Wertegesellschaft auf und sogar die Geldentstehung wird auf exakt diesem Wert - dem Eigentum am Planeten gemessen. Eine Golddeckung ist nichts anderes - bevor Gold eine Währung decken kann, muss es mit schwerer Arbeit aus der Erde gefördert werden und dazu braucht man Eigentum an Land.


Jeder der eine Golddeckung verlangt, hält die alte Ordnung - unsere Wertegeselltschaft - genauso aufrecht, wie einer der nur das Geld umverteilen will.


Wertegesellschaft ist für viele nicht einmal ein begreifbares Wort - die Bilder die das Wort erzeugt sind Reichtum - und das gilt als verwerflich, wer ihn anstrebt. Reichtum wird nur durch Leistung belohnt. Wie aber die Regeln der Verteilung entstanden und wie sie sich auf die Menschheit auswirken, bleiben ein Geheimnis der Nutznießer dieses Systems. Es ist geschützt mit Meme und TABUS wie auf die Menschen wirken wie das Weihwasser auf den Teufel.

... denn wer das Wertesystem kritisiert ist der Teufel höchst persönlich. Ein Abtrünniger der Sklaven, die nur antizipierte Lösungen als erstrebenswert anerkennen, weil die Grundordnung der Wertegesellschaft nicht angetastet werden darf.


Heute leben wir in einer göttlichen Ordnung; in einer Ordnung die durch die pyramidale Ordnung von Oben nach Unten diktiert. Die Idee einer jeden Religion ist der Eigentumsanspruch auf die Reichtümer dieser Erde, die allen dienen sollten. Mit dieser Idee bracht der Mensch selber die natürliche Ordnung und errichtete sich ein Himmelreich für die Herrschenden und begnügte sich mit einem Himmelreich nach dem Tod.


Wert hatte von nun an das, was Menschen fürs Überleben brauchten und nicht als Eigentum nachweisen konnten. So ergab sich eine künstliche Abhängigkeit, die all das begünstigt, was wir heute als Unterdrückung empfinden. Diese Wertevorstellung ging in die Geldentstehung über und verschleierte nur noch mehr die Blick auf die eigentliche Macht, mit der sie die Menschen seit Jahrtausenden regieren.


Eine natürlich Ordnung besteht darin, dass sich die Menschheit als Ganzes begreift und ihren Erfolg am Wohlergehen eines jedes, noch so geringen Gesellschaftsmitgliedes misst. Da ist das natürlich Bestreben, dass die Religion einfach in Mitleid umwandelten - Mitleid gar als Großmut beschrieben und heute sogar zum Geschäft machen. Mitleid hilft niemanden. Es ist das Brot und das Wasser für die Gefangenen unserer Wertegesellschaft.


Doch die Bibel gibt Antwort auf ihr eigenes Ende. Es nennt sich Offenbarung oder gar Amaggedon. Es beschreibt die Not und die Pein, die Menschen angeblich gehen müssen, um sich von diesem Unding der falschen Götterschaft zu befreien.

Dieser Kampf wäre nicht nötig, wenn wir nicht an den falschen Werten festhalten würden, wie Kletten, die nach ihrem eigenen Vorteil streben. Die Menschheit ist mitterlweile so indoktriniert, dass sie glaubt nur das Eigentum und die damit verbundene Macht über die Eigentumslosen sei Gott gewollt und damit recht.


Die Religionen verstoßen allesamt gegen ihr höchstes Gebot: "Du sollst nicht stehlen" - bevor sie ihre "göttliche Ordnung" ausriefen, erschufen sie das Eigentumsrecht am Planeten und erzwangen so die freiwillige Sklaverei der Eigentumslosen. Wer den Planeten und seine Reichtümer, die allen Menschen dienen sollten, für sich als Privatbesitz beansprucht, verkehrt die Werte und macht die Welt zur Hölle. Als Gegensatz dazu entstand der Himmel nach dem Tod. Der Gläubig gibt sich damit zufrieden und erstarrt vor Angst bei dem Gedanken, nach dem Tod auf ewig in einer Hölle leben zu müssen, die bereits als Lebender kennt.


Ein toller psychologischer Trick, der bis heute wunderbar funktioniert. Andere Götter, die diese Lust an Reichtum, Macht und Ausbeutung nicht kennen, werden einfach abgeschafft.

Also ist die Bibel und der Koran ein Lügenbuch, wie die Tora, der ägyptische Mythos und alle anderen Göttergeschichten auch. Es sind die Leitbücher zur Ausbeutung - die ersten Grundbücher der Erde - in das jeder unbedingt eintragen will. Geherrscht wird Hunger und Leben, dessen Ursprung wohl in den Naturreligionen zu suchen ist, in denen glaubt wird, dass mit Gebeten und Opfern eine gute Ernte erzwungen werden kann. Die Art von Buße erbringen wir heute noch - sei es durch Steuern und sonstige Abgaben an unsere Führer, die uns Wohlergehen versprechen.


