Sonntag, 2. Januar 2011

Die natürliche Ordnung und die natürlichen Werte vs. heutige Wertegesellschaft

Verabschieden Sie von dem Gedanken, dass die „Neue Weltordnung“ kommt – sie ist schon seit Jahrtausenden da und wird praktiziert. Sie kam nur nie zur Geltung. Es gab immer wieder Expansionsmöglichkeiten für die Menschheit – mit Expansion meine ich die Werteschöpfung aus dem Nichts. Land erobern, entdecken und irgend welchen Kronen und Herrschen zu übereignen. Uns erfasst nur die Panik, weil wir wissen, dass wir jetzt enteignet werden, weil die Welt über Nacht nicht einfach noch ein paar Kontinente ausspuckt, damit wir sie besetzen können. Wir werden Opfer unserer eigenen Werte und empfinden es plötzlich als ungerecht. Der Traum vom Paradies auf der Erde ist wieder in den Köpfen der Menschen entfacht. Sie rufen nach neuen Herrschern, nach gerechten Herrscher, die sie menschlich verwalten und nicht ausbeuten – nur die anderen, weil wir unsere Werte nicht aufgeben – sie sind göttlich, natürlich und evolutionär.


Die Politik spricht von gemeinsamen Werten, die verteidigt werden müssen, gegen den extremistischen Islam. Doch nicht einmal Wikipedia kennt das Wort Wertegesellschaft - eine Beschreibung würde unser gesamtes Weltbild zerstören.



Eine Wertegesellschaft definiert das Zusammenleben der Menschen mit derem höchsten Ziel. Unsere Sprache bzw. die Wort sind oft vielseitig interpretierbar – auch das Wort „WERT“ und Gesellschaft kann viel verschiedene Emotionen – also Bilder im Kopf eines jeden Menschen auslösen. Der Christ denkt an seine biblischen Werte und der Moslem an den Islam. So kommt es, dass wir uns alle über Werte unterhalten und trotzdem jeder andere Bilder von vor Augen hat. Wer sich mit Werten beschäftigt muss daher absolut ehrlich zu sich selber sein und die Wertigkeit der Werte in ihrer Abstufung erkennen und einordnen lernen. So erkennen wir den wirklichen gemeinsamen Wert unserer Wertegesellschaft.


Gesellschaftliche Werte

Der Gesellschaftliche Wert definiert sich über den sozialen Status des einzelnen – er organisiert sich also pyramidal und definiert sich über Eigentumsansprüche. Es gibt verschiedene Statussystem, die je nach Epoche wechseln. Früher war es die Farbe und der verwendete Stoff der Bekleidung der sich durch den Preis in den gesellschaftlichen Schichten verfestigte und heute sind es andere materielle Werte, die zur Schau getragen werden, um den sozialen Status zu unterstreichen.

Moralische Werte

Moralische Werte begründen sich in der vorherrschenden Religion bzw. in der ehemals vorherrschenden Religion, wenn sie eine Gesellschaft in seiner Ordnung von Glaubensrichtungen lossagt. Die dienen zum Erhalt der materiellen Werte in einer Gesellschaft und schützen vor Diebstahl, Betrug und Wucherei. Das wird oft als Kultur begriffen und damit meint man die gemeinschaftliche geschichtliche Erinnerung der gemeinsamen Vorfahren eines Volkes, das sich durch Sprache oder gleiches Territorium definiert. Diese moralischen Werte dienen gleichzeitig dazu die geschaffenen Werte dieser Gesellschaft zu schützen und die Gemeinschaft für geschaffene Werte auszunutzen. Moralische Werte dienen als Vorlage für Gesetze mit denen erreicht wird, dass Menschen eine Ordnung akzeptieren, auch wenn sie zum persönlichen Nachteil der Massen eingesetzt werden.



Tugendliche Werte

Die Tugend ist der vorauseilende Gehorsam im Sinne der Moral zu handeln. Sie beruht also auf den gleichen Grundwerten, wie die Moral und dient dem Schutz der materiellen Werte und der Eigentumsansprüche.


Ethische Werte

… ist ein Sammelsurium an Moral, Tugend und gesellschaftlichen Werten, mit dem Ziel diese die materiellen Werte in eine neu Begreifensordnung zu pressen.

Unsere biblische Wertegesellschaft

Am Ende der pyramidalen Ordnung unsere Werte und als absoluter Herrscher thront als der materielle Wert, der von allen Werten als höchste Ordnung und Ziel angesehen wird. Ihn gilt es zu schützen und zu verteidigen.


Wer also heute vorgibt Werte zu verteidigen, verteidigt die Grundbucheintragungen auf unseren Planeten und hält sich dadurch die Option offen, sich selber, wenn er fleißig genug ist, sich selber darin einzutragen.


Das ist der wahre Grundpfeiler unserer Wertegesellschaft und hält uns alle mit der Tugend, der Moral und Ethik auf Linie. Diese Ordnung existiert seit Menschengedenken, denn unser Gedenken – also unsere Wahrheit in bezug auf Recht und Gesetz entstammt diesem alten Buch – der Bibel. Auf sie stützt sich nicht nur das Judentum, sondern auch das Christentum und der Islam. Sie stellt unsere gemeinsame Kultur dar, denn Kultur muss als gesellschaftliches Kollektivgedächtnis gesehen werden und nicht banal als Sitten und Gebräuche. Mit der Christianisierung erlosch auf bestialische Weise jedes andere Gedächtnis, das nur mit der Sprache weiter gegeben wurde. Wir können uns noch so anstrengen und differenzieren – diese drei Religionen sind auf immer und ewig miteinander verknüpft. Sie verfolgen die gleichen Werte und beten den gleichen Gott an. Im Grund streiten sie sich nur über den Messias, der das Ende der Evangelien verkündet. Das Christentum glaubt ihn in Jesus gefunden zu haben, doch offensichtlich war er nur ein Vorbote und die anderen zwei – der das Judentum und der Islam warten noch – auf das Ende der Wertegesellschaft, durch ihren Messias.


Es gibt keine gesellschaftlich anerkannte Schrift die vor der Bibel geschrieben ist, die wir als kulturellen Wert akzeptieren, anerkennen und leben. Die Bibel ist sozusagen das erste Grundbuch der Welt, in dem Landbesitz als Eigentum eingetragen ist und auf das man sich berufen kann.


Die Bibel beschreibt sehr schön den Übergang der Sammel- und Jäger-Wertegesellschaft in unsere unsere heutige Wertegesellschaft. Wer alte Bücher liest, sollte sie immer so lesen, wie zu der Zeit als sie entstanden – auch die Bibel. Eine Bewertung aus der heutigen Zeit heraus ist absolut falsch – wird aber praktiziert und beschäftigt Heere von Theologen immer wieder aufs Neue, um sie Zeit gemäß zu interpretieren.


Am Anfang war das „Wort“ - also das geschriebene Wort, das gesprochene Wort gabe es lange vor der Bibel und der Baum der Erkenntnis war das Eigentum am Planeten. Als Adam und Eva erkannten, dass Gesetze einfach durch missachtung gebrochen werden können und Ungehorsam sogar auch noch belohnt wird mit einem Apfel, entstand das heutige niederträchtige Bewußtsein unserer Gesellschaft, das wir heute sogar als wertig und erfolgreich betrachten. Die Vertreibung aus dem Paradies war keine Strafe Gottes, sondern es war der Mensch selber, der aus Gier und Neid, sich eine Welt schuf, die eigentlich die Hölle ist.


Adam und Eva zogen hinaus in die Welt mit ihrer niederträchtige Entdeckung und beherrschten von nun an die Erde. Das war das Ende der paradiesischen Zustände der Jäger und Sammler, die vorher keinen privaten Besitz als erstrebenswert erachteten, sondern nur das Wohlergehen der Gemeinschaft als obersten Wert ansahen – dem nichts anderes übergeordnet werden konnte – war beendet.


Die Bibel ist kein Lehrbuch für den rechten Weg – wie man so schön sagt – sondern sie beschreibt den Irrweg der Menschheit im ewigen Kampf gegen die Ungerechtigkeit, die sie sich selber als „göttliche Ordnung“ auferlegte und heute noch als richtig ansah.

Nicht das Wort Gottes bevölkerte die Welt, sondern - …. wenn Sie es so wollen, herrscht das Wort des Teufels über uns. Ich möchte hier aber nicht falsch verstanden werden, im Grunde gibt es diesen Gott der Bibel gar nicht, denn er ist nur eine Versinnbildlichung einer Fehlentscheidung der Menschheit, sich zu organisieren.


Dieser Gott braucht einen Gegenspieler den Teufeln und nach diesem Muster betrachten wir immer noch die Welt in schwarz / weiss, in gut und böse, denn das Gute braucht das Böse als Gegenspieler um Gut zu wirken.


Philosophisch betrachtet erzeugt das Gute immer das Böse und das Böse erschafft das Gute. Das erkannte auch Goethe in seinem Faust, aber so ganz klar und offensichtlich hat sich er liebe Goethe nicht getraut es zu formulieren.

Was SCHWARZ / WEISS-DENKEN unserer Wertegesellschaft

Der Mensch braucht kein Gut und kein Böse, um friedvoll existieren zu können, das gelingt uns aber nur, wenn wir auch diesen alten, verbauten Klotz von Bibel endlich von uns abschütteln und nicht ständig als Zitatesammlung und Handlungsvorhersagen heranziehen.


Mit der Offenbarung des Johannes bekam die Bibel ein Kapitel das uns einen Ausweg aus dieser Wertegesellschaft zeigt, wie das Paradies wieder hergestellt werden kann. Die Offenbarung zeigt das Ende der Evangelien mit Schrecken auf, aber damit ist nur die Herrschaft der Wertegesellschaft gemeint, nicht das Ende der Erde und der Menschheit.

Es wurde in griechisch verfasst, nicht in latein oder gar hebräisch. Es wurde als Hetzschrift verwendet, damit die Christen die Herrschaft des Kaisertums nicht anerkennen und doch ist die Bibel heute das „Alpha und das Omega“ für die Art der pyramidalen Ordnung.


Mittlerweile werden sogar diese Worte als Erklärung für einen Gott genommen, der materielle Werte über alles stellt und die christlichen Werte kehrten sich einfach unerfüllbar und als ewigen Wunsch nach Innen – so ordnete sich die Menschlichkeit unter materielle Werte. Die Menschheit begann von einem Königreich nach dem Tod zu träumen und ein Gott beherrschte die Welt als Grundbuchschreiber. Welcher Gott schreibt: „Du sollst nicht stehlen“ ? - wohl ein Gott der Eigentum besitzt und das nicht einfach geraubt werden kann. Doch im Grund verstößt jeder der vorgibt an die Bibel zu glauben gegen dieses Gebot, denn ganz am Anfang gehörte niemandem die Erde, sie sollte allen dienen. Der erste Christ, der erst Jude und der erst Moslem brach dieses Gebot, in dem er Eigentum für sich beanspruchte und die Erde nur noch für sich alle dienen ließ und all diejenigen, die nicht hatten, als seine Diener ausrief. Auch die Griechen und Römer gehorchten diesem Prinzip und wir bestaunen sie als Hochkultur – oder gar an Anfänge der Demokratie, obwohl diese Demokratie sich von Raub und Sklaverei in Wohlstand suhlte, während die anderen die Arbeit verrichteten.


Das Trajansforum entstand, indem Heere von Sklaven einen Berg abtragen mussten, damit der Adoptiv-Kaiser Trajan sein Bauvorhaben verwirklichen konnte. Heute ehren wir die Architekten und Kaiser für ihre Bauten und haben für die Sklavenarbeit im Alten Rom kein Auge. Diese Stadt ist von Sklavenhand unter bestialischer Herrschaft erbaut und das gleiche gilt für Athen. Sie werden doch nicht glauben, dass ein freier Bürger, der in dieser Demokratie wahlberechtigt war, je einen Stein ein klopfte oder gar trug.


Das gleiche gilt für die Pharaonen, deren Pyramiden wir bestaunen und gar als Zeichen für unsere jetzige Zeit zu deuten versuchen. Es sind Sklavenbauten und Frohndienstarbeiten, wo bei man uns einreden will, dass all die Ägypter freiwillig und aus Freude für ihren Pharao alles stehen und liegen liessen, um für sie die Tempelanlagen zu bauen.


Offensichtlich erkannten die Israelis, die mit Pauken und Trompeten aus ihrer Sklaverei auszogen, das Unrecht, doch davon ist nichts mehr in der Bibel übrig geblieben. Die gleiche Unrechtsform entstand wieder und noch zementierter als jemals zu vor. Das Band der Macht hält bis in die heutige Zeit. Jedes Denken wird mit Gut und Böse, mit Schwarz und Weiss; mit Gott und Satan; einfach unterbunden. Es ist keine Erkenntnis für die Menschheit – es ist eine Augenbinde, die gleich noch Ohren und Mund mit verschließt.

Unser Werte sind uralt und absolut falsch

Wenn wir heute von Werten sprechen, haben wir oft und gerne Moral und Tugend im Hinterkopf als oberste Werte, aber es sind erlernte Werte – ein Schleier – damit wir unsere Niedertracht nicht sofort erkennen, denn auch die Moral und die Tugend gehorchen diesen älteren Gesetzen, dem biblischen Eigentumsanspruch auf unseren Planeten und ordnen sich dem unter. Moral und Tugend können daher nicht als Gradmesser für eine neue Wertegesellschaft herangezogen, sie genauso verfälscht und falsch erlernt wie unser materielles Denken.


