Donnerstag, 29. Dezember 2011

Der Irrtum der Menschheit: Warum der Wille des Menschen ein Zwang ist

Es ist nicht einfach, dem Menschen zu erklären, dass sein erfasster Wille, nicht frei ist. Er ist die Reaktion auf einen äußeren Zwang. Wir erkennen einfach etwas als echt und natürlich an ohne es zu hinterfragen. Dieses Gesetz führt zum vorgegaukelten "freien Willen".

Seit jeher sträubt sich der Mensch gegen die Erkenntnis des Verstandes. Die Empire - die falsch angenommen Natürlichkeit unserer selbst erschaffenen Realität, darf nicht hinterfragt werden. Das Faktum, das jedem Gesetz, jeder Norm und Regel zu Grunde liegt ist das Eigentumsrecht. Es wird einfach zur Natur erklärt und darf daher nicht hinterfragt werden.

Doch genau diese angenommene Natur ist die Ursache unseres falschen Willens. Er ist das Diktat und die Diktatur aus uns selbst heraus. Er wer das Faktum durch Fragen eliminiert, enttarnt gelangt zur Freiheit, nach der wir schon immer strebten. Die heutige Freiheit ist lediglich das Recht auf Geld, mit dem wir uns die falsche Freiheit aufgrund der falsch angenommen Natürlichkeit, kaufen können.

Samstag, 17. Dezember 2011

Wertelehre 7: BURNOUT Das Schachbrett im Kopf mach krank

Unsere schöne Realität kann als Schachbrett brachtet werden. Der freie Wille besteht lediglich darin sich für SCHWARZ oder WEISS zu entscheiden - eben Pest oder Cholera. Das große Arrangement aller Beteiligten ist: Einer muss verlieren; die Hoffnung besteht darin, bei den Gewinnern zu sein.

Daher gibt es vor jedem Spielbeginn immer die heißesten Diskussionen auf welche Seite man sich schlagen will. Jeder fühlt sich bereits als Gewinner und hofft: Je weniger sich für die andere Seite entscheide, desto schnell wird das Spiel für uns gewonnen. Das ist Meinungsbildung der Massen.

Das heutige Schachspiel wird aber auf verschiedenen Ebenen gespielt. Wer siegt steigt auf, aber das Spiel selber hört nicht auf. Wer verliert, wird in die nächsttiefere Ebene verbannt. Wer keinen Einsatz mehr bringen kann, hofft auf die Solidarität der noch aktiven Spieler.

Sonntag, 20. November 2011

Wertelehre 5: Der rentable Mensch

Wie rentabel sind sie - oder der Mensch als Sache in der heutigen Wertegesellschaft

Rentabilität ist die neue Form des Rassismus. Rentabilität, die als Fortschritt wahrgenommen wird. Jeder wähnt sich sicher, dass Bildung den Wohlstand in der Zukunft bedeutet, d. h. sie müssen ihre Rentabilität für die Wirtschaft durch Bildung erhöhen. Genau diese Kosten soll die Allgemeinheit schultern - das ist unsere Auffassung von Humanität.

Der klassische Rassismus, der sich an Hautfarbe und Religion festmachte, gibt es nicht mehr. Rassismus hat sich genauso globalisiert wie die Wirtschaft auch. Die ehemaligen Dritte-Welt-Länder bieten momentan rentable, also gut ausgebildete Menschen, in Hülle und Fülle an und im Inneren der Nationen werden auf einmal Ungebildete bzw. Niedrigqualifizierte als unrentabel von der Gesellschaft ausgeschlossen.

Hier muss sich die Bevölkerung er noch einem Lernprozess unterwerfen. Die neue Freiheit - der Liberalismus - ist noch nicht überall richtig verstanden worden. Deshalb sollte sich jeder auf seine Rentabilität überprüfen.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Wertelehre: Nach welchem Grundkonzept entscheiden Politik, Demokratie und Wirtschaft?