Sie erzählen uns immer: "Gemeinsam sind wir stark!". Dieser Gemeinschaftssinn schürt ein Alphatier, das am Grundlegenden nicht rütteln will, sondern nur ein besseres System der Umverteilung anstrebt.


Jesus, Christus, Messias, Führer, Rabbiner, Iman, Papst oder sonstiges Getier sind nur Versprecher - keine Änderer oder Revolutionäre. Ich bevorzuge das Wort Änderer - weil es nicht die heroischen Gedanken in den Mensch auslöst, sondern mit Änderer stehen sie ohne große Gefühle des Meinschaftssinnes da. ... sie fühlen sich mit diesem Wort "Änderer" immer noch genauso alleine wie vorher. Spricht man aber von Revolution vergißt sich ein heißer Fluss des Herzens in den Körper, der schlicht als Hormonfeuerwerk bezeichnet werden kann, das durch unsere Wort-Bilderziehung perfekt funktioniert.


Mit diesen Worten wird der Mensch zur leicht beeinflussbaren Masse, in der er sein eigenes Denken der Masse und der Macht der Worte, die sich in Bildern in seinem Kopf zu einer Heiligkeit formen, unterordnet. Das ist auch der Grund warum Massen oft Entscheidungen treffen, die sie als kleiner, einzelner Mensch nie für richtig erachten würden. Sie würden sich sogar schämen für diese Entscheidung.


Sogar die Masse selber muss lernen von Unten nach Oben zu denken. Heute ist das eine unvorstellbare Wandlung für unsere Gesellschaft. Es widerspricht allem, was wir bis jetzt in allen möglichen Arten der Wissenschaften bis heute gelernt haben. Doch sind wir ehrlich, müssen wir uns eingestehen, dass auch unsere Wissenschaften nach den gleichen Mustern suchen, wie sie gelernt haben – andere Muster sind sie gar nicht bereit zu erkennen, denn sie halten sie von vorne herein für abnormal.


Mit seiner über Jahrtausende verkrustete Art zu denken, glaubt der Mensch ein Naturgesetz zu leben, das keines ist. In der Natur gibt es keine Willkür und Herrschaftgehabe wie bei uns Menschen.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Warum ist dieses Geldsystem falsch?

Alle Jahre wieder, schneit es im Winter und Deutschland geht im Schneechaos unter. Sondersendungen in ARD und ZDF über die schreckliche Lage in Deutschland. Starts und Landungen in Frankfurt legen die Republik an. So zumindest erscheint es dem TV-Beobachter. Tatsächlich sind aber die Flughäfen so eng miteinander vernetzt, dass die Flugausfälle in Paris erhebliche Folgen für den deutschen Flugverkehr haben.

In Paris und London wird nicht gestartet und nicht gelandet. Folglich kommen in Deutschland keine Flugzeuge an. Doch unsere Medien befolgen anscheinend den Auftrag die Menschen mit allerlei belanglosem zu beschäftigen. Die Kaufhäuser und Fußgängerzonen sind voll und Deutschen kaufen mehr Weihnachtsgeschenke als die letzten vier Jahre. Der Ernst der Lage in Europas Finanzierungen findet in der Vorweihnachtszeit keinen Platz in den Medien.

Mit der Finanzkrise wurde der größte globale Anschlag auf die Welt ausgeführt und Deutsche Landesbanken kauften angeblich ahnungslos amerikanische Wertpapiere auf, die keine waren. Bayern vergibt einen ABLASS an die Schuldigen am Landesbank-Desaster in Bayern und es wird nur am Rande erwähnt, dass die Flick-Witwe der große Profiteur dieses Reibaches war und ihr Finanzberater gar der Initiator für den Verkauf des HGAA an die Bayr. Landesbank. Was den Steuerzahler 3,7 Milliarden Euro kostete bzw. 3700 Millionen Euro.

Berühmte Namen bzw. reiche Namen werden aus den Schlagzeilen gehalten. Es soll nicht auffallen wohin das Geld bzw. die Schuldscheine wechseln und wer der Nutznießer dieses europäischen Feuerwerkes ist.

Vermutlich trat die USA die Finanzkrise in Richtung Europa los, um sich von einem lästigen Konkurrenten um die Leitwährung im Ölgeschäft zu entledigen. Die Schuldensituation ist überall auf der Welt gleich, nur in Europa greift das Enteignungsfeuer der Finanzkrise extrem um sich. Macht Tür und Tor für Dollarinvestoren auf und unsere Kanzlerin wollte noch 2007 verbieten, dass chinesische und russische Investoren in Deutschland Fuß fassen können.

Absicht wird es wohl nicht gewesen sein, das wäre Untreue am Deutschen Volk, aber Naivität oder falsche Berater können in diesen Positionen sehr großen Schaden anrichten. Vielleicht wäre es besser gewesen die HRE zusammenbrachen zu lassen wie Lehman Brothers in den USA. Amerika störte sich nicht daran, dass mit dieser Bankenpleite ganz Europa erschüttert wurde und die Deutsche Kanzlerin sieht nur einen Ausweg, die Schulden der Welt auf unseren Schultern und zum Teil auf Schultern der Franzosen abzuladen. Welch eine Selbstlosigkeit.