Als Beweis für die Richtigkeit unserer vorherschenden „göttliche Ordnung“ - damit meine ich die Organisation von Oben nach Unten – auch in einer Demokratie, führen wir die Bibel an und ganz dreiste Politiker nennen dies sogar „christliche Wertegesellschaft“ bzw. Ordnung.


Die Bibel ist nur eine billige Rechtfertigung für die Herrschaft einzelner über alle – ganz genauso wie ein Gott. Das brachte auch die Päpste bis an die Spitze der europäischen Reiche. Die sich aber nicht ständig gegen den Ansturm der anderen Eigentümer erwehren konnten, so kam es zum Arangement zwischen Adel und Kirche, das bis Luther hielt.


Luther entmachte mit Hilfe des Adels die Kirche von ihrer „weltlichen“ Mach – welch ein schönes Wort!... So ging die weltliche Macht wieder in den Adel zurück und die Kirche konnte sich durch eine Spaltung retten, wie das Judentum durch die Spaltung durch Jesus. Es ging in der Kirche und in der Bibel niemals um eine Gott, sondern nur um die Macht und Reichtum der Erde auf ein paar wenige zu vereinigen. Bis heute hat sich daran nichts geändert, weil wir immer noch dieses „alte Buch“ zu Rate ziehen. Sei es um die Frevel der alten Zeit zu bezeugen, Verschwörungen zu erklären oder sonstigen, aber wir sehen dieses Buch nie als solche, als das es gesehen werden muss.

Es ist die größte Lüge, die Welt jemals gesehen hat, zum Blenden und zur Unterwerfung der Menschheit. Damit Menschen wie Götter auf dieser Erde herrschen können und dafür braucht es eine Rechtfertigung auf das Recht auf Eigentum, das uns mittlerweile in Fleisch, Blut und Hirn übergangen ist, damit wir es bereits vererben, anerziehen und alle Menschlichkeit darunter begraben.

Sie spenden uns nur Trotz in unserem Joch durch ihr Himmelreich nach dem Tod, mit dem sie uns drohen und verteufeln, wenn wir uns nicht an ihre Gesetze halten, doch selber brechen sie sie tagtäglich unter dem Applaus von uns allen, denn wir alle wollen werden wie die Götter. Ein einfältiger Kreislauf des ganz normalen Wahnsinns.


Das Geld ist nur ein anderer Ausdruck für Eigentumsanspruch und eine Notlösung in einer schon seit Jahrtausenden verfahrenen Situation. Das Wissen der Menschheit verklärte sich durch alte Schriften und Bücher, die wir ohne Prüfung einfach als Wahrheit annehmen, obwohl sie verzweifelte Versuche sind, die Fehltritte und Fehlentscheidungen mit den damaligen Mitteln der Sprache zu erklären.


Doch wie kam es zu dieser Entscheidung, diese Wertegesellschaft von heute aufzustellen?

Im Zeitalter der Jäger und Sammler wuchs die Menschheit an und der Mensch musste sesshaft werden, um alle Mitglieder ernähren zu können. Das war im Grund nicht falsch, aber die Entscheidung Teile des Planeten als Privateigentum zu kennzeichnen, war ein Fehler, der bis heute nicht revidiert wurde. So machte sich der Mensch selber zum Sklaven der Besitzenden. Er unterwarf sein höchstes Ziel – das Wohlergehen der Gemeinschaft – der Eigentumsordnung und diente von diesem Zeit an. Im Lauf der Zeit nahm der Mensch an, dies sei eine natürlich Ordnung, die ihm Wohlstand bescherte, wenn nur folgsam und geduldig sein.


Auch heute gilt eine Gesellschaft nur dann als zivilisiert, wenn sie diese „göttliche Ordnung“ durch Eigentum akzeptiert und die Untertanen bereitwillig Schlössel, Paläste und Tempel bauten. Zum Wohle ihrer gottähnlichen Führer. All die großen Philosophen der Antike hatten am Sklaventum nichts auszusetzen. Sie sahen es als göttliche Fügung an – auch Plato, der neue Prophet unserer momentan Elitenherrschaften, mit seinem „STAAT“.


Wir wiederholen im Grund immer unsere Geschichte, wie eine Versuchsreihe, die unbedingt Falsches als Richtig beweisen will. Der Kollaps der Geld- und Wirtschaftssystem ist System bedingt und muss ertragen werden. Die einzige Aufgabe, die uns Menschen in dieser „göttlichen Ordnung“ bleibt, ist die Auswirkungen des „göttlichen Wirkens“ in unserer Wertegesellschaft so moderat wie möglich zu betreiben. Es kommt uns einfach nicht in den Sinn, die grundlegenden Probleme zu hinterfragen, aufzudecken und zu eliminieren. Wir sind alle also Gotteskrieger und keine Informationskrieger. Wir verbreiten die schrecklichen Auswirkungen, um sie zu mindern, aber die Ordnung selber stellen wir nicht in Frage. Wir sind alle von der biblichen Ordnung beherrscht bis in die tiefsten Abgründe unserer See. Freiheit sieht anders aus und Freiheit fühlt sich anders an. Freiheit ist die Verantwortung vor sich selbst und vor der Gemeinschaft aller Menschen ohne künstliche, all zu menschlichen Gesetze, die die niedrigsten Begierden der Menschen als höchstes Gut darstellen. Wer einen Teil der Erde als Privateigentum besitzen will, musste es zum Anfang aller Dinger – erst einmal allen Menschen die lebten wegnehmen. Das ist der Beginn der Bibel und dieser Gott ist nur eine Rechtfertigung dafür, dass der einzelne Mensch Gottes ähnlich über andere herrschen darf. Mit diese Einsicht und mit dieser Erkenntnis begann die Umwertung der Werte und so zu sagen die biblische Hölle auf Erden.


Judentum, Christentum und der Islam entspringen alle der gleichen Ordnung und deshalb sprechen wir gemeinsamen Werten – der Unterschied ist nur in den Feinheiten der Auslegung der Bibel zu finden. Jesus war kein Messias, sondern ein Botschafter der Bibelschreiber, damit diese „göttliche Ordnung“ der Menschen weiterhin herrschen kann. Er teilte das Judentum auf und seine Anhänger erschufen das Christentum, weil damit die Menschen besser und leichter zu beherrschen waren als mit den römischen Göttern, die all zu menschliche Zügen offenlegten und zu leicht mit i


Im Grunde muss zu erst einmal definiert werden, welcher Wert die Gesellschaft wirklich bestimmt und welche Definition von Wert nur als vorgeschoben angesehen werden kann.


Wenn wir das Wort in Verbindung mit Politik hören, denken wir zu erst an moralische Werte. Doch auf was beruhen unsere moralischen Werte wirklich? Sie sind anpassungsfähig und die Moral biegt sich immer zu Gunsten der materiellen Werte und der Obrigkeit – also können wir uns auf Moral, Tugend und Vernunft nicht verlassen – denn sie sind geprägt von Werten die falsch sind.


Das klingt für viele ketzerisch, illusorisch und träumerisch. Doch die Entwicklung der Menschheit ging immer da voran, wenn sich die Entdecker nicht an die Vernunft hielten.

Die Politik gehorcht nur der Wertegesellschaft


Für die einen sind die Politiker schuld, für die anderen das Geld. Die nächsten sehen die Bilderberger, Illuminati oder sonstige Glaubensbrüder als Problem ihrer Probleme an. Noch andere glauben tatsächlich an die Erfüllung der Bibel und damit meine ich die Thora und den Koran ebenfalls. Doch wäre die Welt besser, wenn sie, die Priester, Heilige und Politiker nicht mehr da wären? Würde sich tatsächlich etwas auf dieser Welt ändern …. oder hätten wir neuen Portraits auf den Altären der Welt stehen?


Wäre die Welt besser, wenn wir neue Politiker hätten?

Wäre die Welt freier, wenn es kein mehr gäbe?

Wäre die Welt selbstbestimmter ohne Geheimbünde und Bruderschaften?



Ich sage: NEIN!


... die Welt - das Zusammenleben der Menschen wäre immer noch gleich und würde immer noch den gleichen Werten gehorchen. Die Politiker entschieden immer noch im Sinne der Werte, die sich eben nach dem Wandel an andere verteilen würden. Der kleine Arbeiter wäre immer noch dem unterworfen, der ihm Arbeit gegen Auskommen, Nahrung und Unterkunft bietet - denn es ist nicht das Geld, das uns bestimmt, sondern es sind die Werte, die wir als erstrebenswert anerkennen und sie als Wertegesellschaft verteidigen.


Wir überfallen weiterhin die anderen Völker für diese uns so wertvollen Werte, die uns Reichtum versprechen, damit wir ein angenehmes Leben führen. Wir halten es nicht für unmoralisch andere dafür im Dreck leben zu lassen, wir sehen es als stärke und empfinden es Güte, wenn wir sie all zu dreckig leben lassen – wir sammeln sogar für diese armen Geschöpfe, damit sie nicht zu uns kommen, sondern mit dem wenigen zufrieden sind was sie von uns bekommen. Das sind unsere Werte und wir wenden uns nicht davon angewidert ab. Wir halten sie hoch und halten uns für GUT und jeder der etwas an dieser Wertegesellschaft ändern will gehört zu den BÖSEN.


Wir benutzen weiterhin die Demokratie als Instrument der Kontrolle für diese Werte und wir rauben jedem "Naturvolk" seine Lebensgrundlage und lehren ihnen die neuen Werte aus unserer Welt. Demokratie gibt es in unserer Wertegesellschaft gar nicht. Denn die Demokratie handelt immer im Sinne der Werte und nie im Sinne der Gemeinschaft. Demokratie ist erfunden worden, um im Gefühl der Massen Unrecht zu sprechen und wir fallen alle immer wieder darauf herein. Wir verurteilen die Bankräuber und die Veruntreuer der Staatsvermögen entschuldigen wird.


Wir gehen sogar so weit und erfinden in Zukunft einen „Starken Staat“ der sich nur noch um die Einhaltung der Marktgesetze kümmert und verraten damit den letzten Rest unserer armseligen Demokratie.

Technologie im Einsatz gegen den Menschen als Ziel

Wir akzeptieren nur die Technologie, die Werte schafft, um sie teuer an andere zu verkaufen, die keine Basis für neue Werte haben und nur ihr letztes Hab und Gut dafür verpfänden müssen. Die Welt wird sich mit all diesen heroischen Vorstellungen nicht ändern. Weil wir uns an Werte fest krallen die keine sind.


Alles was der Mensch in dieser Wertegesellschaft schafft, schafft er für irgend einen Herren, der über ihm steht und er erhält einen Lohn, der im nächsten Monat schon zu Ende geht. Der Mensch ist und bleibt im Hamsterrad, weil sein Schaffen keinen Wert hat, sondern nur der Rohstoff, den er verarbeitete.


Wer selber schafft und erfindet verkauft seine Idee an den Meistbietenden und manch einer nimmt eine Lizenz und all die anderen sind seine Abhängigen, die für jede Nutzung seiner Idee einen Teil ihres monatlichen Lebenslohn abgeben müssen.


So wird der Mensch nicht frei.

Er ist nicht frei im Denken und auch nicht frei im Handeln. Er ist ein Gefangener der Werte, die bestimmen was Moral und Tugend ist. So kommt es zu Verwerfungen, die uns alle unzufrieden machen. Stehlen ist strafbar, billig einkaufen und teuer verkaufen ist dagegen eine Tugend und wird belohnt. Wir lassen die arbeiten, die kurz vor dem Hungertod stehen und fühlen uns als Helden, wenn sie wieder in Lohn und Brot stehen, nach dem sie ihr Land, das sie vorher ernährte verloren.


Wir bringen ihnen Technologie als Entwicklungshilfe und machen uns damit zu ihren Dealern. Wir verkaufen ihnen verarbeitete Rohstoffe als Maschinen für die sie Tribut zahlen müssen. Zu saugt sich derjenige, der Werte als Eigentum hat, den Rest der Welt ein. Das Geld ist nur ein Instrument der Werte, auch ohne Geld und Herrscherklasse funktioniert dieses Spiel und es funktioniert deshalb, weil wir alle wie ein Egoist davon träumt, andere zu beherrschen - wir nennen das in unserer modernen Welt aber viel niedlicher innovativ Arbeitsplätze schaffe. Das angelt sich hoch bis in die Spitzen der Gesellschaft, die wir unter Verdacht stellen, sie seinen die Ursache, obwohl sie auch nur ein Auswirkung des Fehlers im System sind.

Was wir lieben das hassen wir


Wir lieben diese Lüge - dieses verkapselte Spiel des Betrügens zum Wohl des eigenen Wohlstandes. Wir sind alle samt eine Horde von Egoisten, die sich immer wieder neue Verbündete suchen, für ihr eigenes persönliches Ziel.... sich irgend wo an eine Spitze der Fresskette unseres Systems zu stellen.


