Sonntag, 24. Juni 2012

Die Weltformel (Kapitalismus) ist falsch

Betrachtet man die Feilscherei der Politiker zum Fiskalpakt, muss der Glaube am Finanzierungsmodell Staat, Welt, Familie, Geldsystem scheitern. Bundesländer verkaufen sich wie Huren, für ein paar Milliarden aus dem Bundeshaushalt. So wie sich jeder Akademiker wie eine Hure an den Höchstbietenden vertickt.  Alles scheint sich auf einer imaginären mathematischen Basis zu treffen.


Sie stellen alle immer wieder dieselbe Gleichung auf:

(materielles Eigentum + Gewinn)  = Menschheit (Leistung)

Diese Weltformel ist aber falsch. Sie geht nie auf. Materielles Eigentum teilt die Menschheit in Habende und Habenichtse. Will die gesamte Menschheit auf die Gewinnerseite (links) ergibt sich die komplette Sklaverei:

Menschheit (Leistung) + Gewinn = Materielles Eigentum

 
Man kann es drehen und wenden wie man will. Es kommt auf beiden Seiten nie das Gleiche heraus. Es gibt kein Gleichgewicht und daher keine Gleichheit. Die Menschheit besteht nicht aus Gewinn, der sich aus dem Eigentum heraus berechnet und so zu einem künstlichen Wachstum führt. Das ist kein Naturgesetz.

Menschheit (Leistung) + Gewinn = Materielles Eigentum

Richtig wäre:

Menschheit (Existenz)  = Leistung (Existenz)

Die Menschheit braucht die Instrumente, Gewinn und Eigentum nicht, um gemeinsam zu existieren. Das Eigentum ist der Divisor der Menschheit.

Eigentum = Habende - Habenichtse

Damit die Habenichts sich ernähren können, wurde der Gewinn durch das Eigentum erfunden. Der Habenichts kann sich beim Eigentümer andienen. Seine Leistung verkaufen und der Mehrwert der eingebrachten Lebensenergie, gehört dem Eigentümer des Grundstückes, der Firma, des Rohstoffes.

Eigentum + (Gewinn - Leistung der Habenichtse) = Existenz der Habenichtse

Da aber Eigentum und Gewinn eine Verzinsung des Eigentums darstellt, müssen die Habenichtse grundsätzlich mehr Arbeiten als sie verdienen. Der Gewinn bleibt immer auf der Eigentümerseite. Ihre Mehrarbeit wird durch den Gewinn wiederum verteuert und erhöht ihre Existenzkosten. Das ist das Grundprinzip des Kapitalismus (noch einmal: Kommunismus, Sozialismus, Marxismus ist auch Kapitalismus).

Wie wollen Sie in dieser Formel für Gerechtigkeit sorgen; für Gleichheit und dass es jedem Menschen gleich gut geht? Ich sage Ihnen, es funktioniert nicht! Jede Erweiterung der Gleichung oder Kürzung für zu einem Arrangement, das die Menschheit in soziale Klassen und unterschiedlichen Wohlstand aufteilt. Es kann lediglich nur eine Gerechtigkeit innerhalb der unterschiedlichen Klassen angestrebt werden. Das ist die Gleichheit im Ungleichsystem.

Kommentare:

  1. Klasse, du wiest immer besser! Danke für deine Texte und Videos.

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  2. "Der Habenichts kann sich beim Eigentümer andienen. Seine Leistung verkaufen und der Mehrwert der eingebrachten Lebensenergie, gehört dem Eigentümer des Grundstückes, der Firma, des Rohstoffes."

    Rischdisch!
    Aber da die Menschheit Eigentum nicht aufgeben möchte – zumindest die Eliten nicht, die vom Eigentum(srecht) am meisten profitieren – ist die Frage, wie wir dafür sorgen, dass der größere Teil der Menschheit sich nicht mehr zu Sklaven – also nicht mehr lohnabhängig – in diesem System macht.
    Und der Punkt ist hierbei:

    WAS ist innerhalb dieses Systems möglich, um aus diesem System rauszukommen?

    Die Antwort lautet:
    Grundeinkommen, nicht LGG.
    Denn LGG heißt dass – ausnahmslos – ALLE das Eigentum aufgeben.
    Grundeinkommen dagegen wäre ein behutsamerer Schritt in die richtige Richtung.

    LG

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