Jetzt sieht sie sich nach jeder angeblichen Rettung Europa, die mindestens alle 3 bis 4 Monate ins Haus steht, als Ritterin der Armen in den Schlagzeilen und verbreitet tatsächlich nur Leid. Von Deutschland werden die Meldungen über Demonstrationen in Irland, England, Griechenland und Frankreich fern gehalten. Der Deutsche Zeitungs- und Nachrichtenkonsument empfindet alles als halb so schlimm und erliegt der staatlich verordneten Naivität.

Während dessen plant die Bundesregierung hinter dem Rücken der Bevölkerung eine Volksvermögenserfassung, die einfach Zensus 2011 genannt wird. Es sind nicht alle von dieser Volkszählung erfasst, es geht hauptsächlich um die Immobilienbesitzer. Sie sollen gleichzeitig eine Querprüfung ihrer Mieter ermöglichen und jede qm ihrer Wohnungen angeben. Das Bankengeheimnis ist in Deutschland längst gefallen und jetzt findet der Griff in die Eigentümer der Bürger statt.

Vermutlich sucht der Staat Einnahmemöglichkeiten über diesen Zweig des Volksvermögens. Doch wie generiert ein Staat Einnahmen.

So generiert ein Staat Einnahmen

Am besten läßt sich das mit er Winterreifenpflicht erklären. Durch diese Vorschrift wird ein Konsumzwang in Kraft gesetzt, diese Gesetz gilt auch für Regionen, die so gut wie nie von Schneefall betroffen sind. So wird Geld bzw. Einnahmen per Gesetz freigesetzt. Das gleiche gilt für die Farblabels zum CO2-Ausstoß der Autos in den Städten. Davon sind Privat-PKWs weniger betroffen, aber Handwerker die mit ihren älteren Fahrzeugen nicht mehr in die Innenstädte kommen. Das generiert wieder Umsätze als Steuer und gleichzeitig Arbeitsplätze also noch einmal Steuern.

Der Staat beginnt also durch ständig neue Zwangseinkaufsgesetze, das Privatvermögen der Bürger aufzulösen. In bezug auf Immobilien ist ein großer Clou zu erwarten. Längst liegt in den Schubladen der Bundesregierung eine Art "Zwangsrenovierung" unter dem Vorwand des Klimaschutzes. Im Klartext bedeutet dies neue Fenster, Türen, Heizungsanlagen oder gar Dämmungen. Alles ein Diener für die Handwerker, die demnächst wieder um einem Auftragsrückgang leiden werden, weil das Konjunkturpaket der Regierung aufgebraucht ist.

Der Staat macht also das nächste Konjunkturpaket nicht mit neuen Schulden, sondern mit Gesetzen auf Kosten der Bürger. Für solche "wertvollen" Maßnahmen für den Klimaschutz ist bestimmt ein breite Mehrheit zu finden, die meist eh in Miete wohnt und vorerst von den staatlich auferlegten Kosten nicht betroffen ist.

Diese Maßnahmen werden wohl eher von der Mehrzahl der Menschen in Deutschland sogar als gerecht und als eine Art Umverteilung von Oben nach Unten empfunden. Doch die Nachhut wird alle treffen, diese Art von Gesetzgebung wird sich auch auf den Mieter auswirken, und zwar in Form von Mieterhöhung. Momentan sind noch gesetzliche Grenzen gesetzt, doch wenn eine Flut von Immobilienverkäufen einsetzt, weil viele die Auflagen nicht erfüllen können oder wollen wird sich die nächste Welle in Bewegung setzen, der der deutsche Immobilienmarkt ist noch viel zu stabil.

Letztendlich ist diese Verhalten dem Plan geschuldet, dass Deutschland seine Kreditwürdigkeit nicht so schnell verliert und die gesamte EU-Zone mit noch höheren Zinsen belegt wird.

Das alles beschreibe ich nicht, um Angst zu verbreiten, sondern um aufzuzeigen, wie Staaten dem einfachen Mechanismus der Geldkreierung folgen müssen, um kein Unheil anzurichten. So verschulden bzw. enteignen sie aus einem Zwang und Logik heraus die Bevölkerung. Der Gehorsam, den viele als Verschwörung betrachten oder gar als Befehl von Geheimbünden und Superreichen ansehen, existiert nicht. Es ist lediglich der Gehorsam einem System gegenüber, das noch nicht nur irgend einem Menschen gehörte.

Wir dürfen uns auch nicht in der Angst, die Regierungen als Ablenkung verbreiten verlieren, aber genauso wenig in der Angst die die Wahrheitsbewegung verbreitet und von drohender Massenvernichtung und FEMA-Camps berichtet. Angst hat nur der, der nichts weiss und die Hintergründe nicht kennt.