Selbstverständlich ist die Lösung zu einfach und doch so schwer. Es gibt wenige die bereit sind, das in Frage zu stellen, was seit Generationen als einzige Wahrheit vorgeschrieben ist. Wir glauben sogar, dass diese Werte seit Menschheitsgedenken immer schon wert hatten. All unsere Illusionen der persönlichen kleinen Macht stünden nicht als erstrebenswert im Raum.

Die Bibel als Vorbild für eine falsche Wertegesellschaft


Der Mensch schuf sich selbst die Hölle auf Erden und erfand sich dafür das Paradies nach dem Tod, um das ganze erträglich zu machen. Ich bin aber der Meinung, das Paradies ist auf Erden möglich, wenn der Mensch seine Erinnerungen an die Geschichte nicht nur hört und verschlingt, sondern hinterfragt, in Frage stellt und revidiert.


Nicht umsonst krallen sich die alten Bärte an ihre Heiligen Bücher. Sie sind ihre Wahrheit, mit der sie alles belegen und die Unumstößlichkeit der Dinge beweisen und doch sind es nur Bücher, die Menschen schrieben, abschrieben und umformulierten, damit sie in das aktuelle Weltbild der Leser passen und damit diese niemals fragen.

Es gibt Studiengänge - Wissenschaften - und Gelehrte, die in Jahre langem Studium lernen im Sinne der Bücher zu argumentieren und offensichtlich Schlechtes als Gutes oder von Gott oder Natur gegeben zu erklären. Das gilt für Religionen und auch für die Wissenschaften. Doch im Grund forschen sie im Sinne des Glaubens an Wirtschaft und Werte gemäß den Büchern, um sie zu erfüllen - wie die Majas aufgrund ihres Glaubens die Sterne studierten. Es geschieht nichts im Interesse der Masse an Menschen, die jetzt die Erde bevölkern, sondern es schieht immer nur im Interesse der Werte, die erhalten bleiben sollen.


Wir erkennen erst eine Zivilisation an, wenn sie Paläste und Tempel baute. Menschen dabei verschließen wie andere Toilettenpapier und bestaunen die ruhmreichen Herrscher, denen diese Paläste gewidmet waren. Für die Menschheit sind das keine Schätze oder gar Kultur. Das ist Blutwert und ein NICHTS. Was sind das für Herrscher, die sich mit Blut und Armut feiern lassen? ... aber vor allem sollen wir uns fragen: Warum hatten und haben sie die Macht für all diese Dinge?


Sie erhoben sich zu Herrschern als Eigentümer des Landes. Begründeten es mit Göttern oder gar alter Sitte und wir folgen ihnen, weil wir es nicht anders kennen.


Unsere Gesellschaft definiert sich auch heute noch über Eigentümer und deren Wert bestimmt die Abhängigkeit der anderen von diesen Gütern. Marktwirtschaftlich gesehen nennt sich das Angebot und Nachfrage. Doch ganz am Anfang war nicht das Wort, sondern das Eigentum, das der Mensch als Erkenntnis entdeckte, um sich über andere zu stellen. Das Herrschen begann und die Menschheit trat damit in ein Dunkles Erdalter.


Als Jäger und Sammler kannte die Menschheit dieses Eigentumsdenken nicht. Er war erfüllt, seine Sippe zu ernähren und ihr Wohlstand maß sich am Wohlstand aller. Jeder brachte etwas zur Gesellschaft bei und war ein gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft. Er kannte wie alle anderen nur das Ziel für die Gemeinschaft zu leisten, denn ging es allen gut ging es ihm auch gut.


Die Anführer stellten keine großen Ansprüche auf Paläste und Huldigung. Die Anerkennung war ihnen Lohn genug. Diese Gesellschaften bezeichnen wir als unterzivilisiert. Wir sprechen erst von Zivilisationen und Wertegesellschaften, wenn sie damit begannen Paläste und Tempel zu bauen.


Wenn wir heute nach Rom blicken, sehen wir glitzernde Gestalten und große Kaiser, die Gebäude errichteten, aber sie errichteten sie mit einer schrecklichen Macht, Sklaverei und Zwangsarbeit - doch in unseren Augen sind das Hochkulturen. In Wahrheit ist das eine Abart der Menschlichkeit. Ein Hochverrat an allen die auf der Erde Leben und ein Anrecht auf Existenz haben.


Es bildeten sich Gesellschaftsstrukturen, die privilegiert waren und der Rest war ihre Sklaven, weil sie irgendwann einmal das Anrecht auf Eigentum auf der Erde erwarten.


Sie nützten die Abhängigkeiten des Eigentumslosen Volkes zu ihrem eigenen persönlichen Vorteil aus und nannten es Herrschaft.


Unsere westliche Wertegesellschaft ist ein Haufen Egoisten, die zwanghaft versuchen über Solidargemeinschaften ihren Egoismus zu schützen. Es rotten sich immer wieder einige zu Gruppen zusammen, die damit glauben ihren eigenen Egoismus durchsetzen zu können. Sehen sie sich in einer Gruppe nicht verwirklicht, wechseln sie zur nächsten oder gründen selber eine Zweckgemeinschaft. Wir befinden uns ständig im Krieg, um in dieser Wertegesellschaft zu überleben. Biblisch betrachtet leben wir in direkt in der Hölle und der Himmel wartet auf uns nur nach dem Tod.


Diese Wertegesellschaft ist ein endloser Kampf, um Aufstieg und Fall, dem einen ist die Völlerei gegönnt, dem anderen der Hunger. Unsere Gesetze sind nach dieser Wertegesellschaft ausgerichtet, ganz im Sinne der Bibel: "Du sollst nicht stehlen." Doch im Grund verstoßen alle gegen dieses Gebot, denn in der Bibel stand nicht drin, dass der Mensch sich das Eigentum erfinden sollte. Der Apfel vom Baum der Erkenntnis war wohl die Erkenntnis vom Herrschen durch Eigentum. Mit dieser Erkenntnis ging er hinaus aus dem Garten Eden und errichtet sich selbst die Hölle und wir erobern im Namen dieses Buches die gesamte Welt und unterwerfen sie uns.


Nächstenliebe und Liebe sind nur ein Schleier über die Wirklichkeit, denn solange der Mensch Eigentum akzeptiert und die Reichen Almosen als Liebe und Nächstenliebe verteilt, ist in Wirklichkeit das Böse in Person - er ändert nicht den Grund der Armut, denn sonst wäre er selber ein Nichts, wie all diejenigen die nichts haben.

Eine Lösung gibt es nur wenn wir unsere Wertegesellschaft neu erfinden


Diese Wertegesellschaft ist eine Geißel, der Mensch glaubt nicht mehr heraus zu finden. In all dieser Gier, die er als Wert anerkennt. Mythisch, christlich, jüdisch und muslimisch betrachtet, herrscht auf dieser Welt das Böse. Sie nahmen die Bibel als erstes Grundbuch, das jemals auf dieser Erde existierte. Sie kehrten damit die Werte, weg von der Menschlichkeit und der Brüderlichkeit, die sie uns predigen und nach dem Tod versprechen.


Heute begreifen sie sich lediglich in den Grenzen ihrer Nationalität, die seit Jahrtausend ständig durch Krieg ihre Grenzen verschieben. Sie verwechseln Kultur mit gemeinsamen geschichtlichen Erinnerungen der sogenannten Volksseele und begreifen Kultur und Tradition nicht als ständigen Austausch von Kulturen, bei der jede das Beste für sich heraus filtert. Wer heute von Kultur, Leitkultur und Tradition spricht, ist im Stillstand, im Konservativismus gefangen.


Die Fortschrittlichen unter ihnen rufen nach Expansion in dieser Wertegesellschaft und leben alles zusammen was sie haben, um ein noch größeres Monopol bilden zu können als der Nachbar. Es geht immer nur um abhängig machen, um den anderen besser ausbeuten zu können.



Der Wert unserer heutigen Gesellschaft ist das, was alle anstreben und das ist heute das Eigentum des anderen, um es zu etwas Großem zu vereinigen. Deswegen betreiben wir Marktwirtschaft und deswegen erfanden wir das Geld.

Es gibt kein gerechtes Tauschmittel ohne andere Werte


Das Geld ist noch lange kein Tauschmittel, solange unvermehrbare Güter als Wert an dieses Tauschmittel gekoppelt sind. Unser Geld entsteht zwar aus dem Nichts, aber damit dieses Nichts in Umlauf kommt müssen wir Schulden machen und als Sicherheit unvermehrbare Güter hinterlegen. Wir haben also nur Schuldgeld in der Hand. Anonyme Schuldscheine eines jeden und diese Tragen wir zur Bank und erhalten dafür Zinsen. Die Banken benutzen dieses Schuldgeld an Einlagen in ihre Bank und beleihen es wieder - das nenne ich Innere Geldvermehrung durch Schuldgeld. Doch bevor Sie sich im Geldwesen verfransen, beachten Sie bitte, dass Geld nur die Aufgabe hat - Sie zu enteignen. Geld macht nur dann einen Sinn, wenn sie es gegen Werte eintauschen. Grundvoraussetzung hierfür ist, der Zwang eines anderen sein Eigentum verkaufen zu müssen. Das ist das Grundprinzip unserer Marktwirtschaft und darauf begründet sich alles.


Kulturen, die unsere Wertegesellschaft nicht kennen sind daher ein leichtes Opfer für uns. Wir locken sie mit Reichtümern und binden sie in unseren Handel ein. Wir leihen ihnen Geld, damit sie gezwungen sind ihre Rohstoffe an uns zu verkaufen. Das ist Resozialisierung von Völkern und Marktwirtschaft. Sie funktioniert nur, wenn sich alle auf die gleichen Werte einigen - egal wie schlecht sie sind.


Wir nehmen ihnen ihr Land weg, verleiben es einem Staat ein, der vorgibt, sich um die Menschen zu kümmern und diese verkauft das Land an den Meistbietenden und schon haben wir einen Haufen Menschen als Abhängige, die um Arbeit betteln, damit sie Geld erhalten, um ihren Lebensunterhalten zu bestreiten. Das ist unsere heutige Wertegesellschaft und wir zerstören alles, was sich gegen diese Werte entgegensetzt.


Das Grundprinzip dieser Wertegesellschaft ist eine pyramidale Ordnung, die wir auch im Monotheismus kennen. Ein alleiniger Herrscher bestimmt über alle. Die heutigen Demokratien geben vor aus dem Volk heraus zu entscheiden, doch jede Demokratie schweigt, wenn das Geld und die damit verbundenen Eigentumsgüter sprechen. Daher ist keine Demokratie dieser Welt frei in ihrer Entscheidung - es können keine Entscheidungen für das Volk getroffen werden, wenn die Eigentümer dieser Erde nicht damit einverstanden sind.


Das wurde früher göttliche Ordnung genannt und ist heute landläufig als Demokratie bekannt. Es ist aber immer noch eine attische Demokratie, wie im alten Griechenland, das Sklaventum voraussetzte und nicht alle berücksichtigt. Parteien sind bei uns daher als atisches Instrument vorgeschaltet. Sie sammeln Stimmen auf den niedrigsten gemeinsamen Niveau ein und bestimmten dann gemäß den Regel unserer Geldentstehung, also sie lassen sich von den Eigentümer der Erde bestimmen.


Das empfinden wir momentan als Verrat, doch diesen Verrat gibt es schon immer. Wir hier - waren bis jetzt aber die Nutznießer dieses Apparates und daher schwiegen wird.


Jetzt befindet sich unsere Gesellschaft in einer Umwälzung. Mehr und mehr verdichten sich die Anzeichen einer neuen Gesellschaftsschicht die geschaffen werden muss, um die Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu besänftigen, damit die "göttliche Ordnung" nicht in Frage gestellt wird. Stuttgart 21 war ein Angriff auf diese Ordnung und wurde niedergeschlichtet mit Augenwischerei und einem Scheinprozess.

Im Mittelalter empfanden sich die Bauern als niedrigste Gesellschaftsschicht. Um sie zu beruhigen erschuf man nach und nach die Arbeiterschicht, indem an einige Leibeigene Land verteilt wurde.


Im Grund geht es immer nur eines um das Eigentum am Planeten nach dem wir alle streben.


Verinnerlichen aber nicht, dass es bei jedem Krieg um Land und Eigentum am Planeten und dessen Rohstoffe geht. Sie denken nur in Geldwert - und genau deshalb wurde es eingeführt. Als es noch Königreiche gab, begriffen die Menschen, dass sich dieser Staat zum Eigennutzen des Königs vergrößerte. Heute glauben sie, eine Demokratie verteidigt mit Kriegen den Wohlstand seiner Bürger, obwohl diese meist keinen qm-Land mehr ihr eigen nennen können.


Der Staat regiert mit Nächstenliebe und verwaltet so die Armut des Gesinde - das ist unsere Wertgesellschaft - seit der Mensch in Zivilisationen denkt. Liebe ist aber auch nur eine Ausgeburt der Vernunft, die auf dieser Wertegesellschaft beruht. Sie wurde als stumpfe Waffe für das Volk erfunden, damit es seine Armut selbst in Staates verwaltet, um ihren Herren nicht zur Last zu fallen. Doch auch diese Sparsamkeit der Völker weckt Begierden, denn die Masse hatte und hat bis heute noch nie eine andere Aufgabe gehabt den Reichen ihren Wohlstand zu mehren.