Es ist ein einfaches Konzept, wenn man es sich erlaubt, es zu sehen und so zu denken. Dabei wird einem allerdings jede Widerwärtigkeit des eigenen Handels klar und man erkennt auch noch den Grund - den Urgrund, der uns falsch gelehrte wurde; den wir Generation von Generation als richtig weitergeben. Wer also den Urgrund kennen lernen will, muss bereit sein, sich einzugestehen, dass die Menschheit seit sie sich Zivilisation nennt, den falschen Grundsätzen folgt.


Freitag, 21. Oktober 2011

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Vorwort

Die Umkehrung der Werte
Leistungsgedecktes Geld


Vorwort

In den 1980er stellten wir uns im Geschichtsunterricht die Frage, was wohl passieren wird, wenn sich die Wirtschaft mit ihrer Rationalisierung und den Sozialkassen genau so weiterentwickeln wird, wie im damaligen Tempo und Umfang. Das Resultat war niederschmetternd. Die Renten wären bis ca. ins Jahre 2000 nicht mehr finanzierbar, vor allem aufgrund der hohen Beamtenrate. Durch die fortschreitende Rationalisierung gäbe es immer weniger Arbeitsplätze. Es machte sich eine aussichtslose Situation für die Menschen in Deutschland auf - natürlich für die ganze Welt - aber das war mir damals noch nicht klar. 

Wir kamen zu keiner zufriedenstellenden Lösung. Alle steuerliche Maßnahmen waren wirkungslose. Aus einer Maßnahme ergab sich die nächste Gegenmaßnahme. Beschäftigungsprogramme verschlagen zu viel Geld ohne Langzeiteffekt. Die einzige politische korrekte Lösung ohne kommunistische Ansätze zu denken, war jeder Bürger muss ein Anrecht auf einen Produktionsroboter erhalten, um überhaupt noch ein Einkommen zu erhalten.

Sicher will die Politik für uns das Beste, aber sie muss dabei immer größere Gruppen der Bevölkerung von der Gesellschaft abschneiden. Ihr ist dies bewusst. Sie sieht es als Kollateralschaden und als Tribut für den Wohlstand. Ihr ist kein Vorwurf zu machen. Sie agieren innerhalb des gültigen und als richtig anerkannten Systems. Mit bloßer Kapitalismuskritik möchte ich mich nicht zufrieden geben. Der Kommunismus ist auch keine Lösung, sondern eine Abwandlung der Humankapitalverwaltung im Kapitalismus, wie die Demokratie oder sonstige Herrschaftsformen.

Sicher können Sie sich vorstellen, dass diese Antwort nicht das war, was ich mir als Zukunft für mich und die Menschheit vorstellte. Das Frage- und Antwortspiel begann. Heute kann ich gar nicht mehr sagen, was mich zum „Leistungsgedeckten Geld“ führte. Heute bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob diese der geeignete Begriff für etwas ist, das kein Geld im heutigen Sinne ist.

Mit Sicherheit kann ich aber sagen, dass alle politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen immer wieder im gleichen System enden und sich allerhöchstens als Zeitgewinn vor dem Zusammenbruch erweisen.

Dieser Zusammenbruch gehört zur Wertelehre. Doch das ist ein Begriff, der sich für mich im Verlaufe meiner Suche nach dem Ende dieser Ungerechtigkeit heraus entwickelte.

Sie werden im Verlaufe dieses Buches mit Wörtern konfrontiert, von denen sie glaubten sie seinen bereits ultimativ definiert. Denn ich versuchte tatsächlich mit den Worten der aktuellen Wertelehre etwas zu erklären, was es bis heute noch nie gab und daher auch keine Bezeichnungen. Doch wem nützen neue Begriffe, wenn diese doch wieder mit den alten Worten erklärt werden müssen.

Es liegt also an Ihnen selbst, die erlernten Definitionen von Begriffen und Weltanschauungen, als etwas Neues zu Begreifen und zu verstehen. Der heutige Mensch ist gewohnt, bewegt zu werden, wer die Ursachen des Elends der Menschheit ergründen will, muss sich selber bewegen, um die Dinge aus dem Blickwinkel betrachten zu können, wie sie tatsächlich sind.

Sie müssen an das Äußerste ihrer innerer Wahrheit gehen und darüber hinaus. Wer ein komplexes System begreifen will, das nicht mehr als solches erkannt, sondern als natürlich angesehen wird, muss bereits sein ehemals RICHTIGES als FALSCH an Hand von Fakten zu bestätigen.

