Montag, 20. April 2015

"Der Marsch" - Afrika kommt nach Europa!



Der Marsch ist ein britisches Fernseh-Drama aus dem Jahr 1990.

Montag, 12. Januar 2015

PEGIDA geht nach Hause zu ihren geistigen Vätern

Niemand hat Angst vor dem Islam, nur vor der Islamisierung. Mit PEGIDA ist der Politik die öffentliche Meinung entführt worden. Nun holt sie sich die Zügel wieder zurück, mit Mord und Blutzoll von Satirikern.

Jede Revolution des Geistes braucht eines Achilles, der tragisch und blutig stirbt. Für den europäischen Antiislamismus ist "Charlie" der tote Held, der im Kampf um die "schöne Helena" starb.

"Helena" war von den Göttern erschaffenes, schönes Wesen. Der Kampf um sie, entsprang nicht dem Willen der Helden, sondern einer vertraglichen Bindung und einem Schwur.


Islamischer Konzil

Schlaue Leute fordern heute sogar einen islamischen Konzil wie sie im Mittelalter in Konstanz abgehalten wurden. Sie vergessen leider zu erwähnen, dass 1418, Jan Hus, dort trotz freiem Geleit, am Ende mit seinen Schriften auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.

"Er war gegen jede ungerechte weltliche Herrschaft." Das war sein Verbrechen an der Menschheit. Dafür mussten er und seine Anhänger sterben. Luther wurde dagegen geduldet, denn empfand die ungerechte, weltliche Herrschaft notwendig, wenn sie dem "gemeinem Volk" das notwendigste ließ.

Diese Weltordnung braucht nicht noch eine dritte biblische Interpretation eines Wüstensohnes der noch eine weitere Variante der weltlichen Herrschaft als Alternative anbietet.


Samstag, 2. August 2014

Eigentum kommt vor Menschlichkeit - Die simulierte Menschlichkeit



Das ist der leitende Grundsatz aller heutigen „menschlichen“ Entscheidungen, die getroffen werden. Selbst die Selbstverteidigung gilt als moralisch korrekter Mord. Der Mensch an sich sieht sich sogar selbst als sein eigenes Eigentum an und hält dies für natürlich. Wer sich als eigenes Eigentum betrachtet, kann sich selber verkaufen, vermieten und ausleihen, wie einen Acker. Das hat mit Menschlichsein nicht zu tun. Das Eigentumismus in seiner höchsten Perversion des verwirrten Geistes, der sich Vernunft nennt. Die Vernunft kann nur logisch denken, solange es Eigentum als Prämisse gibt. Daher ist die Vernunft nur ein Anpassungsinstrument an den Eigentumismus – aber kein Verstand.

Wer auf dieser Prämisse seine Vorstellung von Gerechtigkeit aufbaut, hat jede Menschlichkeit abgelegt und muss sie auf der Basis von Eigentum wieder neu erfinden. Das tut die Menschheit seit der ersten Zivilisation. Es ist ein sinnloses Unterfangen des Geistes/Logik auf der Prämisse Eigentum und dessen angenommene Wirkung zurück zur Menschlichkeit zu finden.

Dienstag, 22. Juli 2014

Der gelebte Mensch (Eigentumismus)

Der gelebte Mensch

Wo wäre das edle und wertvolle Geschlecht der Menschen geblieben,
wenn deren Arme aus dem Leben geschieden?
Der Reiche wär kein thronender Kopf
der sich der Arme bedient als sein er deren Schopf?

Kein sinnloses Bauwerk würd heut die Welten schmücken,
und die Menschen mit der eigenen Dummheit verzücken.
Wär der Edlen Will, ihr eigener Schweiß gewesen,
gäbe es keinen Traum in heiligen Büchern nachzulesen.

Der Unsinn wäre nie aufgeschrieben,

wäre der Mensch sich selbst treu geblieben.
Ein Traum von Faulheit erschuf den Geist,
mit dem heute alles sich schlüssig und logisch erweist.

Was tatsächlich ist, wird aus Mangel an Verstand nicht vermisst.
Des Traumes Logik ist des Verstandes Tod.
Im Sinn des Geistes wird nun die Natur erklärt,
die Welt erschaffen, als Fiktion über der Erd.