Es gab einmal eine Zeit in der Geschichte der Menschheit, in der es kein Eigentum auf den Planeten gab. Erst als Ackerbau und Viehzucht zur Ernährung der immer größer werdenden Menschenmenge notwendig wurde, beschloss der Mensch sesshaft zu werden. ... und nicht mehr lange dauerte es und der Mensch entdeckt, dass, wenn er als Eigentümer des Landes gilt, kann er die anderen von sich abhängig machen.


Die Menschheit begab sich damals in freiwillig in ein Abhängigkeitsverhältnis, weil sie keinen anderen Ausweg sah und dachte: "Es gbit genügend Land, das reicht für alle". Auf diesem Fehler baut unsere gesamte Wertegesellschaft auf und sogar die Geldentstehung wird auf exakt diesem Wert - dem Eigentum am Planeten gemessen. Eine Golddeckung ist nichts anderes - bevor Gold eine Währung decken kann, muss es mit schwerer Arbeit aus der Erde gefördert werden und dazu braucht man Eigentum an Land.


Jeder der eine Golddeckung verlangt, hält die alte Ordnung - unsere Wertegeselltschaft - genauso aufrecht, wie einer der nur das Geld umverteilen will.


Wertegesellschaft ist für viele nicht einmal ein begreifbares Wort - die Bilder die das Wort erzeugt sind Reichtum - und das gilt als verwerflich, wer ihn anstrebt. Reichtum wird nur durch Leistung belohnt. Wie aber die Regeln der Verteilung entstanden und wie sie sich auf die Menschheit auswirken, bleiben ein Geheimnis der Nutznießer dieses Systems. Es ist geschützt mit Meme und TABUS wie auf die Menschen wirken wie das Weihwasser auf den Teufel.

... denn wer das Wertesystem kritisiert ist der Teufel höchst persönlich. Ein Abtrünniger der Sklaven, die nur antizipierte Lösungen als erstrebenswert anerkennen, weil die Grundordnung der Wertegesellschaft nicht angetastet werden darf.


Heute leben wir in einer göttlichen Ordnung; in einer Ordnung die durch die pyramidale Ordnung von Oben nach Unten diktiert. Die Idee einer jeden Religion ist der Eigentumsanspruch auf die Reichtümer dieser Erde, die allen dienen sollten. Mit dieser Idee bracht der Mensch selber die natürliche Ordnung und errichtete sich ein Himmelreich für die Herrschenden und begnügte sich mit einem Himmelreich nach dem Tod.


Wert hatte von nun an das, was Menschen fürs Überleben brauchten und nicht als Eigentum nachweisen konnten. So ergab sich eine künstliche Abhängigkeit, die all das begünstigt, was wir heute als Unterdrückung empfinden. Diese Wertevorstellung ging in die Geldentstehung über und verschleierte nur noch mehr die Blick auf die eigentliche Macht, mit der sie die Menschen seit Jahrtausenden regieren.


Eine natürlich Ordnung besteht darin, dass sich die Menschheit als Ganzes begreift und ihren Erfolg am Wohlergehen eines jedes, noch so geringen Gesellschaftsmitgliedes misst. Da ist das natürlich Bestreben, dass die Religion einfach in Mitleid umwandelten - Mitleid gar als Großmut beschrieben und heute sogar zum Geschäft machen. Mitleid hilft niemanden. Es ist das Brot und das Wasser für die Gefangenen unserer Wertegesellschaft.


Doch die Bibel gibt Antwort auf ihr eigenes Ende. Es nennt sich Offenbarung oder gar Amaggedon. Es beschreibt die Not und die Pein, die Menschen angeblich gehen müssen, um sich von diesem Unding der falschen Götterschaft zu befreien.

Dieser Kampf wäre nicht nötig, wenn wir nicht an den falschen Werten festhalten würden, wie Kletten, die nach ihrem eigenen Vorteil streben. Die Menschheit ist mitterlweile so indoktriniert, dass sie glaubt nur das Eigentum und die damit verbundene Macht über die Eigentumslosen sei Gott gewollt und damit recht.


Die Religionen verstoßen allesamt gegen ihr höchstes Gebot: "Du sollst nicht stehlen" - bevor sie ihre "göttliche Ordnung" ausriefen, erschufen sie das Eigentumsrecht am Planeten und erzwangen so die freiwillige Sklaverei der Eigentumslosen. Wer den Planeten und seine Reichtümer, die allen Menschen dienen sollten, für sich als Privatbesitz beansprucht, verkehrt die Werte und macht die Welt zur Hölle. Als Gegensatz dazu entstand der Himmel nach dem Tod. Der Gläubig gibt sich damit zufrieden und erstarrt vor Angst bei dem Gedanken, nach dem Tod auf ewig in einer Hölle leben zu müssen, die bereits als Lebender kennt.


Ein toller psychologischer Trick, der bis heute wunderbar funktioniert. Andere Götter, die diese Lust an Reichtum, Macht und Ausbeutung nicht kennen, werden einfach abgeschafft.

Also ist die Bibel und der Koran ein Lügenbuch, wie die Tora, der ägyptische Mythos und alle anderen Göttergeschichten auch. Es sind die Leitbücher zur Ausbeutung - die ersten Grundbücher der Erde - in das jeder unbedingt eintragen will. Geherrscht wird Hunger und Leben, dessen Ursprung wohl in den Naturreligionen zu suchen ist, in denen glaubt wird, dass mit Gebeten und Opfern eine gute Ernte erzwungen werden kann. Die Art von Buße erbringen wir heute noch - sei es durch Steuern und sonstige Abgaben an unsere Führer, die uns Wohlergehen versprechen.


Sie erzählen uns immer: "Gemeinsam sind wir stark!". Dieser Gemeinschaftssinn schürt ein Alphatier, das am Grundlegenden nicht rütteln will, sondern nur ein besseres System der Umverteilung anstrebt.


Jesus, Christus, Messias, Führer, Rabbiner, Iman, Papst oder sonstiges Getier sind nur Versprecher - keine Änderer oder Revolutionäre. Ich bevorzuge das Wort Änderer - weil es nicht die heroischen Gedanken in den Mensch auslöst, sondern mit Änderer stehen sie ohne große Gefühle des Meinschaftssinnes da. ... sie fühlen sich mit diesem Wort "Änderer" immer noch genauso alleine wie vorher. Spricht man aber von Revolution vergißt sich ein heißer Fluss des Herzens in den Körper, der schlicht als Hormonfeuerwerk bezeichnet werden kann, das durch unsere Wort-Bilderziehung perfekt funktioniert.


Mit diesen Worten wird der Mensch zur leicht beeinflussbaren Masse, in der er sein eigenes Denken der Masse und der Macht der Worte, die sich in Bildern in seinem Kopf zu einer Heiligkeit formen, unterordnet. Das ist auch der Grund warum Massen oft Entscheidungen treffen, die sie als kleiner, einzelner Mensch nie für richtig erachten würden. Sie würden sich sogar schämen für diese Entscheidung.


Sogar die Masse selber muss lernen von Unten nach Oben zu denken. Heute ist das eine unvorstellbare Wandlung für unsere Gesellschaft. Es widerspricht allem, was wir bis jetzt in allen möglichen Arten der Wissenschaften bis heute gelernt haben. Doch sind wir ehrlich, müssen wir uns eingestehen, dass auch unsere Wissenschaften nach den gleichen Mustern suchen, wie sie gelernt haben – andere Muster sind sie gar nicht bereit zu erkennen, denn sie halten sie von vorne herein für abnormal.


Mit seiner über Jahrtausende verkrustete Art zu denken, glaubt der Mensch ein Naturgesetz zu leben, das keines ist. In der Natur gibt es keine Willkür und Herrschaftgehabe wie bei uns Menschen.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Warum ist dieses Geldsystem falsch?

Alle Jahre wieder, schneit es im Winter und Deutschland geht im Schneechaos unter. Sondersendungen in ARD und ZDF über die schreckliche Lage in Deutschland. Starts und Landungen in Frankfurt legen die Republik an. So zumindest erscheint es dem TV-Beobachter. Tatsächlich sind aber die Flughäfen so eng miteinander vernetzt, dass die Flugausfälle in Paris erhebliche Folgen für den deutschen Flugverkehr haben.

In Paris und London wird nicht gestartet und nicht gelandet. Folglich kommen in Deutschland keine Flugzeuge an. Doch unsere Medien befolgen anscheinend den Auftrag die Menschen mit allerlei belanglosem zu beschäftigen. Die Kaufhäuser und Fußgängerzonen sind voll und Deutschen kaufen mehr Weihnachtsgeschenke als die letzten vier Jahre. Der Ernst der Lage in Europas Finanzierungen findet in der Vorweihnachtszeit keinen Platz in den Medien.

Mit der Finanzkrise wurde der größte globale Anschlag auf die Welt ausgeführt und Deutsche Landesbanken kauften angeblich ahnungslos amerikanische Wertpapiere auf, die keine waren. Bayern vergibt einen ABLASS an die Schuldigen am Landesbank-Desaster in Bayern und es wird nur am Rande erwähnt, dass die Flick-Witwe der große Profiteur dieses Reibaches war und ihr Finanzberater gar der Initiator für den Verkauf des HGAA an die Bayr. Landesbank. Was den Steuerzahler 3,7 Milliarden Euro kostete bzw. 3700 Millionen Euro.

Berühmte Namen bzw. reiche Namen werden aus den Schlagzeilen gehalten. Es soll nicht auffallen wohin das Geld bzw. die Schuldscheine wechseln und wer der Nutznießer dieses europäischen Feuerwerkes ist.

Vermutlich trat die USA die Finanzkrise in Richtung Europa los, um sich von einem lästigen Konkurrenten um die Leitwährung im Ölgeschäft zu entledigen. Die Schuldensituation ist überall auf der Welt gleich, nur in Europa greift das Enteignungsfeuer der Finanzkrise extrem um sich. Macht Tür und Tor für Dollarinvestoren auf und unsere Kanzlerin wollte noch 2007 verbieten, dass chinesische und russische Investoren in Deutschland Fuß fassen können.

Absicht wird es wohl nicht gewesen sein, das wäre Untreue am Deutschen Volk, aber Naivität oder falsche Berater können in diesen Positionen sehr großen Schaden anrichten. Vielleicht wäre es besser gewesen die HRE zusammenbrachen zu lassen wie Lehman Brothers in den USA. Amerika störte sich nicht daran, dass mit dieser Bankenpleite ganz Europa erschüttert wurde und die Deutsche Kanzlerin sieht nur einen Ausweg, die Schulden der Welt auf unseren Schultern und zum Teil auf Schultern der Franzosen abzuladen. Welch eine Selbstlosigkeit.

Jetzt sieht sie sich nach jeder angeblichen Rettung Europa, die mindestens alle 3 bis 4 Monate ins Haus steht, als Ritterin der Armen in den Schlagzeilen und verbreitet tatsächlich nur Leid. Von Deutschland werden die Meldungen über Demonstrationen in Irland, England, Griechenland und Frankreich fern gehalten. Der Deutsche Zeitungs- und Nachrichtenkonsument empfindet alles als halb so schlimm und erliegt der staatlich verordneten Naivität.

Während dessen plant die Bundesregierung hinter dem Rücken der Bevölkerung eine Volksvermögenserfassung, die einfach Zensus 2011 genannt wird. Es sind nicht alle von dieser Volkszählung erfasst, es geht hauptsächlich um die Immobilienbesitzer. Sie sollen gleichzeitig eine Querprüfung ihrer Mieter ermöglichen und jede qm ihrer Wohnungen angeben. Das Bankengeheimnis ist in Deutschland längst gefallen und jetzt findet der Griff in die Eigentümer der Bürger statt.

Vermutlich sucht der Staat Einnahmemöglichkeiten über diesen Zweig des Volksvermögens. Doch wie generiert ein Staat Einnahmen.

So generiert ein Staat Einnahmen

Am besten läßt sich das mit er Winterreifenpflicht erklären. Durch diese Vorschrift wird ein Konsumzwang in Kraft gesetzt, diese Gesetz gilt auch für Regionen, die so gut wie nie von Schneefall betroffen sind. So wird Geld bzw. Einnahmen per Gesetz freigesetzt. Das gleiche gilt für die Farblabels zum CO2-Ausstoß der Autos in den Städten. Davon sind Privat-PKWs weniger betroffen, aber Handwerker die mit ihren älteren Fahrzeugen nicht mehr in die Innenstädte kommen. Das generiert wieder Umsätze als Steuer und gleichzeitig Arbeitsplätze also noch einmal Steuern.

Der Staat beginnt also durch ständig neue Zwangseinkaufsgesetze, das Privatvermögen der Bürger aufzulösen. In bezug auf Immobilien ist ein großer Clou zu erwarten. Längst liegt in den Schubladen der Bundesregierung eine Art "Zwangsrenovierung" unter dem Vorwand des Klimaschutzes. Im Klartext bedeutet dies neue Fenster, Türen, Heizungsanlagen oder gar Dämmungen. Alles ein Diener für die Handwerker, die demnächst wieder um einem Auftragsrückgang leiden werden, weil das Konjunkturpaket der Regierung aufgebraucht ist.