Die finanzielle Zukunft der Menschen ist einfach vorhersehbar und auch die Folgen auf die Gesellschaft, aber diese Zukunft ist abwendbar, wenn wir endlich einsehen, dass es keine bösen, großen Hintermänner gibt, sondern wir kleine willige Helferlein in diesem System sind und es nicht aufgeben wollen.

Zwar bilden sich Interessengruppen die neues Geld erfinden oder gar einen neuen Mechanismus für die Geldverteilung in die Bevölkerung hinein, aber sie behalten alle die Geldkreierung bei, die heute üblich ist.

Es wird privates Eigentum am Planeten verpfändet. Durch diese Art von Geldentstehung fehlt immer die Geldmenge die benötigt wird, um die Leistung der Menschen zu entlohnen. Es hilft also gänzlich wenig, wenn der Zins abgeschafft wird, auch wenn Professoren davon überzeugt sind. Unser Geldsystem braucht immer eine höhere Geldmenge, der Zins war nur eine Erfindung um dem Zweck zu dienen. Gesell löst dieses Problem, indem er einen negativ Zins erdenkt und damit das Geld genauso entwertet wie der der positive Zins und einen Konsumzwang erzeugt.

Wird im heutigen System Geld gegen ein Ölfeld erzeugt, ist in der Summe des Geldes nicht das Raffinieren, die Logistik und Weiterverarbeitung in der Chemie beinhaltet. Also müssen die Weiterverarbeiter nennen wir sie mal Leister selber Geld gegen Sicherheiten entstehen lassen, um den Rohstoff einkaufen und verarbeiten zu können. Doch diese Geldmenge reicht nicht aus um die Leistung der Menschen bis zum Ende des Produkte abzudecken. Es ist also immer zu wenig Geld im System, weil die Leistung in der Geldentstehungsmenge durch die heute Geldentstehung nicht enthalten ist. Mit der Abschaffung des Zinses halten wird diesen Mechanismus nicht auf - wir müssen sich dann nur neue Wege ausdenken, wie wir die Menschen dazu bringen, ihr Hab und Gut gegen Geld einzutauschen.

So wird Geld zum Enteignungsmittel und erzeugt das, was wir NWO nennen. Das ist keine neue Entdeckung. Schon im 19. Jh. werden die Ausmaße und Folgen dieses Geldsystem bekannt. Es gab auch Menschen, die diese Ordnung in Frage stellten, wie Gsell und auch Marx. Doch diese Geister sahen ihren Lösungsweg in einer Verstaatlichung der Geldentstehung bei gleichem Grund - d. h. gegen unvermehrbare Güter.

Es spielt aber keine Rolle ob nun ein Staat der Eigentümer der Welt ist oder eine Privatperson, der Krieg um die Vormachtstellung geht weiter und der Verarmungsprozess ist der gleiche.

Es muss also eine Ordnung gefunden werden, in der sich keine Strukturen mehr bilden können, die über die Verteilung der Rohstoffe eigenmächtig und auch unter persönlichen Beweggründen entscheiden. In dieser Ordnung unterscheidet sich der Kommunismus nicht vom Kapitalismus.

Die Geldentstehung muss in die Masse der Menschen, damit Leistung endlich einen Wert darstellt und auch als Tauschmittel ausgegeben werden kann. Jede Art von Tauschhandel, die unter dem heutigen System entwickelt wird, ist lediglich eine Armutsverwaltung, die aus dem vorhanden Vermögen arbeitet und versucht sich so wenige wie möglich enteignen zu lassen. In jeder Regionalwährung ist der Landeigentümer klar im Vorteil gegenüber dem, der nur seine Leistung anbieten kann, um sich ernähren zu können. Die Umverteilung geht also in diesen Systemen genau so weiter, sie scheint nur etwas langsamer, weil keine Steuern für die allgemeine Infrastruktur entrichtet werden müssen. Sie wird von diesen Gemeinschaften sozusagen kostenlos benutzt bzw, die Menschen müssen weiterhin im Geldsystem bleiben, weil Grundsteuer, Krankenversicherung usw. mit Systemgeld bezahlt werden müssen.

Ein Entkommen vor diesem globalen Geldsystem ist also nur global möglich, denn jede angeblich autarke Gemeinschaft braucht Energie, Öl und Erze für die Produktionsmittel usw.

Es muss also ein Zustand angestrebt werden, der niemanden enteignet, sondern das Eigentum auf den Planeten, die Natur und gar die Luft gegen Geld nicht kaufbar ist. Heute ist das ganz anders. Sogar der Luftraum ist verkäuflich s. UMTS-Lizenzen und CO2-Zertifikate. Das beweist, dass alle Staaten den Geldkreierungsgesetzen gehorchen und alles, aber auch alles gegen Geld kaufbar werden lassen und damit die NWO ermöglichen.