Von da an ward der Mensch vom Traum als Geist gelebt,
getrieben vom Irrsinn als Logik neugewebt.
Der Wahn ist nun der Sinn des Lebens,
als Seele darf er entrückt im Wahnsinn schweben.

In seinem Kopf herrscht nun der große Geist,
der jeden Traum Verheißung heißt.
Nun schickt sich der große Mensch an zu träumen,
um die kleinen für sich aufzubäumen.

Bis heut glaubt der Mensch er hätt sich selbst begriffen
und wird doch vom geträumten Geiste jeden Tag neu geschliffen.
Der Körper des Mensch mag in diesen Traum einfach nicht richtig passen,
ist das zu fassen?

Des Traumes Wille ist nun sein Gewissen,
daher lässt es den Menschen an Verstand sehr missen.
Er gibt vor stehts das Richtige zu tun,
nur um des Falschen Dung sich selbst anzutun.

Das Herrschen ward geboren,
als Diktat ist die Moral auserkoren,
als Recht und Ordnung dem Geiste zu dienen,
wer will da noch über Menschen philosophieren.

Der Mensch kennt sich selbst nur noch als Geist,
der ihm seinen freien Willen weist.
Er denkt er lebt,
dabei wird er nur durch ein erfundenes Wesen aus sich selbst gelebt.

Freiheit wird zur Hierarchie,
ein anderes Wort für Lethargie.
Wer oben thont, viel erträumt und doch nicht schwitzt,
dessen Name wird in Stein geritzt.

Als Vorbild soll er ewig glänzen
und den Unsinn als Sinn ergänzen.
So befreit der Geist eines Traums nach Vollkommenheit,
indem er den Menschen in Körper und Seele zweiteilt.

Das Geistwesen hat nun an das Sagen,
der Körper ist nur noch dazu da, um ihn zu plagen.
Der Plage Lohn gilt der Traum,
der nun als Realität ist, um uns wie ein Schaum.

Das Land ist nun der Acker,
der Stein, das Gold.
Ihre Wirkung scheint ungemein,
der Geist des Menschen ist erleuchtet von erkannten Schein.

Längst ist vergessen wie das Irren den Sinn bekam.
Der Sinn des Irrens gilt heute als der höchste Rahm,
den der Mensch sich vom Finger schleckt
und sich mit noch mehr Weisheit gen Himmel reckt.

So ersann sich der Mensch eine Welt,
die sich fern ab der Erde erhellt.
In diesem Schein lebt er nun
und will nur Gutes tun.

Der größte Feind des geistigen Menschen ist nun die Natur,
daher ist von Verständnis keine Spur.
Der Körper gilt als Last des Geistes,
ist er doch so verfressen und schlimmer! Er vergreist!

Da lobt der Mensch das was er von sich begreift, eben seinen Geist,
da dieser sich als Jungbrunnen der Ewigkeit erweist.
Geistig abgewandt von der Erd,
wird der Mensch vom Irrsinn der Toten nach wie vor belehrt.

Der heutigen Weisheit Lüge ist nicht bekannt
und der Verstand aus dem Kopf verdammt.
Eigentum gibt Materie keinen anderen Sinn,
nur der Geist als Logik - der Glaube - sieht in diesem Irren der Weisheit Gewinn.

So lebt die Menschheit mit ihrem irren Geist,
den Traum der Sinnlosigkeit.
Der Geist behauptet: "Der Körper steht mir im Weg ..."
Was wäre wohl, wenn der Körper den Geist belebt?

(Keuronfuih)





Der gelebte Mensch - Keuronfuih

Montag, 21. April 2014

Der "Heilige Geist" - ist ein anderes Wort für "Die Blödheit der Menschheit"

Trinität Dreifaltigkeit
Heiliger Geist
Ganzheitlichkeit der Religion
als Anerkennung als Natur
(20.10.2012) Religion ist rational betrachtet eine hoch entwickelte Psychologie aus lang vergangen und verklärten Tagen, als das Eigentum sich bereits ins Negative für die Masse der Menschen kehrte. 