Der Staat macht also das nächste Konjunkturpaket nicht mit neuen Schulden, sondern mit Gesetzen auf Kosten der Bürger. Für solche "wertvollen" Maßnahmen für den Klimaschutz ist bestimmt ein breite Mehrheit zu finden, die meist eh in Miete wohnt und vorerst von den staatlich auferlegten Kosten nicht betroffen ist.

Diese Maßnahmen werden wohl eher von der Mehrzahl der Menschen in Deutschland sogar als gerecht und als eine Art Umverteilung von Oben nach Unten empfunden. Doch die Nachhut wird alle treffen, diese Art von Gesetzgebung wird sich auch auf den Mieter auswirken, und zwar in Form von Mieterhöhung. Momentan sind noch gesetzliche Grenzen gesetzt, doch wenn eine Flut von Immobilienverkäufen einsetzt, weil viele die Auflagen nicht erfüllen können oder wollen wird sich die nächste Welle in Bewegung setzen, der der deutsche Immobilienmarkt ist noch viel zu stabil.

Letztendlich ist diese Verhalten dem Plan geschuldet, dass Deutschland seine Kreditwürdigkeit nicht so schnell verliert und die gesamte EU-Zone mit noch höheren Zinsen belegt wird.

Das alles beschreibe ich nicht, um Angst zu verbreiten, sondern um aufzuzeigen, wie Staaten dem einfachen Mechanismus der Geldkreierung folgen müssen, um kein Unheil anzurichten. So verschulden bzw. enteignen sie aus einem Zwang und Logik heraus die Bevölkerung. Der Gehorsam, den viele als Verschwörung betrachten oder gar als Befehl von Geheimbünden und Superreichen ansehen, existiert nicht. Es ist lediglich der Gehorsam einem System gegenüber, das noch nicht nur irgend einem Menschen gehörte.

Wir dürfen uns auch nicht in der Angst, die Regierungen als Ablenkung verbreiten verlieren, aber genauso wenig in der Angst die die Wahrheitsbewegung verbreitet und von drohender Massenvernichtung und FEMA-Camps berichtet. Angst hat nur der, der nichts weiss und die Hintergründe nicht kennt.

Die finanzielle Zukunft der Menschen ist einfach vorhersehbar und auch die Folgen auf die Gesellschaft, aber diese Zukunft ist abwendbar, wenn wir endlich einsehen, dass es keine bösen, großen Hintermänner gibt, sondern wir kleine willige Helferlein in diesem System sind und es nicht aufgeben wollen.

Zwar bilden sich Interessengruppen die neues Geld erfinden oder gar einen neuen Mechanismus für die Geldverteilung in die Bevölkerung hinein, aber sie behalten alle die Geldkreierung bei, die heute üblich ist.

Es wird privates Eigentum am Planeten verpfändet. Durch diese Art von Geldentstehung fehlt immer die Geldmenge die benötigt wird, um die Leistung der Menschen zu entlohnen. Es hilft also gänzlich wenig, wenn der Zins abgeschafft wird, auch wenn Professoren davon überzeugt sind. Unser Geldsystem braucht immer eine höhere Geldmenge, der Zins war nur eine Erfindung um dem Zweck zu dienen. Gesell löst dieses Problem, indem er einen negativ Zins erdenkt und damit das Geld genauso entwertet wie der der positive Zins und einen Konsumzwang erzeugt.

Wird im heutigen System Geld gegen ein Ölfeld erzeugt, ist in der Summe des Geldes nicht das Raffinieren, die Logistik und Weiterverarbeitung in der Chemie beinhaltet. Also müssen die Weiterverarbeiter nennen wir sie mal Leister selber Geld gegen Sicherheiten entstehen lassen, um den Rohstoff einkaufen und verarbeiten zu können. Doch diese Geldmenge reicht nicht aus um die Leistung der Menschen bis zum Ende des Produkte abzudecken. Es ist also immer zu wenig Geld im System, weil die Leistung in der Geldentstehungsmenge durch die heute Geldentstehung nicht enthalten ist. Mit der Abschaffung des Zinses halten wird diesen Mechanismus nicht auf - wir müssen sich dann nur neue Wege ausdenken, wie wir die Menschen dazu bringen, ihr Hab und Gut gegen Geld einzutauschen.

So wird Geld zum Enteignungsmittel und erzeugt das, was wir NWO nennen. Das ist keine neue Entdeckung. Schon im 19. Jh. werden die Ausmaße und Folgen dieses Geldsystem bekannt. Es gab auch Menschen, die diese Ordnung in Frage stellten, wie Gsell und auch Marx. Doch diese Geister sahen ihren Lösungsweg in einer Verstaatlichung der Geldentstehung bei gleichem Grund - d. h. gegen unvermehrbare Güter.

Es spielt aber keine Rolle ob nun ein Staat der Eigentümer der Welt ist oder eine Privatperson, der Krieg um die Vormachtstellung geht weiter und der Verarmungsprozess ist der gleiche.

Es muss also eine Ordnung gefunden werden, in der sich keine Strukturen mehr bilden können, die über die Verteilung der Rohstoffe eigenmächtig und auch unter persönlichen Beweggründen entscheiden. In dieser Ordnung unterscheidet sich der Kommunismus nicht vom Kapitalismus.

Die Geldentstehung muss in die Masse der Menschen, damit Leistung endlich einen Wert darstellt und auch als Tauschmittel ausgegeben werden kann. Jede Art von Tauschhandel, die unter dem heutigen System entwickelt wird, ist lediglich eine Armutsverwaltung, die aus dem vorhanden Vermögen arbeitet und versucht sich so wenige wie möglich enteignen zu lassen. In jeder Regionalwährung ist der Landeigentümer klar im Vorteil gegenüber dem, der nur seine Leistung anbieten kann, um sich ernähren zu können. Die Umverteilung geht also in diesen Systemen genau so weiter, sie scheint nur etwas langsamer, weil keine Steuern für die allgemeine Infrastruktur entrichtet werden müssen. Sie wird von diesen Gemeinschaften sozusagen kostenlos benutzt bzw, die Menschen müssen weiterhin im Geldsystem bleiben, weil Grundsteuer, Krankenversicherung usw. mit Systemgeld bezahlt werden müssen.

Ein Entkommen vor diesem globalen Geldsystem ist also nur global möglich, denn jede angeblich autarke Gemeinschaft braucht Energie, Öl und Erze für die Produktionsmittel usw.

Es muss also ein Zustand angestrebt werden, der niemanden enteignet, sondern das Eigentum auf den Planeten, die Natur und gar die Luft gegen Geld nicht kaufbar ist. Heute ist das ganz anders. Sogar der Luftraum ist verkäuflich s. UMTS-Lizenzen und CO2-Zertifikate. Das beweist, dass alle Staaten den Geldkreierungsgesetzen gehorchen und alles, aber auch alles gegen Geld kaufbar werden lassen und damit die NWO ermöglichen.

Wollen wir also der NWO tatsächlich begegnen müssen wir diesen Zustand absolut verändern, in dem wir nur noch Geld gegen Leistung entstehen lassen. Das setzt in logischer Konsequenz aus, dass die Eigentümer des Planeten keine Möglichkeit mehr haben Geld durch Hinterlegung von diesen Sicherheiten zu erzeugen und damit die Menschen abhängig machen können. Geld würde endlich seinen wirklichen Wert erhalten und wäre nicht ein vorgeschobenes Argument die Menschen zu versklaven.

Selbstverständlich erkannten die Mächtigen dieser Welt diese Abhängigkeit längst im Geld und sie erzählen uns auch nicht die Wahrheit, aber wirklich kontrollierbar ist auch für sie dieses System nicht. Sie kämpfen nur ein paar Riegen über uns, um ihre finanzielle Überlegen. Auch sie wollen nicht mit einer "Feindlichen Übernahme" ihre Unabhängigkeit verlieren. Das ist das was wir unter Bilderberger und Illuminati sehen.

Der einfachste Beweis ist: In China gibt es keinen Einfluss der Bilderberger, aber auch dort gelten die Geldentstehungsgesetze und die Regierung agiert genau gleich, wie alle übrigen Staaten auch. China ist nur noch nicht so tief im Schuldennetz gefangen, wie die "alte Welt". China ist das Geldsystem, Amerika bei seiner Entdeckung für Europa.

Plötzlich war Land da, das eingenommen werden konnte; Rohstoffe die abgeschöpft wurden und Geld erzeugten. Nach der Entdeckung Amerikas ging es in Europa wieder aufwärts. Menschen fangen wir ihr Einkommen durch die Auswanderung - wir können es auch als eine Art Völkerwanderung bezeichnen.

Die Einverleibung Chinas in dieses System läuft auf die gleiche Art und Weise, aber dieses Mal wird nicht einfach Land in besetzt, sondern per Schulden und Währungskrieg eingenommen und als Sicherheiten für neue Schulden hinterlegt.


Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, beginnt das Liquidieren der Schulden und die Eigentümer gehen an die Schuldner. Es bleibt für die Welt noch genügend Zeit, aber für Europa wird diese Zeit knapp. Noch wird die Stimme Europas in der Welt gehört, ist aber der Stellungskrieg gegen China aufgestellt und Europa wird mit jedem weiteren Schritt in China hinein für die USA unwichtig, werden wir wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, aufgeteilt und ausgesaugt. Ab diesem Zeitpunkt wird uns niemand mehr hören, wie all die "Dritte Welt-Länder" die vergebens um Gehör bitten.

Selbstverständlich ist dies Angela Merkel und Sarkozy bewusst. Sie sind lediglich bemüht eine Elite in Europa aufzubauen, die von diesem Niedergang weiter profitieren kann. Europa muss als perfekter Ausbeutungsort für die nächsten Wachstumsmärkte vorbereitet.

Es liegt also an uns, dieses neue System mit einer Geldentstehung gegen Leistung zu publizieren und die Welt hinauszutragen. Keiner wird etwas verlieren, außer seine Abhängigkeit. Die Menschheit wird endlich frei sein. Sie kann endlich in einer wirklichen Demokratie leben, in der die Wirtschaft und der Handel der gesamten Menschheit dient und sie nicht ausbeutet.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Die Mär vom Jesuspfennig oder vom Josefpfenning

Den Menschen soll vergönnt sein, den Fehler im Geldsystem gefunden zu haben. Ihnen wurde der Jesufpfennig oder der Josefpfenning als Erkennungsmuster für den Übeltäter "ZINS" zum Fraß vorgeworfen. Begierig verschlingen sie den Pfennig, der ohne Zutun innerhalb von 2000 Jahren zu einem unermesslichen Reichtum angewachsen WÄRE - wenn einer tatsächlich so lange Zinsen für das Sparbüchlein des Jesuskindes gezahlt HÄTTE.

Den Menschen kommt nicht in den Sinn, dass im Laufe der 2000 Jahre die Banken regelmäßig Pleite gehen. Eine Inflation bzw. Enteignung jagte die andere und mit jedem Herrscher gab es eine neue Währung bzw. Münze. Im Vergleich zum Acker, der in den 2000 Jahren sehr oft den Eigentümer wechselte, ist offensichtlich der Landbesitz dieser Verzinsung nicht unterworfen. Das belegt eindeutig, dass der Zins das Geldsystem korrumpiert und nicht die Geldentstehung aufgrund der real existierenden Sicherheit aus einem Acker.




Die Menschen wollen oder können nicht bergreifen, dass bis zum heutigen Zeitpunkt noch niemals in der Geschichte der Menschheit Leistung wirklich etwas wert war. Leistung bestand immer nur als Frondienst für die Landeigentümer und im Zeitalter der Technologie, für die Produktionsmittelbesitzer. Die Menschen sind auch noch so dumm und bezahlen für Maschinenleistung mehr Geld, als für die menschliche Leistung. Sie lassen sich freiwillig und aus tiefster Überzeugen abzocken bis zur absoluten Armut.

Es ist für viele auch schlüssig, dass für jede Leistung, die der Mensch erbringen will, er bei den Planeteneigentümer Rohstoff kaufen muss, um überhaupt produzieren zu können. Nicht einmal der Zimmermann kann aus dem NICHTS etwas entstehen lassen. Sein Holz muss er vom Waldeigentümer kaufen, um überhaupt Leistung erbringen zu können.

Daher fehlt immer und über das Geld im System. Geld kommt nur durch Kredite in Umlauf und ständig steigt das Pensum der Leistung überproportional zur Menge des Umlaufgeldes. Damit ein Anreiz für die Menschen vorhanden ist zu sparen und Rücklagen für neues Geld zu schaffen, gab es den Zins, der natürlich auch als Bearbeitungsgebühr und schließlich als Zwang für die Geldvermehrung eingesetzt wird. So ergibt sich die Mär vom Zins als Ursache allen Übels und es fällt keinem auf dass die Geldmenge für die erbrachte Leistung der Menschen wachsen muss, damit sie mit Schuldgeld entlohnt werden können.

Ein größeres Enteignungssystem hat diese Welt noch nie gesehen und die Menschheit schaut schon viel zu lange zu, wie sie an der Nase herumgeführt wird. Doch mit Dummen treibt man die Welt um. Aufgrund der Finanzkrise fühlen sich viele informiert über Geld und sind doch mehr indoktriniert als aufklärt. Ihnen wurden Halbwahrheiten eingepflanzt und die Schuld auf Zinsen und Banken (Geldverleiher) abgewälzt. Die eigentlichen Enteignungsmechanismen, die zu Überproduktionszwang bzw. Wachstumszwang führen sollen und dürfen nicht erkannt werden, sonst könnten die Menschen tatsächlich einmal auf die Idee kommen Leistungsgedecktes Geld zu fordern, das die unweigerliche Umwertung der Werte zur Folge hat.