Gehen Sie mit mir auf die Reise nach dem Urgrund unseres Betruges, nach dem wir leben und der uns intuitiv immer und immer wieder die falschen Entscheidungen aufzwingt, obwohl wir glauben frei entscheiden zu haben. Denn wer eine Wertelehre ändern will, muss den Basiswert, den Urgrund ändern, um die vernichtende Kausalität der aktuellen Wertelehre aus der Welt schaffen zu können.

Das wird wohl die größte Aufgabe der Menschheit sein, wenn sie aufhören will, sich als Deja Vu immer und immer wieder in der Historie zu begegnen.

Der Urgrund ist schnell erfasst, doch es geht darum, diesen Urgrund in Leistung des freien Menschen für die Gemeinschaft anzuerkennen, und zwar global. Nur so kann die verheerende Wertschöpfung aus der Welt und aus dem Verlangen des Menschen genommen werden.

Manch einer mag das als Programmierung beschreiben, ist sich aber nicht bewusst, dass er selber aufgrund seiner Programmierung trotz Kritik, für den höchsten Wert des Systems seine Entscheidung trifft. Er wird also nie außerhalb der Wertelehre denken können. Aus diesem Grund führt jede politische Entscheidung zu dem was wir heute haben und auch vor tausenden von Jahren schon hatten. Es bricht zusammen und startet sich neu. Mit immer dem selben Ergebnis.

Das ermüdete mich und schickte mich fast 30 Jahre in die Abgründe des Denkens. Wer glaubt eine Lösung gefunden zu haben, macht den Fehler, seine Auswirkung auf die gesamte Menschheit nicht zu überprüfen. Denn das zerstört Illusionen. Ich gönnte mir diesen Luxus nicht. Ich war gezwungen jede Lösung zu verwerfen, weil sie systematisch war – aber nur so war es mir persönlich möglich die Matrix zu erkennen. Ich sah plötzlich in welchem Entscheidungskreislauf ich mich befand und vor allem WARUM.

Ich das WAS, das uns alle in unseren Entscheidung nicht nur beeinflusst, sondern uns immer wieder, wie ein Selbstzerstörungsmechanismus zum Zusammenbruch und zur Erneuerung zwang. Es gibt keine alles beherrschenden Eliten. Sie befinden sich genauso im Abhängigkeitssystem, wie jeder kleine Mensch.

Meine Suche führte mich über das Geldsystem, zur Religionen; von der Religion zur Psyche; über die Philosophie zur Wissenschaft bis zum Urgrund von allem was hier falsch läuft.

Ich werde mich nicht auf Fachbegriffe einlassen, weil sie verfälschen und vernebeln – in meinem verzweifelten Versuch etwas zu erklären, wofür die Menschheit erst noch Worte finden muss.

Platon schrieb einmal: Nur ein Narr versucht die Dinge zu erklären wie sie sind. Er wird daran scheitern. Der Mensch begreift es doch nicht, denn es ist nicht mit uns bekannten Worten zu umschreiben. Der Mensch muss es sehen.

.... und ich versuche es, auch wenn ich mich dabei zum Narren mache. Die Menschheit hat eine Chance verdient, sich endlich von dieser Wertelehre zu befreien.

Was der Verstand sich erdenken kann, kann der Mensch auch erreichen - doch dafür muss der Verstand zuerst Informationen erhalten. Was uns immer wieder ins System führt, kann auch Schmerz, Verzweiflung und Trauer sein. Der Drang etwas gerecht zu machen, was von der Ungerechtigkeit und der Ungleichheit lebt.

Texte, Historie, Religion und Wissenschaft sollte man kritisch untersuchen und nicht blindlings zur Wahrheit machen.

Sonntag, 31. Juli 2011

Was ist RECHT? .... Was ist das RECHT auf RECHT und wann darf man RECHT sprechen?