Wollen wir also der NWO tatsächlich begegnen müssen wir diesen Zustand absolut verändern, in dem wir nur noch Geld gegen Leistung entstehen lassen. Das setzt in logischer Konsequenz aus, dass die Eigentümer des Planeten keine Möglichkeit mehr haben Geld durch Hinterlegung von diesen Sicherheiten zu erzeugen und damit die Menschen abhängig machen können. Geld würde endlich seinen wirklichen Wert erhalten und wäre nicht ein vorgeschobenes Argument die Menschen zu versklaven.

Selbstverständlich erkannten die Mächtigen dieser Welt diese Abhängigkeit längst im Geld und sie erzählen uns auch nicht die Wahrheit, aber wirklich kontrollierbar ist auch für sie dieses System nicht. Sie kämpfen nur ein paar Riegen über uns, um ihre finanzielle Überlegen. Auch sie wollen nicht mit einer "Feindlichen Übernahme" ihre Unabhängigkeit verlieren. Das ist das was wir unter Bilderberger und Illuminati sehen.

Der einfachste Beweis ist: In China gibt es keinen Einfluss der Bilderberger, aber auch dort gelten die Geldentstehungsgesetze und die Regierung agiert genau gleich, wie alle übrigen Staaten auch. China ist nur noch nicht so tief im Schuldennetz gefangen, wie die "alte Welt". China ist das Geldsystem, Amerika bei seiner Entdeckung für Europa.

Plötzlich war Land da, das eingenommen werden konnte; Rohstoffe die abgeschöpft wurden und Geld erzeugten. Nach der Entdeckung Amerikas ging es in Europa wieder aufwärts. Menschen fangen wir ihr Einkommen durch die Auswanderung - wir können es auch als eine Art Völkerwanderung bezeichnen.

Die Einverleibung Chinas in dieses System läuft auf die gleiche Art und Weise, aber dieses Mal wird nicht einfach Land in besetzt, sondern per Schulden und Währungskrieg eingenommen und als Sicherheiten für neue Schulden hinterlegt.


Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, beginnt das Liquidieren der Schulden und die Eigentümer gehen an die Schuldner. Es bleibt für die Welt noch genügend Zeit, aber für Europa wird diese Zeit knapp. Noch wird die Stimme Europas in der Welt gehört, ist aber der Stellungskrieg gegen China aufgestellt und Europa wird mit jedem weiteren Schritt in China hinein für die USA unwichtig, werden wir wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, aufgeteilt und ausgesaugt. Ab diesem Zeitpunkt wird uns niemand mehr hören, wie all die "Dritte Welt-Länder" die vergebens um Gehör bitten.

Selbstverständlich ist dies Angela Merkel und Sarkozy bewusst. Sie sind lediglich bemüht eine Elite in Europa aufzubauen, die von diesem Niedergang weiter profitieren kann. Europa muss als perfekter Ausbeutungsort für die nächsten Wachstumsmärkte vorbereitet.

Es liegt also an uns, dieses neue System mit einer Geldentstehung gegen Leistung zu publizieren und die Welt hinauszutragen. Keiner wird etwas verlieren, außer seine Abhängigkeit. Die Menschheit wird endlich frei sein. Sie kann endlich in einer wirklichen Demokratie leben, in der die Wirtschaft und der Handel der gesamten Menschheit dient und sie nicht ausbeutet.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Die Mär vom Jesuspfennig oder vom Josefpfenning

Den Menschen soll vergönnt sein, den Fehler im Geldsystem gefunden zu haben. Ihnen wurde der Jesufpfennig oder der Josefpfenning als Erkennungsmuster für den Übeltäter "ZINS" zum Fraß vorgeworfen. Begierig verschlingen sie den Pfennig, der ohne Zutun innerhalb von 2000 Jahren zu einem unermesslichen Reichtum angewachsen WÄRE - wenn einer tatsächlich so lange Zinsen für das Sparbüchlein des Jesuskindes gezahlt HÄTTE.

Den Menschen kommt nicht in den Sinn, dass im Laufe der 2000 Jahre die Banken regelmäßig Pleite gehen. Eine Inflation bzw. Enteignung jagte die andere und mit jedem Herrscher gab es eine neue Währung bzw. Münze. Im Vergleich zum Acker, der in den 2000 Jahren sehr oft den Eigentümer wechselte, ist offensichtlich der Landbesitz dieser Verzinsung nicht unterworfen. Das belegt eindeutig, dass der Zins das Geldsystem korrumpiert und nicht die Geldentstehung aufgrund der real existierenden Sicherheit aus einem Acker.




Die Menschen wollen oder können nicht bergreifen, dass bis zum heutigen Zeitpunkt noch niemals in der Geschichte der Menschheit Leistung wirklich etwas wert war. Leistung bestand immer nur als Frondienst für die Landeigentümer und im Zeitalter der Technologie, für die Produktionsmittelbesitzer. Die Menschen sind auch noch so dumm und bezahlen für Maschinenleistung mehr Geld, als für die menschliche Leistung. Sie lassen sich freiwillig und aus tiefster Überzeugen abzocken bis zur absoluten Armut.