Sonntag, 21. November 2010

Marktwirtschaft gehorcht nicht Angebot und Nachfrage

Das Gewissen ist unsere innere Stimme, die genau weiß, was richtig ist und was falsch ist und trotzdem wachen wir jeden Tag auf und betrügen uns selber. Wir reden uns ein, dass das was wir Leben nennen, in Wahrheit ein Marktplatz ist und wir nur gewinnen können, wenn wir andere hinter uns zurücklassen. Es ist ein riesiges Betrugssystem, das für legal und moralisch richtig erachtet wird.

Für dieses Gewissen erfanden wir Religionen und Priester, die uns von dieser täglich wiederkehrenden Schuld freisprechen und trotzdem verweigern wir uns der Wahrheit, weil sie schmerzt und uns selber zu den Bestien macht, die wir andere gerne nennen.

Unsere sogenannte Marktwirtschaft ist die Arena des täglichen Blutes, das wir trinken und für die wir zur Ader gelassen werden.



Marktwirtschaft bedeutet jemanden zu finden der Rohstoffe die über das gleiche kosten, billiger verarbeitet durch Leistung als wir selber im Vergleich zu unserem Lebensunterhalt. Aus diesem Grunde bewundern uns die armen Länder für unseren Wohlstand. Trotzdem verweigern sich viele der Tatsache, dass jedem Gewinn ein Verlierer gegenüber stehen muss, wie der Christ dem Löwen gegenüber stand.

Wir bewundern die Sieger und plötzlich erkennen wir, dass auch wir hier in Deutschland in diese Arena hinunter steigen müssen. „Er oder ICH!“ Doch die Marktwirtschaft existiert nicht aufgrund des Verlierens oder Gewinnes, sondern weil die Ränge mit Schaulustigen, zahlenden Gästen besetzt sein muss. Unsere Marktwirtschaft ist nur Mittel zum Zweck, um Eintrittgelder zu sammeln. Er das Eintrittsgeld nicht mehr aufbringen kann, findet sich unter den Schaustellern wieder, die um Leben und NICHTLEBEN kämpfen. Es reicht also nicht aus, dem Treiben unten in der Arena den Garaus zu machen, sondern die Schaulustigen und Eintrittsgeldzahlenden müssen unterbunden werden.

Die Zuschauer sind das Geldsystem, die Kämpfer die Marktwirtschaft und die Arena selbst ist die Geldentstehung. Wir müssen diese Arena einreißen und etwas Neues schaffen, denn diese Arena ist nicht für unsere Leben notwendig. Ein Platzanweiser, ein Maler und Maurer, ein Manager wird sich natürlich dagegen wehren, denn er wäre arbeitslos und würde sich in der Arena wissen, die aber nicht mehr da sein wird.

Das beschreibt die Angst, die jeder vor diesem Umbruch hat, doch diese Marktwirtschaft, die Wertegesellschaft, die Welt hat keine Zukunft, sie ist die Selbstzerstörung der Menschheit, die keine Gewinner kennt, nur Blutlust und Angst; Schmerz und Leid. - der ewige Kampf den anderen zu opfern und sich selbst zu retten – mit der Stimme des Gewissen als täglichen Widerhall des Grauens. Wir bauen uns imaginäre Feinde auf, damit wir unserer Stimme des Gewissens nicht hören; sie als Teufel enttarnen und nennen sie willkürlich, RECHTS, LINKS und MITTE.

Egal welcher Stimme wir uns hingeben, wir wissen es wird nie funktionieren. Diese Geldsystem, um Haben und Nichthaben wird ein jähes Ende finden – das Armageddon, das Ende. Das müssen wir akzeptieren ohne dass etwas endet wird nicht Neues anfangen. Es gibt keine Lösung in diesem Wertesystem – egal wie wir uns anstrengen! Marktwirtschaft wird nie gerecht werden, wenn Geld nicht durch das entsteht, was jeder Mensch hat und für die Verarbeitung von Rohstoffen notwendig ist.

Wir sind alle die armseligen Kartenabreisser und diejenigen die mehr schlecht als recht von diesem System existieren. Ist dieses System am Ende angekommen, werden sogar wir als Kartenabreisser überflüssig und unserem Siechtum überlassen. All das wissen wir, aber wir hoffen und glauben an die Moral und Tugend, derjenigen die uns beherrschen. Beherrschte erliegen immer dieser Illusion, weil sie glauben, dass ihre Herrscher besser sind, als sie in ihrer Seele und der Stimme des Gewissens gehorchen. Diese Arena einreißen bedeutet all das als Unrecht zu erkennen, was wir tagtäglich als Recht leben.

Kapitalistische Marktwirtschaft - Die Geldentstehung kontrolliert die Nachfrage

Wir leben in einer kapitalistischen Planwirtschaft; in einer Konvergenz, zwischen dem was wir lieben und was wir hassen. Unsere freie Marktwirtschaft ist nur eine Illusion der Gerechtigkeit, denn wer Gerechtigkeit anstrebt, akzeptiert damit Unrecht.

Die Politik erhält mit Steuergeldern Industrie, Monopole und Anbieter am Leben und schafft sogar Nachfrage, wo keine wirkliche Nachfrage vorhanden ist. Unsere Marktwirtschaft gehorcht nicht den Grundprinzipien Angebot und Nachfrage, wie es immer gelehrt wird, sondern zum wirtschaftlichen Überleben gehört die Förderung von künstlicher Nachfrage, die mittlerweile über Gesetze erzeugt wird, wo Werbung und die Kapitalkraft des privaten Konsumenten nicht mehr ausreichen.

Deshalb neige ich dazu unsere „freie Marktwirtschaft“ als kapitalistische Planwirtschaft zu bezeichnen, denn nicht die Nachfrage gibt den Ton an, sondern der Zwang der Geldentstehung in unserem System. Viele neigen dazu den Zins als mögliche Ursache zu bezeichnen, aber wäre der Zins nicht mehr vorhanden, gäbe es aufgrund unserer Geldschöpfung immer ein Defizit an Geld, das mit neuen Krediten wieder abgedeckt werden muss, weil Leistung niemals in der Geldentstehung berücksichtigt ist, sondern immer aus dem entstanden Geld bezahlt werden muss. Am besten lässt sich das in der Recyclingwirtschaft zeigen.

Die aufgewendete Leistung zur Gewinnung von bereits verwendeten Rohstoffen ist nie in der Geldmenge enthalten, die die Rohstoffe wert sind. Das gleich gilt auch für die Rohstoffförderung wie z. B. Bei der Ölförderung. Aus diesem Grund fehlt immer und überall das Geld und es müssen gezwungener Maßen immer neue Kredite aufgenommen werden.

Marktwirtschaft ist die Aufgabe jemanden zu finden, der Rohstoffe billiger verarbeitet, als man es selber tun kann. Unser Staat hat also die Aufgabe die Leistung der Menschen so zu verbilligen, damit in Deutschland die Verarbeitung der Rohstoffe am billigsten ist. Der Staat, der das am besten macht ist Exportweltmeister. Der Staat subventioniert mit dem Geld der Bürger die Arbeit, damit diese Geld verdienen – ein angebliches Perpetuum Mobile, das es aber in Wirklichkeit nicht gibt.



Diese Aufgabe übernehmen jetzt Staaten, da ihre Bevölkerungen meist so hoch verschuldet sind und aufgrund der Arbeitslöhne, die ständig sinken müssen, weil die Rohstoffpreise steigen, gar nicht mehr in der Lage sind, Kredite aufzunehmen bzw. nicht mehr als kreditwürdig gelten.

Aber auch die Staaten gelangen an ihre Grenzen der Kreditwürdigkeit und diese kapitalistische Planwirtschaft, die auf einer ungerechten Geldentstehung beruht, verlangt nach immer neuen und vor allem nach mehr neuem Geld durch Kredite. Es bleibt den Staat gar nichts anderes übrig, als seine Leistungen für die Bevölkerung zu kürzen oder ganz abzuschaffen und höhere Gebühren und Steuern zu erheben, damit dem Geldentstehungssystem noch Folge geleistet werden kann.


Staaten gehorchen der Geldentstehung und organisieren ihre Bevölkerung entsprechend

Staaten hatte auch nie eine andere Aufgabe, als die Verwaltung des Humankapitals für die Wirtschaft, die dem Enteignungssystem unseres Geldentstehungssystem dient. Nur während der Hochphase unserer wirtschaftlichen Entwicklung fiel es uns nicht auf, dass unsere Wirtschaft ein Verarmungssystem ist und der Staat der Ordnungshüter für diese Geldmechanismen.

Der Staat muss sein Humankapital, seine Bevölkerung für die Wirtschaft ausbilden und nach dem Leistungsende in der Wirtschaft für deren Gnadenbrot sorgen – das nennen wir Sozialstaat.

Unser Soziale Marktwirtschaft ist mit der Bahn und demnächst der Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung komplett privatisiert und die Politik greift immer massiver mit Steuergeldern in die Marktwirtschaft ein – ohne die Gewinne der ehemaligen systemrelevanten Betriebe für die Bürger abschöpfen zu können. Die kapitalistische Planwirtschaft richtet sich aber nicht nach dem Bedarf der Bevölkerung, sondern nach der Gewinnvermehrung der subventionierten Betriebe – als kleines Trostpflaster bleiben ein paar Arbeitsplätze, die fiskalisch ein paar Steuereinnahmen erzeugen, aber in keinem Vergleich zu den Gewinnen der Unternehmen stehen, die weiterhin wie staatliche Betriebe Steuergelder erhalten.

Wir sind längst im Kommunismus angekommen – der Kapitalismus übernimmt die von uns als nachteilig empfunden Steuerelemente des Kommunismus in seine Konzeption – das bezeichnen wir als Globalisierung und meinen damit Gleichmacherei der unteren Gesellschaftsschichten. Doch all das ist vorauseilender Gehorsam in bezug auf die Geldentstehung gegen Sicherheit auf Land, Rohstoffe und eben alles was Menschen in bezug auf Ernährung abhängig macht.

Im Grund spielt es keine Rolle ob eine Regierung durch Entscheidungseliten über die Eigentümer und Rohstoffe eines Landes verfügt oder ein privater Eigentümer. Das Resultat der Abhängigkeit der Bevölkerung ist immer gegeben. Die Bevölkerung muss gehorchen, ob die Befehle von Entscheidungseliten kommen oder von der sogenannten privaten Marktwirtschaft. Somit reguliert sich unser Marktwirtschaft nicht nach Angebot und Nachfrage auf Bedarfsartikel, sondern die Marktwirtschaft reguliert sich aufgrund den Vorschriften des Geldsystems, was wir Wachstumszwang nennen.

Hätten wir eine funktionierende Marktwirtschaft, wären Abwrackprämien zur Ankurbelung des Autokaufs nicht notwendig. Im Grund regulieren die Regierungen dieser Welt durch Steuergeld bzw. Konjunkturprogramm den Konsum, den der Bürger sich schon längst nicht mehr leisten kann. Deshalb ist unser Geld in bezug auf seine Entstehung ein Enteignungsmittel und die Staaten sind zur Einhaltung dieser Enteignungsregel gezwungen, weil nur Geld durch Kredite in Umlauf kommt, für das Sicherheiten hinterlegt werden.

Natürlich gibt es mittlerweile künstlich erfundene Sicherheiten, wie Staatsanleihen, die nichts anderes als Verbriefte Schuldscheine sind und mit den Verbriefungen der Immobilienfinanzierungen in den USA gleichzusetzen sind. Deshalb darf eine Lösung für ein neues Geldsystem nicht von oben nach unten gedacht werden, d. h., beginnend von den Zentralbanken nach unten überlegen, sondern man muss direkt in der Geldentstehung gegen Sicherheiten anfangen.

Zentralbanken geben kein Geld heraus, das direkt in Umlauf kommt, das geschieht über die „normalen“ Geschäftsbanken, die Kredite an natürliche Personen oder juristische Personen (Aktiengesellschaften z. B.) vermitteln, aber nur wenn ausreichende Sicherheiten vorhanden sind. Da in den meisten Industriestaat die Menschen längst hoch verschuldet sind und auch die Staaten, wir es immer schwieriger Geld in Umlauf zu bringen. Keine private Person kann Schuldscheine erfinden wie ein Staat und diese als Sicherheiten hinterlegen, außer Unternehmensanleihen, die mit hohen Zinssätzen locken – aber in Wahrheit steht dahinter kein Wert, sondern nur der Glaube, dass das Unternehmen oder der Staat seine Bürger bzw. Beschäftigte effektiv ausbeutet.

Somit ist das heutige Geldsystem absolut asozial und keiner menschlichen Gemeinschaft würdig.