Eine gerechte Ordnung stützt sich auf ein klar definiertes Recht auf Eigentum und Besitz. Das ist das Grundgesetz einer funktionierenden Gesellschaft. Unserer Wertegesellschaft. Das oberste Recht ist, Vorrechte in Gesellschaftsschichten anhand von Eigentum zu verteilt. Der Kampf des Lebens besteht immer aus dem Kampf um das Vorrecht zu leben, die Belohnung ist das Vorrecht auf ein besseres Leben. Erst nach dem Tod sind wir angeblich von dieser Strapaze des Lebens befreit. Deshalb leben wir mit dem Ziel zu sterben, um vom Kampf erlöst zu sein. Wir haben einfach das Paradies auf das Leben nach dem Tod verschoben, damit wir uns im Leben das Leben schwer machen können. So gibt es Gerechte und Ungerechte! Wer gerecht ist, definiert das RECHT. Der Mächte hat das Recht, Recht zu definieren, damit sein Vorrecht auf Recht nicht als Unrecht definiert werden kann. Daraus ergibt sich der Kampf um die Macht. Doch alles hat seinen Urgrund im anscheinenden Naturrecht auf Eigentum an der Natur. Wer im Lebenskampf dieses Vorrecht verliert, hat kein Recht mehr Recht zu definieren, außer er schützt mit diesem Recht das Vorrecht, seine Rechte zu beschneiden.

... wann tötet ein gerechter Mensch?
... warum unterscheiden wir zwischen töten und morden?




Morden ist aus niedrigen Beweggründen - aber in unserer RECHTSPRECHUNG nur wegen GELD also RECHT AUF EIGENTUM. In einem Krieg wird nicht gemordet, sondern gemäß dem RECHT getötet und muss daher nicht bestraft werden, da es RECHT ist - also richtig. In einem Krieg wird um den Sieg gestritten, wer RECHT definieren darf.

Ist nicht jeder gewaltsame Tod eines anderen Mord, auch wenn es für eine GUTE SACHE geschieht - für das RECHT - eben für das RICHTIGE, das gerade als RICHTIG von den Mächtigen definiert ist?

Ist ein Soldat ein Mörder, wenn er das RECHT der Mächtigen befolgt - also ein Gerechter ist - und später als Besiegter mit dem RECHT des Siegers als Ungerechter und Mörder bestraft wird? Ist dann der neue Gerechte im RECHT zu morden? Wird dadurch RECHT zur RACHE?

Ist nicht jeder Mord eine Überwindung und wird mit jedem Mal mehr und mehr zur Routine? Wie viel richtige Kriegseinsätze braucht also Deutschland noch, um sich an das RECHT auf Krieg zu gewöhnen und es RICHTIG zu akzeptieren? ... ab wann haben wir uns wieder an den Krieg gewöhnt und vor allem am wann halten wir ihn für RICHTIG?

Ist morden mit neuen Maschinen einfacher, die verhindern, dass der Soldat sieht, wie er mordet upps tötet ... und ist morden damit gerechter?

... wann fangen wir uns an, uns zu empören, über unsere eigene Gerechtigkeit?
... wenn einer stirbt, wenn 10 sterben oder erst wenn 10.000 sterben? ... oder wenn einer mit einer Bombe 100.000de ermordet?

Ist dies dann Sieg ? ... gibt es ein eigenständiges Hauptwort für das Gegenteil von SIEG? ... oder gibt es diese Wort gar nicht, weil es zu schmerzhaft wäre ... es gibt nur die Niederlage - also zusammengesetzt - man muss sich niederlegen, wie ein Hund - sich unterwerfen vor dem RECHT des Siegers. So wandelt sich RECHT in UNRECHT und GERECHTE werden zu UNGERECHTEN - sie geben ihr RECHT auf VORRECHT auf RECHT zu definieren. Das ist SIEG! Der SIEGER schreibt RECHT und danach GERECHT, weil sein RECHT recht ist.

Doch wann ist jemand ein Gerechter? ... wenn er sich an die Gesetze hält, die gerade als RECHT gelten? ... Folglich ist auch der GERECHTE, der sich an das RECHT hält, ein UNRECHTER, wenn sein RECHT das VORRECHT eines anderen beschneidet.