Der Glaube macht aus Vermutungen und Annahmen Wahrheit. Aus einer falschen, empirischen Entscheidung heraus hat sich ein Machtinstrument entwickelt und wollte erklärt werden. Daher müssen sich Religion immer gemäß der menschlichen "Zivilisation" entwickeln. Geschieht dies nicht, kommt es zu einer Revision - Reformation - oder gar einer neuen Religion. 

Anders formuliert: Der Irrsinn (kommt von Irren), das Eigentum, hat sich zu einer angeblichen natürlichen Regel entwickelt und ein ganz eigenes Weltbild entwickelt, das vom gemeinen Menschen, wie von seiner Wissenschaft als Ausgangsbasis aller Schlussfolgerungen angenommen wird, ohne es jemals auf seine Richtigkeit überprüft zu haben. 

Dienstag, 15. Oktober 2013

Shutdown for Keuronfuih und Politprofiler

Der Markt geht seinen Weg, dem ich mich nicht entziehen kann. Ich kann nur so lange meine Meinung veröffentlichen, wie ich das dazu benötigte Equipment finanzieren und mir mit Profit von anderen beschaffen kann. Daher kommt die Zeit, wo all das nicht mehr möglich ist.

Keuronfiuh und Politprofiler erleben daher ihren eigenen, persönlichen Shutdown, der finanziellen Inkompetenz und des Versagens im Markt. Aufgrund der eigenen Aufgeklärtheit und der eigenen Verweigerung, Profit aus anderen zu schlagen, kommt es zum Shutdown der Wahrheit.

Wahrheit muss immer vor der marktwirtschaftlichen Wahrheit kapitulieren. Die verdienten Euro von heute sind vielen, viel zu wichtig, im Gegensatz zum Tod in weit entfernten Jahren.

Fazit: Der Markt siegt auch über Keuronfiuh, auch ihr Kapital aus der Marktwirtschaft ist aufgebraucht, um die Wahrheit zu verbreiten. Die Wahrheit bedient sich nicht am Markt, deshalb stirbt sie am Markt. Wahrheit ist eine Frucht, die nicht schmeckt und auch nicht dem Magen bekommt. Sie verkauft sich nicht. Wahrheit ist Gift für das heutige Existieren. Wahrheit bereitet Übelkeit und Brechreiz, niemals das Wohlgefallen des Marktes, deshalb stirbt sie, weil die Regeln des Marktes es bestimmen.

Sie stirbt den Tod des Marktes und daher der sogenannten Gerechtigkeiten. Sie wird dadurch ein Teil des System. Deshalb bekommen Beiträge von "Conrebbi" und sonstigen Wahrhaftigen mehr Klick und mehr Zustimmung, als die Wahrheit. So macht selbst der Markt heute die Wahrheit, die keine ist, aber bekömmlich ist und für den Augenblick satt macht.

Daher verabschiede ich mich als Leser von abscheulicher Literatur von Platon und "Der Staat"!

Freitag, 4. Oktober 2013

Lampeduse und die Heuchelei des Reichtums als das GUTE in dieser Welt

Lampedusa, die kleine italienische Insel ist ein begehrtes Ziel afrikanischer Menschen, die dem Elend und der Armut in Afrika entfliehen wollen. Anfang Oktober 2013 geriet wieder einmal ein Schiff in Seenot. An Bord waren vorwiegend Menschen aus Somalia und Eritrea. Über 100 Menschen verloren dabei ihr Leben. Verlieren nur wenige an einem Tag das Leben, ist das schon lange keine Meldung mehr in unseren Medien wert. Auf der anderen Seite, vertreten bereits viele die Meinung, dass Europa nicht noch mehr Flüchtlinge aufnehmen kann. Auch keine neue Erkenntnis. Die Reichen dieser Welt brauchen die Armen, aber sie wollen diese nicht vor ihrer Haustüre sehen. Das ist zu unangenehm. Würden alle Armen in den Viertel der Reichen leben, gäbe es keinen Reichtum mehr, eine ganz einfache Rechnung.

Dazu möchte ich eine Geschichte erzählen: 

Der Arme pocht an die Tür des Reichen. Dieser lässt ihn ein und er setzt sich an den reich gedeckten Tisch. Die Bediensteten des Reichen, werden seine Bediensteten und diese sollen froh sein, dass sie noch eine Arbeit haben.