Montag, 27. September 2010

Armutsverwaltung Staat: Warum die Menschen die Politik nicht verstehen

Staaten begreifen wir als territorial abgesteckte Fläche eines Gebietes unserer Erde. Der Staat selber ist nicht Eigentümer dieses Landes. Das Staatsgebiet gehört Privatpersonen. Der Staat ist nur Koordinator der Staatsbürger durch Recht und Gesetz, damit die Wertegesellschaft aufrecht erhalten wird. Seine Aufgabe besteht darin, die Menschen über ein Gemeinschaftswesen für die Wirtschaft auszubilden. Im Grunde könnte man sogar annehmen, der Staat war gar nie für die Bürger ansich gedacht, sondern lediglich als selbst finanzierendes Vermehrungs- und Pflegeprogramm für die Wirtschaft und Industrie.

Der Staat finanziert sich nur noch ausschließlich von Steuereinnahmen. Staatliche Betriebe und Anteile wie bei Energieerzeugern, Bahn und Post sind über die Rahmenbedingungen der EU verboten und müssen privatisiert werden. Staaten dürfen keine andere Einnahmequellen haben als Steuereinnahmen direkt vom Bürger – vom Staatsbürger – als sei er das Eigentum des Staates.



Volkseigentum, also Staatseigentum, widerspricht den Marktwirtschaftsregeln und bildet eine Konkurrenz zur privaten Wirtschaft. Bei dieser Argumentation wird vergessen, dass systemrelevante Staatsbetrieb die Menschen vor der Ausbeutung durch private Monopole schützen. Die neuen Gesetzgebungen fördern die Monopolbildung und damit die Ausbeutung. Beste Beispiel sind die Energiekonzerne in Deutschland. Auch die DDR musste komplett privatisiert werden, d. h. das Staatsgebiet muss vom Staat selber abgekoppelt sein und an Privatpersonen bzw. Juristische Personen (AGs usw.) verkauft werden.

Im Allgemeinen sind die Eigentümer dieser staatlichen Fläche nur ein kleiner Teil der Bevölkerung des Staates, obwohl alle Menschen, die sich in diesem Staat organisieren von Land und den darauf angebauten Nahrungsmitteln abhängig sind, ebenso von den privaten Produktionsmittel. Sie stellen die einzige Einnahmequelle (Geld als Tauschmittel gegen Nahrung) für die Menschen dar und damit auch für den Staat. Trotzdem organisiert sich die gesamte Bevölkerung in einer Demokratie innerhalb dieses Territoriums zu einem Staat und betrachtet diese Verwaltung als verlängerten Arm der Demokratie, doch in Wahrheit ist ein Staat nur ein Instrument der Eigentümer der Werte, von denen alle Staatsbürger abhängig sind.

Abhängig oder schon abgehängt?

Der überwiegende Teil der Bevölkerung dieser Staates steht in einem Arbeitsverhältnis bei denjenigen, denen das Staatsgebiet oder die Produktionsmittel gehören. Diese arbeitende Bevölkerungsgruppe ist die Haupteinnahmequelle des Staates durch ihr Steueraufkommen. Aufgrund dieser Tatsache ergibt sich eine logische und ein nicht abstreitbares Abhängigkeitsverhältnis der Staatsverwaltung zu den Menschen, die sich als Eigentümer des Staatsgebietes betrachten können. Sie halten durch ihren Privatbesitz die Macht der Abhängigkeit in der Hand.

Aufgrund dieser Darstellungsform lässt sich ganz leicht erklären, warum die Politik Steuererleichterungen der Unternehmern unterstützt. Keine Sozialabgaben mehr von den Unternehmern verlangen will, weil der Staat, die Demokratie, die Politik oder wie sie es nennen wollen, weil der Staat nicht Pleite gehen will. Er braucht seine Einnahmequelle und deshalb gilt auch seit neuestem „sozial ist was Arbeit schafft“.

Die ausführenden Organe einer Demokratie können daher niemals zum Wohl der gesamten Bevölkerung entscheiden, sondern sie muss immer einen noch größeren Teil der Bevölkerung als Verlierer für das Spiel um die Werte opfern. Das ist das was wir an der Politik mittlerweile nicht mehr verstehen.

Auf diesem Grundgedanken baut sich jedes Konjunkturpaket auf und jedes Bankenrettungspaket und jede Staatsverschuldung. Mittlerweile hat die Politik sich selbst durch ständige Zugeständnisse an die Wirtschaft bzw. an die Eigentümer der Basisproduktionsmittel so erpressbar gemacht, dass es bald keine direkte Leistungen mehr vom Staat an die Bürger geben wird, obwohl der Bürger den Staat finanzieren muss – so entwickelt sich der „Starke Staat“ der sich ausschließlich und nur noch auf Rechtssprechung und Einhaltung der Gesetze konzentrieren wird.
Streiks und Demonstrationen ohne Nutzen

Der Bürger in Deutschland kann die Politik nicht so unterstützen wie in Frankreich, da in Deutschland keine Generalstreiks erlaubt sind wie in Frankreich. Doch auch dort wird mittlerweile der Wille der Menschen ignoriert und über ihre Köpfe hinweg entschieden – denn die Abhängigkeit wird auch diese Menschen in ihre Schicksal ergeben lassen.

Man kann deshalb die Deutschen nicht als streikfaul bezeichnen – NEIN ! - sie haben kein Instrument. Mittlerweile ist der Staat – die Politik – unsere Armutsverwaltung immer wieder dazu geneigt auch dieses letzte Mittel der Demokratie auszuhebeln und vielleicht sogar strafbar zu machen. Die letzten Klagen der Unternehmer gegen die großen Bahnstreiks, war in diese Richtung abgezielt.

Kommunismus bildet Kompetenzeliten heraus

Mit Umverteilung ist dieses Problem nicht zu beheben, weil die Wertegesellschaft fort besteht und es hat sich am Beispiel des Kommunismus gezeigt, dass sich Kompetenzeliten herausbilden, die die Abhängigkeit der Menschen genauso ausnutzen, wie private Kompetenzen. Unser Wertesystem basiert auf gewinnen und verlieren. Die unangenehmen Seiten fallen erst dann auf, wenn die Verliererwelle beim Beobachter ankommt. So bald er wieder eine Möglichkeit sieht, sich auf die Seite der Gewinner zu schlagen, vergisst er alle guten Vorsätze.

Eine Verstaatlichung der gesamten Ländereien würde auch nichts bringen, dann hätten wir einen staatlichen Kapitalismus, in dem Parteifunktionäre die Rolle der heutigen Elite übernehmen (Kompetenzeliten), die Mehrzahl der Bevölkerung würde genauso leiden wie heute auch. Sie könnten sich sozialer Repressionen nur entziehen, wenn sie sich dem System anpassen und das tun, was verlangt wird – ist heute bei uns nicht anders – auch der Kapitalismus bildet sich seinen Menschen über den Staat in demokratischen Abstimmungen aus. Der Wille der Bevölkerung besteht darin, nicht von den Eigentümern der Abhängigkeitswerte abgehängt zu werden – die Erpressung besteht darin – Produktionsstätten ins Ausland zu verlagern, die bereitwilliger die Forderungen dieser Eliten erfüllen. Eine Inflation macht diese Eliten auch nicht ärmer, denn ihre Werte sind die Werte die gegen das neue Geld wieder als Pfand akzeptiert werden, wohingegen die Ersparnisse der Bürger sich in Luft auflösen und auch die Staatsverschuldungen. Aber das ist so gewollt, bei nächsten Start kann die Bevölkerung noch mehr von den letzten Resten der Abhängigkeitswerte enteignet werden – bis es keine Mittelschicht mehr gibt. Mittlerweile definiert sich unsere jämmerliche Mittelschicht nur noch über ihr jämmerliches Einkommen, das sie durch andienen erhält und das über dem Normaleinkommen liegt. Sie ist als gar keine wirkliche Mittelschicht mehr, sondern eine gefühlte Mittelschicht, die wie ein dressierte Hund ihr armseliges Abhängigkeitseinkommen verteidigt. Somit sind auch diese Menschen in gewissen Weise Idealisten – es sind Mittelschichtsidealisten, die ihre eigenen Werte verteidigen, um die Eliten an der Macht zu halten – sonst würden auch sie noch untergehen. Sie sind also Sankt-Forianisten und jede Partei unseres Staates, die vom Staat akzeptiert sind kleine Gruppierungen von Florianisten, die nur ihr eigenen kleinen Ziele verfolgen und damit dem großen Ganzen dienen und ihre eigene Ausbeutung weiter vorantreiben.

Idealismus hilft hier nicht weiter. Diese Werte sind überall gleich festgezurrt.

Weiten wir unser Fallbeispiel auf die gesamte Erde aus, füllt auf, dass es allen anderen Staaten genauso geht. Einzige Ausnahmen bilden hier die arabischen Ölländer, die Ihre Öleinnahmen wie die arabischen Emirate über eine Art Stammeshierarchie an ihre Familienmitglieder verteilen.

… aber diese Länder sind wiederum abhängig von denjenigen, die Raffinerien besitzen und das Rohöl veredeln. Einen wirklichen Handel betreibt die Welt also nicht mit den Ölländern, sondern mit den Eigentümern der Raffinerien. Sie sind sozusagen die Eigentümer der Energie der Welt.

Staaten müssen Energie in der vorgeschriebenen Währung bei diesen Eigentümern einkaufen und sind somit ebenfalls abhängig auch wenn sie sonst jedes andere Eigentum innerhalb ihres Territoriums konfiszieren.

Umwertung der Werte ist ein globaler Gedanke

Wer also eine Umwertung der Werte anstrebt, kann nicht im kleinen Kreis beginnen – er wird von der Mühlen der Abhängigkeit zermalmt, bevor er beginnt. Auch eine kleine Gruppe von Autarken stößt sehr schnell an ihre Grenzen, wenn sie die Rohstoff bzw. Produktionsmittel verbraucht hat, die nicht von ihnen selber erzeugt werden können. Es beginnt beim Stahl für ein Messer und hört beim Salz für die Suppe auf.

Die Menschheit ist vom Welthandel in ihrer Existenz abhängig. Sie wird in ihrer Entwicklung durch private Ansprüche, die immer zu persönlichen Vorteilen genutzt werden, gehemmt. Das gilt im Großen wie im Kleinen, weil jedem Idealismus, dem ich bis heute begegnet bin, die falschen Werte anhaften. Sie glauben, sie können nur durch Eigentum (privat oder staatliche) die Rohstoffverteilung für die Welt bewerkstelligen.

Marktwirtschaft ist auch nur eine Illusion

Sie halten die Marktwirtschaft für einen Markt, der nur aus Angebot und Bedarf besteht. Doch die Marktwirtschaft ist noch viel mehr. Sie ist die Maschine, die vor allem durch sinnlose aber teure Produkte die Aufgaben der Geldschöpfung folgt und Bedarf durch Werbung vorgaukelt wo keiner ist, weil nicht Leistung als Wert geachtet wird, sondern die Dinge die andere abhängig machen. So ergibt sich unweigerlich, das Ungleichgewicht, das viele heute nicht gerne sehen. Sie fühlen sich als Sklaven des Systems – als Sklaven des Geldsystem – des Kapitals – der Unternehmer – das sind sie nur zweitrangig – sie sind Sklaven ihrer eigenen Werte. Das ist klar am Umverteilungswillen erkennbar – sie wollen wieder um die Abhängigkeitswerte spiele und sie Geld kaufen. Das sind die Wünsche an die Politik. Sie sind getragen vom eigenen Egoismus unter dem Vorwand der Gleichberechtigung. Und diejenigen, die etwas ändern wollen, wollen es mit Gewalt, Recht und Gesetz ändern und bilden doch wieder das gleiche Konstrukt Staat, in dem wirkliche Demokratie unter den gleichen Bedingungen wie heute praktiziert wird. Sie praktizieren damit nicht die Demokratie die unabhängig von Eigentümern der Abhängigkeitswerte ausgeübt werden kann.

Auch wer den Materialeismus verachtet und verneint akzeptiert ihn trotzdem – Materialismus wird nicht eliminiert durch Nichtbeachtung. Die Werte bestehen weiterhin. Auch wenn Geld abgeschafft wird, wird jeder versuchen Eigentümer von dem zu werden, das Menschen abhängig macht, weil der Mensch nie lernte zu erkennen, das Leistung Rohstoffe und Land erst veredelt und nutzbar macht.

Wir können all unsere Technik für uns selber weiterhin nutzen, wir müssen keine Idealisten werden und Materialeismus verachten, Geld als Teufelszeug beschimpfen, wenn das Geld endlich gegen den wirklichen Wert entsteht – gegen den Wert entsteht, der den Menschen frei macht – das ist die freiwillige Leistung des Menschen für die Allgemeinheit.

Die Suche nach neuen, gerechten Herrschen

Im Grunde suchen die meisten von uns nur neue Herrscher die redlicher teilen, als die jetzigen. Wir akzeptieren weiterhin dieser Wertgesellschaft, die vorgibt, dass derjenige der Eigentümer von Land, Natur und Rohstoffen ist, andere ausbeuten darf, weil sie abhängig sind, von seinem Eigentum.

Wir behaupten von uns zwar, dass wir Kriege hassen und dass Menschen keinen Krieg wollen, doch wenn Völker kein Eigentum haben, von dem sie sich ernähren können, holen sie sich das, was sie glauben, dass es ihnen zu steht. Deshalb unterstützen wir die Armen, damit sie sich ruhig verhalten und wir uns unseren Wohlstand dadurch sichern.