RECHT ist also nur eine Erfindung des Menschen, sein Streben nach VORRECHT als RECHT zu definieren, damit sein VORRECHT von der Moral unterstützt wird. Wir streiten uns also immer nur um das RECHT auf VORRECHT. Dem Sieger gebührt RECHT.

Das ist unser Lebenskampf - der Kampf um das RECHT zu leben. Wir brauchen also das RECHT, um anderen Unrecht tun zu dürfen. Der Mensch hat aufgehört sein RECHT dann selber zu beschneiden, wenn das RECHT des anderen gekürzt wird. Recht ist heute das RECHT den anderen mit legalen Mitteln für seine Vorteile ausnutzen zu dürfen = das ergibt den Obermenschen, den vorgibt zu allen gerecht zu sein, in dem er das RECHT auf UNRECHT etwas einschränkt - das ist heute RECHT.

Die Basis allen RECHTS in diese Welt ist das RECHT - also VORRECHT - auf Eigentum - es zu schützen und zu mehren. Daraus ergibt sich das RECHT - Eigentum verpflichtet - das UNRECHT soll also mit einem neuen RECHT gerechter werden. Kann RECHT überhaupt gerecht werden, wenn seine BASIS immer gleich bleibt oder erst dann, wenn es kein Vorrecht mehr auf Eigentum gibt? Wird dann das Recht auf Leben unabhängig vom Eigentum zu RECHT oder ist dann dieses RECHT eine Natürlichkeit? Ist also unser heutiges RECHT unnatürlich? Kann es natürlicher werden, wenn neue Eliten RECHT auf der gleichen BASIS des Vorrechts auf Eigentum, neu definieren?

Gerechtigkeit wird über die definiert, die RECHT sprechen. Wer die Macht über Massen erlangen will, muss sich also das RECHT erkämpfen, RECHT zu erlassen. So kann er bestimmen, wann morden, nur töten ist. UNRECHT ist Kritiker ins Gefängnis zu werden. RECHT ist es aber Kritiker die Möglichkeit am Geldverdienen zu nehmen, das die das Vorrecht einer Elite infrage stellen. Meinungsfreiheit hört also dort auf, wo Vorrechte der RICHTIGEN kritisiert werden, doch das ist kein Diktat der Meinung, sondern Staatsräson.

Existieren also unsere Gefängnisse nicht, nur weil sie keine Mauern und Stacheldraht besitzen? Sind wir deshalb GERECHTER als andere Interessengemeinschaften, die um das VORRECHT in der Wertschöpfung in der Welt kämpfen?

... also kann derjenige, der die Gesetze schreibt, Gerechte erzeugen, um einen gerechten Krieg gegen das angebliche Böse führen zu können. So wird das UNRECHT des Krieges gegen ein weiteres UNRECHT angeführt. Der Mathematiker würde sagen minus mal minus ergibt plus.
Ist nach dem Sieg einer Partei, dann GERECHTIGKEIT erfolgt oder nur eine Quadratur von UNRECHT, das angeblich RECHT ergibt? ... denn ein Apfel, den ich nicht habe, multipliziert mit einem Apfel, den ich nicht habe, er gibt einen Apfel den ich habe?  Ist das Alchemie oder gar Zauberei?

Diese mathematische Regel wurde aufgestellt, weil sonst unser ganzes Weltbild von Zahlen und Logik nicht mehr funktionieren würde. Irgendwann einmal beschloss man deshalb, die Spiegelung der negativen Zahlen, um sie trotzdem als Zahlen begreifen zu können. ... denn einen Apfel den ich nicht habe mal einen Apfel, den ich nicht habe, ist ein doppeltes Wunschdenken von NICHTS - bei uns ergibt es aber einen Apfel. Warum soll dann doppeltes Unrecht (Krieg) nicht RECHT ergeben?

Dieses erkämpft RECHT ist also kein Recht, sondern NICHTS, es lediglich in der Definition und Akzeptanz zu RECHT und bietet für viele die Legitimation zu UNRECHT. Ein Mindestlohn ist das RECHT, den geringst möglichen Lohn zu bezahlen. Also ist dem RECHTSPRECHER bewusst, dass dieser Mindestlohn zu niedrig ist, aber RECHT definiert dieses UNRECHT zu RICHTIG. Sind wir deshalb GERECHT, nur weil wir ein UNRECHT durch RECHT RICHTIG machen?