Das ist das Bild der Armut, die sich am Reichtum gerechtermaßen bedient. Sie fragt nicht danach, wer für den eigentlichen Reichtum sorgt. Der gemäßigte Arme pocht an die Tür und fragt nach einer Stelle als Koch oder Diener. Er will nicht einfach den den Tisch sitzen. Das ist der moralisch Korrekte.

Der schlaue Arme pocht an die Tür des Reichen und erzählt ihm, er sei der bessere Koch, damit der alte Koch entlassen wird. Der moralisch korrekte Reiche allerdings lässt bei Köche für sich kochen, zum Preis von einem Koch.

Der radikale Arme pocht nicht an die Tür des Reichen. Er reißt sie ein und verteilt den Reichtum an alle, damit jeder einen Koch einstellen kann.

... und all diese Geister in den Köpfen der Menschen, setzten einen Markt voraus, auf dem die Speisen, die die Köche zubereiten marktfeil geboten werden, denn auch der Bauer braucht einen Knecht, der niemals am Tisch mit dem Bauern sitzen darf und die Früchte seiner Arbeit teilt. Er muss sich mit dem Schweinetrog benügen, währen der Bauer die fette Sau am Ende schlachtet und auf dem Markt verkauft - für die Köche der Reichen.

Aus dieser Geschichte ergibt sich allerdings für die Meisten keine Erkenntnis, sondern nur die hilfreiche Lehre, entweder Reich zu werden oder zumindest Koch, denn der Knecht ist der niedrigste Mensch, den der Mensch sich selber erschuf. Sind allerdings alle reich, gibt es keine Knechte mehr. Daher bleibt auch beim Reichsten der Tisch leer und der Topf seines Koches auch. Es liegt dem Menschen fern, sein eigenen Knecht zu sein, das ist zu anstrengend. Er sucht sich den den bequemen Weg, des Herren, der hin und wieder die Knechte speist und sich deshalb GUT nennt. So will heute jeder REICH sein, damit er GUTES tun kann. Er kennt nicht, dass er dadurch erst SCHLECHT sein muss, damit er GUTES tun kann. Diesen Widerspruch unserer Lehre will keiner aufdecken, denn er müsste sich selber als SCHLECHT schelten, obwohl er sich als guter Mensch fühlt. Das ist die höchste Form des Selbstbetruges.

Zurück zur menschlichen Güte in unserer Welt

Der Deutsche Bundespräsident Gauck, fordert angesichts der über 100 Toten vor der Küste von Lampedus nun eine HUMANERE Flüchtlingspolitik. Wobei schon seit Jahren dort Menschen stranden und keiner der italienischen Regierung hilft. Sie haben alle nur ein großes Maul und stellen sich als Gutmenschen dar. Das kommt gut an. Der neue Jesuitenpapst und Selbstdarsteller aus Rom, Franzisikus, der sich selbst bereits als Heiligen sieht, den Polenpapst sogar heilig sprechen will, spricht theatralisch von einem Tag der Tränen. Alleine dieser Satz macht ihn bereits zu einem Heiligen, in den Vorstellungen der moralischen Menschen. Dabei ist er nur ein Heuchler. Er will keinen goldenen Ring tragen und schleicht selbstgefällig durch die Slums in Südamerika und segnet Kinder - also ob diese davon satt werden. Kein Wort verliert er über die horrenden Ausgaben für die brasilianische Fußball-Weltmeisterschaft, an der sich die Gönner der Welt reich stoßen. Er hält den Bau von Stadien auch für sozial, weil sie Arbeitsplätze schaffen. Er ist in seinem Geist so arm, dass er nicht einmal einen einzigen Satz über Recht und Unrecht formulieren kann. Er ist eben ein kleiner, verblendeter Mönch, der auf den Papststuhl gehört, denn genau das wollen die Menschen. Sie wollen Menschen mit wenig Geist, als Führer - je weniger Geist in einem Menschen ist, desto höher ist sein Moral im Eigentumismus. Das was den heutigen Menschen beseelt ist eben doch nur das primitiven eines Herren, der Eigentumsismusregeln als die Wahrheit ansieht. Darin unterscheiden sich die Armen von Reichen in keinster Weise.