Dienstag, 7. September 2010

Die Umwertung der Werte

Nietzsche war einer der ersten in der Neuzeit, der sich mit den Werten an sich beschäftigte und eindrucksvoll in seinem Zarathustra niederschrieb. Er erkannte, dass Lügen heute Wahrheiten sind und die Niederträchtigsten unter uns, die Angesehensten.  Wie Marx wollte auch Nietzsche den Menschen die Augen für die falschen Werte öffnen. Nahezu beide kamen zu den gleichen Schlussfolgerungen, dass der Ursprung viele Jahrtausende und in den Religionen zu suchen ist. 

Doch mit der puren Forderung, wie Nietzsche sie formulierte - Umwertung der Werte -  ist keine neue Welt und schon gar keine neue Wertegesellschaft, die nicht Nichtwert als Wert erklärt. Marx formulierte es radikaler, er verlangte die Aufgabe von privatem Eigentum an Natur und Rohstoffen und erfand dazu einen Staat der es verwaltet, mit Recht, Gesetz und Rechtsordnung. Beide sahen das Pfand für die Entstehung von Geld nicht. Sie erkennt nicht den Ursprung und die Rechtfertigung unserer falschen Wertegesellschaft. Sie wussten nur, dass sie falsch war.

Diese zwei großen Vordenker der Menschen vergaßen in ihrem Siegestaumel gänzlich zu analysieren, was eigentlich Eigentum an Land, Natur und Produktionsgüter tatsächlich zu Werten macht. Religionen waren nur ein Wegberater zur Akzeptanz innerhalb einer Gesellschaft die noch wahre Werte als Wert ansah und die Niedertracht als Kontraproduktiv für die Gemeinschaft entwertete. Das Übel der falschen Werte liegt nicht in der Verwaltung von Geld und der Macht Geld entstehen zu lassen, sondern es ist das Pfand, das Geld für seine Entstehung einfordert. Zins und Zinseszins sind kleine Denkaufgaben für kleine Hirne, um sie zu verwirren und abzulenken. Der Jesuspfennig ist ein Bildnis um auch das kleinste Hirn nicht aus dem System zu entlassen.




Das Pfand für die Geldentstehung ist das wahre Übel unserer Wertegesellschaft, das Schlechtes zum Guten macht und vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse lebt; Ausbeutung belohnt und ehrliche Arbeit als minderwertig abstempelt.  Mit leistungsgedecktem Geld gibt es nicht mehr Gut und nicht mehr Böse, es gibt nur noch nützlich. Unnützes wird gar nicht gedacht, es ist reinste Verschwendung.

Im Grund vergessen wir alle im Nebel der heutigen Finanzmarktinstrumente wie Schuldscheine, Kredite und Fonds, das trotz all dieser Instrumente für jedes neue Geld, das in den Markt kommt, Schulden aufgenommen werden müssen und ein Pfand dafür hinterlegt sein muss. Marxs Schlussforderung, dass das Eigentum das Übel an allem ist, mag in weiter Hinsicht richtig sein, aber Zwangsenteignungen unter dem gleichen Geldentstehungssystem, das nur Eigentum als Pfand akzeptiert, war im Grund ein Steilvorlage für den entfesselten Kapitalismus, den wir heute haben.

Menschen wurden erstmals als Humankapital entdeckt und es wurden Muster entwickelt wie der Mensch vom System zu bilden und zu formen war. Damit will ich Marx keine Böswilligkeit unterstellen, aber wer nur reformiert und Altes bestehen lässt, bestraft nicht sich, sondern die Menschheit. Unsere modernen Staaten und Demokratien funktionieren in der Humankapitalverwaltung wie der Staat im Kommunismus. Es gibt keine großen Unterschiede mehr zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Unterschiede sind nur für diejenigen zu erkennen, die mit ihrem Kleinhirn den alten Phrasen der Nichtigen glauben schenken oder von ihnen ausgebildet wurden.


... aber die Niederträchtigsten und Nutzlosesten, die wir heute besonders achten und in Ehren halten, mit Denkmälern überschütten, wissen genau was ich meine und verstehen mich nur zu sehr gut. Der Gedanke einer anderen Geldentstehung - Geld das durch Leistung gedeckt ist - ist ihr größter Feind - ihr Untergang.

Sie werden aber alles daran stehen, dass der kleine Mensch, mit seiner Moral und seiner Bildung es nie erfassen wird. Sein Hirn ist dafür nicht trainiert. Er kann nur in vorgegebenen Mustern denken, alles Fremde und Neue ist ihm zu wider. Wissenschaften beweisen alles auf der Grundlage der heutigen Geldentstehung rechtfertigen Unrecht als Recht, auch in der Soziologie. Wir stehen an einem Scheideweg wie damals in der Renaissance und sie werden wieder versuchen, einen zu schicken, der spaltet, Blut vergießt und das alte System erhält - wie Luther. 


Aus diesem Grunde kommen Menschen heute auf die Idee Geldmittel für jeden Menschen zu verlangen, damit die Menschen sich die lebensnotwendigen Dinge kaufen können. Noch nie kam jemand auf die Menschenrechte inform von Anspruch auf Naturalien, Unterkunft und Energie zu fordern. Heute gibt es ein Menschenrecht auf sauberes Wasser, aber kein Kaufverbot für Wasserressourcen - alleine das stellte einen frevelhaften Bruch mit den wirklichen Werten dar. Für moderne Menschen aber nicht erkennbar, da sie glauben durch Geld alles kaufen zu können, sie müssen nur fleißig genug, gebildet genug und gefügig genug sein. Welch ein Irrglaube. Der Ruhrpott mit seinen Stahlkochern glaubte auch einmal für immer und ewig das Wachstumszentrums Deutschland, Europas gar der Welt zu sein.  Wer heute immer noch daran glaubt, dass Geld gegen Sicherheit auf Eigentum entstehen muss, hat die wahren Werte der Menschheit und den wahren Sinn des Lebens nicht verstanden. Er ist das erzogene Flachhirn unserer niederträchtigen, rachsüchtigen Herrscher.

Die Geldentstehung gegen Pfand auf Erde, Natur und Rohstoffe erzeugte erst die Abhängigkeitsverhältnisse die heute immer mehr ausufert Ganze Staaten verkaufen bzw. verpachten Land an andere Staaten und überlassen ihre Bevölkerung der Solidarität, die gar nicht existiert.

Daher ist Leistung selber nie ein Wert gewesen und wird es nie sein, wenn wir das Pfand für das Geld nicht ändern. Das ist die Renaissance die wir bewältigen müssen. Leistung war ein Beiwerk, eines sich stetig vermehrenden und immer abhängiger werdenden Menschenmasse, die sich selber mit immer weniger werdenden Mitteln als Staat selbst versorgt - nach der Vorlage des Kommunismus - und für Geld immer mehr von seinem Eigentum abgibt. Es kommt zu einem freiwilligen Kommunismus, als Folge dieser Geldentstehung. Marx wird als Privater Staat umgesetzt. Die einzelnen wirtschaftlichen Instrumente und diplomatischen Klimmzüge möchte ich hier jetzt nicht weiter erläutern. Es resultiert alles darauf, dass das Niederträchtigste der Menschheit am geachtetsten ist und mit Geld für seine Leistungen belohnt wird, um die Menschen zu enteignen.  Heute greift die Enteignungswelle - oder nennen wir es Finanzkrise - in den oberen Kreisen unserer Elite um sich - viele müssen schmerzlich erkennen, das Niedertracht nicht ewig währt.

Eine weitere Chance für die Masse der Menschen endlich Gerechtigkeit durch eine neue Geldentstehung zu fordern und darauf eine neue, gerechte Wertegesellschaft zu errichten.  Ich neige auch dazu, es bei diesem leistungsgedeckten Geld zu belassen, als Bollwerk gegen die Niederträchtigkeit, die immer noch in vielen der etwaigen Befürworteter schlummert. Kampflos und ohne Niedertracht werden sie ihre Wertegesellschaft der Niederträchtigen nicht aufgeben, das sollte uns klar. Sie werden uns mit Raffinesse und Diplomatie entgegnen, die uns einiges an Rechten und wahren Werten wieder abverlangen will.  Wir brauchen keinen Führer die sich durch Dekadenz und Luxus über das Volk erheben, das sie angeblich demokratisch und solidarisch beherrsche bzw. verwalten. Das ist Falschheit und Lüge. Achtung und Ruhm drückt sich nicht in Luxus und Dekadenz aus, wenn wir in einer wahren, echten und gerechten Wertegesellschaft leben.

Mit einem leistungsgedeckten Geld - also Geld gegen die freiwillige Leistung eines Menschen - wird niemand seines Eigentums an der Natur und Rohstoffen enteignet, sondern er kann diesen Besitz nicht mehr zu Geld machen. Er wird wertlos und unverkaufbar. All die Rockefellers und Geachteten wären mit einem Schlag Menschen wie diejenigen, die sie vorher beherrschten, bevormundeten und ausbeuteten. Ein Manager könnte seine unterwürfige Tätigkeit für die Rockefellers (ich geben diesen Menschen einfach mal diesen Namen) nicht mehr anbieten, es gäbe keinen Abnehmer mehr. Ausbeutung und Ausnutzen ist kein Maßstab mehr für Achtung und schon gar kein Grund Geld dafür entstehen zu lassen.

Das Schwierigste im Verständnis des leistungsgedeckten Geldes besteht aber darin, zu verstehen, dass Leistung Rohstoffe, Natur und Land benötigt um zu produzieren. Wenn Natur, Land und Rohstoffe nicht mehr zur Geldkreierung dienen und für diese wertlos sind, muss der Mensch in einer wahren Darfsdemokratie sie verwalten, wie er heute den Sozialstaat verwalten will, es aber aus Mangel an Geldmittel nicht schafft. Hinzu kommt, dass durch Leistungsgedecktes Geld endlich Maschinen für die Menschen arbeiten würden. Das hat die Menschheit bis heute nicht geschafft. Wir führen einen Krieg gegen die Maschinen und sind doch nur nutzloses, kostenintensives Humankapital, das konsumieren soll, bis die Enteignung der Welt perfekt ist. Sozialsysteme sind heute nichts anderes als Konsumprogramme zur Enteignung - s. Hartz4.

Man muss weiterhin berücksichtigen, dass viel Ressourcenverschwendungen in der heutigen Produktion  betreiben und nur dem Geldmarkt dienen, aber der Menschheit keinen Nutzen bringen. Bei einem Leistungsgedeckten Geld ist diese Verschwendung nicht notwendig. Keine Gesellschaft ist ohne Geldzwang  bereit ihre eigenen Umwelt zu zerstören oder Energie aus Atomkraftwerken zu gewinnen, die Müll für 100.000 Jahre produzieren. Und für diejenigen, die von einer Golddeckung träumen möchte ich bemerkt haben, dass auch kein Mensch freiwillig und ohne Geldzwang bzw. Hunger in 3000 m Tiefe sich durch die Erde wühlt. Eine Golddeckung ist nichts anderes als ein falscher Wert für Geld und die Idee von Niederträchtigen und Ausbeutern.



Wer leistungsgedecktes Geld verstehen will, muss all seine heutigen Werte abstreifen, für unwahr und falsch anerkennen. Im Zuge der Finanzkrise scheint das vielen etwas leichter zu fallen. Eine Menge Menschen ist in der Zwischenzeit aufgefallen, dass wahre Leistung nichts wert sind. Sie wird verlacht und von ungebildeten ausgeübt. Leistung ist in der heutigen Zeit nur mit der höchsten Bildung in der höchsten Stufe der Wertegesellschaft möglich. Je höher der Enteignungswert der Leistung am Humankapital ist, desto höher die Entlohnung. Verlangen aus diesem Grund die Politiker immer mehr Geldmittel von uns - weil sie sich nicht genug gewertschätzt sehen?

Diese Art von Enteignung vollführt sich wesentlich langsamer als im Kommunismus durch Marx, deshalb fällt es den wenigsten auf, denn sie erhalten eine kleine Ersatzspielwiese - das Geld - das in Wahrheit nur anonyme Schuldscheine darstellt und von keiner Bank der Welt gegen wirkliche Werte - wie Nahrung eingetauscht werden muss.

Wer diese Wahrheit einmal sieht, wundert sich über das geschäftige Streben der Menschen, sich selbst zu enteignen und weint über der Tatsache, dass es mit dieser Geldentstehung nur eine Abwehrmöglichkeit gibt: sich so langsam wie möglich enteignen zu lassen. Die einen versuchen es mit Autarkie, die anderen mit Konsumverweigerung, doch immer brauchen sie Geld für ihre Nahrungsmittel und Steuern. Am Ende bleibt nur der Verkauf des kleinen eigenen Eigentums, um den Hunger des System stillen zu können und seinen eigenen Hunger. Das wurde auch in den Hartz4-Gesetzen so niedergeschrieben.

Aber Reformen bringen nichts. Wir brauchen eine andere Geldentstehung, damit die Menschen nicht weiterhin sich zum Vergnügen und Vermögen der wenigen Eigentümer dieser Welt zerfleischen und bekriegen. Es bringt auch nichts, alles neu zu verteilen. Es endet immer gleich, wenn die Geldentstehung nicht geändert wird und damit die Umwertung der Werte nicht geschieht.

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