Folglich ist Recht eine imaginäre, moralische und autoritäre Größe, an der sich Gerechtigkeit misst, die aber parteiisch ist. Recht ist also nur eine subjektive Wahrnehmung und abhängig vom Lebensort und seiner gesellschaftliche Stellung des jeweiligen Menschen. RECHT im eigenen Land wird so lange anerkannt, so lange die Masse davon profitiert unter der Grundvoraussetzung, es gibt genügend Ausland, das für das RECHT, das UNRECHT in der Waage hält... denn mathematisch gesehen würde RECHT multipliziert mit RECHT das Gegenteil - eben Unrecht ergeben.

RECHT ist eine Illusion. Eben das RECHT auf VORRECHT und VORRECHT braucht ein UNTERRECHT also UNRECHT, um abgeschöpft werden zu können - wir können es auch WERTSCHÖPFUNG nennen.

Recht wird als Legitimation von den Mächtigen genutzt, Menschen zum Morden und Ausbeuten anzustiften, ohne mit moralischen Konsequenzen rechnen zu müssen, denn RECHT ist immer moralisch richtig, weil kein RICHTER eine Klage führen darf. Deshalb kämpfen Parteien, Interessenverbände, Lebensgemeinschaft und Nationen so erbittert gegeneinander, weil sie die Angst treibt, für ihr RECHT auf UNRECHT bestraft zu werden, wenn sie Macht am RECHTschreiben, verlieren.


Die Neue Weltordnung ist also nur ein VORRECHT auf RECHT zu definieren, also VORRECHTE per RECHT zu manifestieren.

Solange die jeweilige Regierung im Amt ist, gilt dieses Recht und erzeugt so die GUTEN, die für dieses Regime RECHT mit GEWALT als richtig durchsetzen.

Krieg wird also immer dann geführt, um neues Recht in anderen Staaten einzuführen, damit das jeweilig Gute ein Rückgrat durch Gesetze und Recht bekommt. Wer die Gesetze auf seiner Seite hat, ist im Recht und folglich der GUTE, mit dem Recht auf Morden, das nur das Töten von Menschen ist, die das Recht nicht als RICHTIG anerkennen, sondern andere WERTE als RICHTIG erachten.

Kämpft nicht jeder, nur um die Macht RECHT zu erlassen, um seine eigenen persönlichen Ziele durchsetzen zu können, um mit diesem RECHT die Massen hinter sich zu versammeln. Ist das Bestreben nach politischer Macht in einer Demokratie?

Je mehr die eigen kleinen Eigentümer und der Wohlstand einer Bevölkerung bedroht sind, desto mehr sucht sich nach politischen Kräften, die bereit sind RECHT zu sprechen, um diese zu verteidigen, und zwar gegen den, der sein Anrecht geltend macht, seine eigenen Besitztümer nicht der Marktwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Das gilt für ganze Staaten und Nationen genauso wie für Gesellschaftsschichten.


Je höher der Status, desto höher muss der Einsatz in der Marktwirtschaft sein, ansonsten hört das Spiel um Eigentum an der Erde auf und ein Krieg der Gerechten entbrennt. Die Gerechten sind die, die fordern und die Gerechten sind, die, nicht teilen wollen.

In der heutigen Auffassung von Recht ist das Nichtteilenwollen das Vorrecht gegeben, d. h., der Habenichts ist immer Unrecht. Im Verhältnis zwischen Industriestaaten und Rohstoffstaaten wird dieses Recht aber anders interpretiert. Hier gilt Teilen als Vorschrift - also RECHT - und Eigentumsanspruch gegenüber der Staatengemeinschaft der Industrieländer als UNRECHT - als FALSCH und BÖSE. So entbrennt ein Krieg um das VORRECHT, RECHT in einem Land erlassen zu können, damit im unterworfenen Land das empfundene UNRECHT zu RECHT wird und das alte RECHT zu UNRECHT.

Daraus ergibt sich die ewige Schuldfrage: Wer ist nun der tatsächliche Urheber des RECHTS, das eigentlich UNRECHT sein sollte.