Es ist für viele auch schlüssig, dass für jede Leistung, die der Mensch erbringen will, er bei den Planeteneigentümer Rohstoff kaufen muss, um überhaupt produzieren zu können. Nicht einmal der Zimmermann kann aus dem NICHTS etwas entstehen lassen. Sein Holz muss er vom Waldeigentümer kaufen, um überhaupt Leistung erbringen zu können.

Daher fehlt immer und über das Geld im System. Geld kommt nur durch Kredite in Umlauf und ständig steigt das Pensum der Leistung überproportional zur Menge des Umlaufgeldes. Damit ein Anreiz für die Menschen vorhanden ist zu sparen und Rücklagen für neues Geld zu schaffen, gab es den Zins, der natürlich auch als Bearbeitungsgebühr und schließlich als Zwang für die Geldvermehrung eingesetzt wird. So ergibt sich die Mär vom Zins als Ursache allen Übels und es fällt keinem auf dass die Geldmenge für die erbrachte Leistung der Menschen wachsen muss, damit sie mit Schuldgeld entlohnt werden können.

Ein größeres Enteignungssystem hat diese Welt noch nie gesehen und die Menschheit schaut schon viel zu lange zu, wie sie an der Nase herumgeführt wird. Doch mit Dummen treibt man die Welt um. Aufgrund der Finanzkrise fühlen sich viele informiert über Geld und sind doch mehr indoktriniert als aufklärt. Ihnen wurden Halbwahrheiten eingepflanzt und die Schuld auf Zinsen und Banken (Geldverleiher) abgewälzt. Die eigentlichen Enteignungsmechanismen, die zu Überproduktionszwang bzw. Wachstumszwang führen sollen und dürfen nicht erkannt werden, sonst könnten die Menschen tatsächlich einmal auf die Idee kommen Leistungsgedecktes Geld zu fordern, das die unweigerliche Umwertung der Werte zur Folge hat.

Sonntag, 21. November 2010

Marktwirtschaft gehorcht nicht Angebot und Nachfrage

Das Gewissen ist unsere innere Stimme, die genau weiß, was richtig ist und was falsch ist und trotzdem wachen wir jeden Tag auf und betrügen uns selber. Wir reden uns ein, dass das was wir Leben nennen, in Wahrheit ein Marktplatz ist und wir nur gewinnen können, wenn wir andere hinter uns zurücklassen. Es ist ein riesiges Betrugssystem, das für legal und moralisch richtig erachtet wird.

Für dieses Gewissen erfanden wir Religionen und Priester, die uns von dieser täglich wiederkehrenden Schuld freisprechen und trotzdem verweigern wir uns der Wahrheit, weil sie schmerzt und uns selber zu den Bestien macht, die wir andere gerne nennen.

Unsere sogenannte Marktwirtschaft ist die Arena des täglichen Blutes, das wir trinken und für die wir zur Ader gelassen werden.



Marktwirtschaft bedeutet jemanden zu finden der Rohstoffe die über das gleiche kosten, billiger verarbeitet durch Leistung als wir selber im Vergleich zu unserem Lebensunterhalt. Aus diesem Grunde bewundern uns die armen Länder für unseren Wohlstand. Trotzdem verweigern sich viele der Tatsache, dass jedem Gewinn ein Verlierer gegenüber stehen muss, wie der Christ dem Löwen gegenüber stand.

Wir bewundern die Sieger und plötzlich erkennen wir, dass auch wir hier in Deutschland in diese Arena hinunter steigen müssen. „Er oder ICH!“ Doch die Marktwirtschaft existiert nicht aufgrund des Verlierens oder Gewinnes, sondern weil die Ränge mit Schaulustigen, zahlenden Gästen besetzt sein muss. Unsere Marktwirtschaft ist nur Mittel zum Zweck, um Eintrittgelder zu sammeln. Er das Eintrittsgeld nicht mehr aufbringen kann, findet sich unter den Schaustellern wieder, die um Leben und NICHTLEBEN kämpfen. Es reicht also nicht aus, dem Treiben unten in der Arena den Garaus zu machen, sondern die Schaulustigen und Eintrittsgeldzahlenden müssen unterbunden werden.

Die Zuschauer sind das Geldsystem, die Kämpfer die Marktwirtschaft und die Arena selbst ist die Geldentstehung. Wir müssen diese Arena einreißen und etwas Neues schaffen, denn diese Arena ist nicht für unsere Leben notwendig. Ein Platzanweiser, ein Maler und Maurer, ein Manager wird sich natürlich dagegen wehren, denn er wäre arbeitslos und würde sich in der Arena wissen, die aber nicht mehr da sein wird.