GERECHTIGKEIT: Kapitän des Flüchtlingsschiffes verhaftet

Die Europäische Union hat nichts Besseres zu tun, als den Kapitän des Flüchtlingsschiffes zu verhaften. Vermutlich wird er verurteilt und muss dann, die Schuld für den Tod der Flüchtlinge für die Öffentlichkeit auf sich nehmen. Das ist unsere Gerechtigkeit. Das ist charakteristisch für die heutige Menschheit, im Eigentumismuswahn. Sie erliegt dem Glauben, wenn man einen Schuldigen findet und ihn öffentlich verurteilt, wird das Elend, der Tod und das Leid aufgehoben.

Wir alle wissen aber, dass das nicht stimmt und trotzdem tun wir es. Es ist das Resultat Jahrhunderte langer, selbst verabreichter Gehirnwäsche und der Bequemlichkeit. Verabreicht von unseren Ururururvätern an die nächste Generation, im Glauben, das Richtige zu tun.

Es ist richtig in unseren Augen, Land von Armen aufzukaufen. Es ist auch richtig in unseren Augen, Menschen von ihrem Land, auf dem sie über Jahrhunderte lebten, aber keinen Grundbucheintrag dafür vorweisen können, zu vertreiben und ihr Land von irgendwelchen anderen zu kaufen, der so schlau waren, es in eine Grundbuch als sein Eigentum einzutragen. Das sind die primitiven Regeln des Eigentumismus.

Es ist in unseren Augen auch richtig, gekauftes Land zu bewirtschaften und daraus Gewinne zu erzielen, unabhängig davon ob die vorherigen Nutzer des Landes, sich diese Lebensmittel mit ihren kleine Geldmitteln leisten zu können. Es ist auch richtig in unseren Augen, Wasser zu verkaufen, wenn es in Flaschen oder Kanistern abgefüllt ist. Jeder Ökonom kann Ihnen das auf Heller und Pfennig offenlegen, warum es kosten muss und wenn dieser "Marktplatz" nicht mehr von einem Staat beaufsichtigt wird, wird das Wasser für dann billiger. Das dürft wohl klar sein - oder!? Der Kapitalismus ernährt alle, solange er zahlen kann. Wer nicht zahlen kann, unterliegt der "natürlichen Auslese" des Marktes, der selbstverständlich Natur ist, wie der Mensch. (Ironie! Ich kennzeichne dies, da es sonst zu Missverständnissen kommt).

Es ist richtig in unseren Augen, aus allem was wir als Eigentum bezeichnen Profit zu schlagen. Wir begeben uns auf einen Arbeitsmarkt und lassen uns ins Maul schauen, wie alte Gäule die auf dem Rossmarkt verscheuert werden. Heute begibt sich der gebildete Mensch freiwillig auf den Sklavenmarkt und bietet sich als Monatslöhner an. Er erarbeitet sich schon im Kindesalter Zertifikate, die ihn von den anderen abheben sollen, damit er eine bessere Chance auf diesem Arbeitsmarkt bekommt.

Der Markt als reales Wesen, das bis heute keiner sah

Ja, das ist Vernunft. Die Anpassung unseres Denkens an die Realität des Marktes. Diese Menschen aus Afrika wollen auch an unseren Markt teilnehmen. Sie wollen auch als Monatslöhner ihr Geld verdienen, wie wir alles, weil wir es müssen, weil es unsere Ordnung ist.

Doch keiner will diese Ordnung infrage stellen, weil er selber keine andere Vorstellung von Realität hat, als diese, die wir heute leben. Dabei ist die Menschheit im Gesamtes das Wesen, das diese Realität einmal als die einzig wahre beschloss und die wir heute deshalb leben, weil unsere Urururväter und deren Urururväter und -mütter, dies als richtig bzw. als gewohnt ansahen.

Doch Gewohnheit ist noch lange kein Beweis für die Richtigkeit eines Verhaltens, das sich dann auch noch mit Regeln und Normen als Wahrheit in irgendwelchen Büchern manifestiert, die wir seit Jahrtausenden abschreiben, denn wir schreiben die Lüge ab. Jede Vorstellung von Ordnung auf der Basis von Eigentum ist falsch. Sie führt zu dem, was wir heute leben und ganz tief in unserem Inneren immer als Ungerechtigkeit ansehen.