Ist es dennoch eine demokratische Entscheidung, wenn eine Masse einen Diktator an die Macht wählt, oder ist es RECHT und keine Diktatur über parlamentarische Entscheidungen, die eigentlich nur persönliche Entscheidungen einiger weniger sind, RECHT über andere zu sprechen, was in manchen ein Gefühl des UNRECHTS auslöst?

Was also sind politische Marktschreier, die mit einfachen Parolen Massen hinter sich versammeln und nach RECHT rufen? ... es sind Diktatoren, Kämpfer und Krieger für ein Vorrecht, das noch kein RECHT ist aber RECHT sein soll.


Unser ganzes Leben besteht anscheinend aus dem Kampf um das VORRECHT, also um das ANRECHT etwas zu haben, was der andere nicht haben soll, weil er nicht genug gekämpft, gestritten oder mit genügend List erschlichen hat.

Der GERECHTE will also immer die aus seiner Sicht UNGERECHTEN bestrafen, obwohl sie sich an den geltenden RECHT des VORRECHTES hielten. Wer VORRECHTE für die Benachteiligten fordert, schafft also nur neues RECHT, das einem das RECHT gibt UNRECHT auszuüben.
Der Schlüssel zum Weltfrieden ist also durch RECHT nicht zu erreichen, wenn das Überleben der Menschen vom ständigen aufrichtigen Kampf im RECHT mit VORRECHT geführt werden muss. Es ist also nur eine Wippe, auf der das Ungleichgewicht immer wieder verlagert wird, damit sie im Fluss bleibt.

Doch braucht die Menschheit ein stetes oben und unten, um existieren zu können oder ist dieses RECHT auf RECHT nur ein Grund etwas in Gang zuhalten, was hätte nie in Gang kommen dürfen?

Daher ist es das Ziel der angeblich GERECHTEN, das RECHT so zu manifestieren, dass es zu keinem Wechsel mehr kommt. D. h. der zu UNRECHT gerecht behandelte hat dies ohne Gegenwehr zu ertragen. Ist das GERECHTIGKEIT? ... oder ist RECHT nur eine Fiktion, ein Ablass UNRECHT als RICHTIG unter moralischen Grundsätzen anzusehen?

Moral ist daher genauso wandelbar wie das RECHT. Die Moral im RECHT, ist aus einer anderen Sicht, die UNMORAL im UNRECHT.


Das Glück des Gewinners ist des Verlierers Schmerz.


Der Reichtum ist des Armen Armut.

Ist daher das RECHT auf Gewinnen gerecht oder das ganze Spiel UNRECHT? Ist es RECHT andere Länder in unsere Auffassung von Marktwirtschaft durch Krieg zu zwingen, weil unsere Versorgung und unser Wohlstand von ihrem Willen abhängt, sich ungerecht gegenüber ihrer Auffassung von RECHT zu verhalten? Ist RECHT also nur eine Interpretation der Wahrheit, die als Realität wahrgenommen wird, um die Wahrheit nicht sehen zu müssen, dass es kein RECHT ohne UNRECHT gibt?

Ist also Verzicht auf RECHT das Ende des UNRECHTs, um sich der Wahrheit widmen zu können? Wir streiten bzw. kämpfen allesamt ums einfache Überleben. Damit uns dies leichter gelingt, erschaffen wir RECHT auf der Basis von Moral, die andere unmoralisch werden lässt, weil sie um das gleiche RECHT kämpfen.

Wir sollten uns als nicht über UNRECHT und RECHT streiten, sondern um das, was uns angeblich das RECHT gibt, zu überleben und andere das RECHT nimmt zu leben. Wenn jeder ein RECHT auf Leben hat, warum gibt es dann das VORRECHT zu bestimmen, wer besser leben darf als der andere?

Ist dies nun RECHT oder UNRECHT? ... sicher es kommt immer darauf an, in welchem Teil der Erde man gerade geboren wird. Ist das nicht bereits UNRECHT? ... und weil das so ist, erfanden wir das Schicksal, das uns erklärt, dass UNRECHT zu ertragen ist, um RECHT gelten zu lassen.

Meine Blog-Liste