Das beschreibt die Angst, die jeder vor diesem Umbruch hat, doch diese Marktwirtschaft, die Wertegesellschaft, die Welt hat keine Zukunft, sie ist die Selbstzerstörung der Menschheit, die keine Gewinner kennt, nur Blutlust und Angst; Schmerz und Leid. - der ewige Kampf den anderen zu opfern und sich selbst zu retten – mit der Stimme des Gewissen als täglichen Widerhall des Grauens. Wir bauen uns imaginäre Feinde auf, damit wir unserer Stimme des Gewissens nicht hören; sie als Teufel enttarnen und nennen sie willkürlich, RECHTS, LINKS und MITTE.

Egal welcher Stimme wir uns hingeben, wir wissen es wird nie funktionieren. Diese Geldsystem, um Haben und Nichthaben wird ein jähes Ende finden – das Armageddon, das Ende. Das müssen wir akzeptieren ohne dass etwas endet wird nicht Neues anfangen. Es gibt keine Lösung in diesem Wertesystem – egal wie wir uns anstrengen! Marktwirtschaft wird nie gerecht werden, wenn Geld nicht durch das entsteht, was jeder Mensch hat und für die Verarbeitung von Rohstoffen notwendig ist.

Wir sind alle die armseligen Kartenabreisser und diejenigen die mehr schlecht als recht von diesem System existieren. Ist dieses System am Ende angekommen, werden sogar wir als Kartenabreisser überflüssig und unserem Siechtum überlassen. All das wissen wir, aber wir hoffen und glauben an die Moral und Tugend, derjenigen die uns beherrschen. Beherrschte erliegen immer dieser Illusion, weil sie glauben, dass ihre Herrscher besser sind, als sie in ihrer Seele und der Stimme des Gewissens gehorchen. Diese Arena einreißen bedeutet all das als Unrecht zu erkennen, was wir tagtäglich als Recht leben.

Kapitalistische Marktwirtschaft - Die Geldentstehung kontrolliert die Nachfrage

Wir leben in einer kapitalistischen Planwirtschaft; in einer Konvergenz, zwischen dem was wir lieben und was wir hassen. Unsere freie Marktwirtschaft ist nur eine Illusion der Gerechtigkeit, denn wer Gerechtigkeit anstrebt, akzeptiert damit Unrecht.

Die Politik erhält mit Steuergeldern Industrie, Monopole und Anbieter am Leben und schafft sogar Nachfrage, wo keine wirkliche Nachfrage vorhanden ist. Unsere Marktwirtschaft gehorcht nicht den Grundprinzipien Angebot und Nachfrage, wie es immer gelehrt wird, sondern zum wirtschaftlichen Überleben gehört die Förderung von künstlicher Nachfrage, die mittlerweile über Gesetze erzeugt wird, wo Werbung und die Kapitalkraft des privaten Konsumenten nicht mehr ausreichen.

Deshalb neige ich dazu unsere „freie Marktwirtschaft“ als kapitalistische Planwirtschaft zu bezeichnen, denn nicht die Nachfrage gibt den Ton an, sondern der Zwang der Geldentstehung in unserem System. Viele neigen dazu den Zins als mögliche Ursache zu bezeichnen, aber wäre der Zins nicht mehr vorhanden, gäbe es aufgrund unserer Geldschöpfung immer ein Defizit an Geld, das mit neuen Krediten wieder abgedeckt werden muss, weil Leistung niemals in der Geldentstehung berücksichtigt ist, sondern immer aus dem entstanden Geld bezahlt werden muss. Am besten lässt sich das in der Recyclingwirtschaft zeigen.

Die aufgewendete Leistung zur Gewinnung von bereits verwendeten Rohstoffen ist nie in der Geldmenge enthalten, die die Rohstoffe wert sind. Das gleich gilt auch für die Rohstoffförderung wie z. B. Bei der Ölförderung. Aus diesem Grund fehlt immer und überall das Geld und es müssen gezwungener Maßen immer neue Kredite aufgenommen werden.

Marktwirtschaft ist die Aufgabe jemanden zu finden, der Rohstoffe billiger verarbeitet, als man es selber tun kann. Unser Staat hat also die Aufgabe die Leistung der Menschen so zu verbilligen, damit in Deutschland die Verarbeitung der Rohstoffe am billigsten ist. Der Staat, der das am besten macht ist Exportweltmeister. Der Staat subventioniert mit dem Geld der Bürger die Arbeit, damit diese Geld verdienen – ein angebliches Perpetuum Mobile, das es aber in Wirklichkeit nicht gibt.



Diese Aufgabe übernehmen jetzt Staaten, da ihre Bevölkerungen meist so hoch verschuldet sind und aufgrund der Arbeitslöhne, die ständig sinken müssen, weil die Rohstoffpreise steigen, gar nicht mehr in der Lage sind, Kredite aufzunehmen bzw. nicht mehr als kreditwürdig gelten.

Aber auch die Staaten gelangen an ihre Grenzen der Kreditwürdigkeit und diese kapitalistische Planwirtschaft, die auf einer ungerechten Geldentstehung beruht, verlangt nach immer neuen und vor allem nach mehr neuem Geld durch Kredite. Es bleibt den Staat gar nichts anderes übrig, als seine Leistungen für die Bevölkerung zu kürzen oder ganz abzuschaffen und höhere Gebühren und Steuern zu erheben, damit dem Geldentstehungssystem noch Folge geleistet werden kann.


Staaten gehorchen der Geldentstehung und organisieren ihre Bevölkerung entsprechend

Staaten hatte auch nie eine andere Aufgabe, als die Verwaltung des Humankapitals für die Wirtschaft, die dem Enteignungssystem unseres Geldentstehungssystem dient. Nur während der Hochphase unserer wirtschaftlichen Entwicklung fiel es uns nicht auf, dass unsere Wirtschaft ein Verarmungssystem ist und der Staat der Ordnungshüter für diese Geldmechanismen.

Der Staat muss sein Humankapital, seine Bevölkerung für die Wirtschaft ausbilden und nach dem Leistungsende in der Wirtschaft für deren Gnadenbrot sorgen – das nennen wir Sozialstaat.

Unser Soziale Marktwirtschaft ist mit der Bahn und demnächst der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung komplett privatisiert und die Politik greift immer massiver mit Steuergeldern in die Marktwirtschaft ein – ohne die Gewinne der ehemaligen systemrelevanten Betriebe für die Bürger abschöpfen zu können. Die kapitalistische Planwirtschaft richtet sich aber nicht nach dem Bedarf der Bevölkerung, sondern nach der Gewinnvermehrung der subventionierten Betriebe – als kleines Trostpflaster bleiben ein paar Arbeitsplätze, die fiskalisch ein paar Steuereinnahmen erzeugen, aber in keinem Vergleich zu den Gewinnen der Unternehmen stehen, die weiterhin wie staatliche Betriebe Steuergelder erhalten.

Wir sind längst im Kommunismus angekommen – der Kapitalismus übernimmt die von uns als nachteilig empfunden Steuerelemente des Kommunismus in seine Konzeption – das bezeichnen wir als Globalisierung und meinen damit Gleichmacherei der unteren Gesellschaftsschichten. Doch all das ist vorauseilender Gehorsam in bezug auf die Geldentstehung gegen Sicherheit auf Land, Rohstoffe und eben alles was Menschen in bezug auf Ernährung abhängig macht.

Im Grund spielt es keine Rolle ob eine Regierung durch Entscheidungseliten über die Eigentümer und Rohstoffe eines Landes verfügt oder ein privater Eigentümer. Das Resultat der Abhängigkeit der Bevölkerung ist immer gegeben. Die Bevölkerung muss gehorchen, ob die Befehle von Entscheidungseliten kommen oder von der sogenannten privaten Marktwirtschaft. Somit reguliert sich unser Marktwirtschaft nicht nach Angebot und Nachfrage auf Bedarfsartikel, sondern die Marktwirtschaft reguliert sich aufgrund den Vorschriften des Geldsystems, was wir Wachstumszwang nennen.

Hätten wir eine funktionierende Marktwirtschaft, wären Abwrackprämien zur Ankurbelung des Autokaufs nicht notwendig. Im Grund regulieren die Regierungen dieser Welt durch Steuergeld bzw. Konjunkturprogramm den Konsum, den der Bürger sich schon längst nicht mehr leisten kann. Deshalb ist unser Geld in bezug auf seine Entstehung ein Enteignungsmittel und die Staaten sind zur Einhaltung dieser Enteignungsregel gezwungen, weil nur Geld durch Kredite in Umlauf kommt, für das Sicherheiten hinterlegt werden.

Natürlich gibt es mittlerweile künstlich erfundene Sicherheiten, wie Staatsanleihen, die nichts anderes als Verbriefte Schuldscheine sind und mit den Verbriefungen der Immobilienfinanzierungen in den USA gleichzusetzen sind. Deshalb darf eine Lösung für ein neues Geldsystem nicht von oben nach unten gedacht werden, d. h., beginnend von den Zentralbanken nach unten überlegen, sondern man muss direkt in der Geldentstehung gegen Sicherheiten anfangen.

Zentralbanken geben kein Geld heraus, das direkt in Umlauf kommt, das geschieht über die „normalen“ Geschäftsbanken, die Kredite an natürliche Personen oder juristische Personen (Aktiengesellschaften z. B.) vermitteln, aber nur wenn ausreichende Sicherheiten vorhanden sind. Da in den meisten Industriestaat die Menschen längst hoch verschuldet sind und auch die Staaten, wir es immer schwieriger Geld in Umlauf zu bringen. Keine private Person kann Schuldscheine erfinden wie ein Staat und diese als Sicherheiten hinterlegen, außer Unternehmensanleihen, die mit hohen Zinssätzen locken – aber in Wahrheit steht dahinter kein Wert, sondern nur der Glaube, dass das Unternehmen oder der Staat seine Bürger bzw. Beschäftigte effektiv ausbeutet.

Somit ist das heutige Geldsystem absolut asozial und keiner menschlichen Gemeinschaft würdig.

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