Der Enthaltsamkeit ist nur ein anderes Wort für Gier

Es gibt keine rationale Erklärung, warum einer mehr haben darf als ein anderer. Wir sehen es nur ein, weil es eben immer schon so war und weil wir dies als moralisch ansehen. Dabei frage ich mich, was ist moralisch daran, mehr haben zu können als der andere? Ja - da stimmt ihr mir zu! Ihr nennt diese dann Gier! Aber es ist auch Gier, wenn der Arme den Reichtum will und es Gier, wenn der Reiche seinen Reichtum mit Leistung argumentativ als moralisch ableitet.

Daher ist der Arme genauso gierig wie der Reiche, nur der Arme ist nicht so erfolgreich in seiner Gier wie der Reiche. Das nennen wir dann Neid. Doch Neid ist nichts anderes als Gier. Es gibt auch keinen Menschen auf dieser Welt, der mehr leistet für die Menschheit, damit er mehr hat als anderen. Doch genau diesen Unsinn kann man der Menschheit einleuchtend erklären, wenn sie das Eigentum glaubt, obwohl Eigentum nur eine angenommen Wirkung von Materie ist. Aus dieser Annahme ergibt sich der Markt. Der Handelsplatz, auf dem sich jeder zur Schau stellt, wie ein gut gebauter Sklave und dafür einen Lohn erhält. Er verkauft sich und seine Arbeitskraft, nicht für das Wohlergehen der Menschheit, sondern für das Wohlergehen eines Herren, der angeblich mehr hat als der Rest der Anderen.

In diesen Schlingen der Ordnung, des Wertes und der Gerechtigkeit, die eigentlich nur die Ordnung des Unrechts ist, befinden wir uns alle. Einer alleine kann dieser Realität nicht entfliehen. Es ist eine Ewigkeit, zu der die Menschheit verdammt ist, bis sie erkennt, dass Eigentumismus nur eine Religion und ein Glaube an einen Gott ist, der nicht existiert.

Der Markt existiert genauso wenig wie ein Gott. Es gibt für beide keinen physikalischen Nachweis. Der einzige der existiert, ist der Mensch und mit seinem Glauben erschafft er den Markt, den Profit, den Handel und damit das Unrecht. Erst durch das Unrecht konnte das Recht entstehen. Damit wäre endlich diese unselige Diskussion beendet.

Für alle Gläubigen noch einmal formuliert: Erst kam das Böse in die Welt, damit das Gute existieren konnte. Das Böse ist allerdings das, was unmenschlich ist. Daher ist jeder Gott und jedes Eigentum unmenschlich. Er nachdem der Mensch Eigentum und danach Gott erdachte, kam das sogenannte Gute, dem wir heute nachrennen wie eine mittellose Braut einem reichem Freier.


Unschuld beginnt da, wo Erfahrungen nicht mehr gewertet werden

Die Menschheit verlor ihre Unschuld im Erkennen des Eigentums. Unschuld bedeutet: Weder Gut noch Böse zu kennen, sondern nur Menschlinkeit, wenn aber die Menschlichkeit von der Ordnung des Eigentums oder eines Gottes abhängig gemacht wird, indem man deren Ordnung anwendet, um Menschlichkeit zu üben, ist damit unmenschlich.

Auch das werden nur die Wenigsten verstehen. Es ist zu kompliziert für den heutig denkenden Menschen. Es widerspricht seinen Denkstrukturen. Er kann es nicht verstehen, weil sein heutiges Denken einfach falsch ist. Es gibt keine gute oder schlechte Menschlichkeit. Menschlichkeit ist universell, nicht ein Gott oder ein Eigentum. Diese Vorstellungen von Ordnung beugen die Menschlichkeit und verfälschen sie.

Das Gebot des Reichtstums ist die Armut als Konsequenz

Reich ist der, der Armut als selbstverschuldet betrachtet und dadurch bei anderen ertragen kann ohne sich zu hinterfragen. Der Arme der den Reichtum auf dieses Basis hinterfragt, ist bereits im Denken ein Reicher. Er sucht nur ein Schlupfloch für sich selber, damit er REICH wird. Er ist niemals ein Systemkritiker, sondern ein Systembefürworter, obwohl er sich für das Gegenteil hält.  (Daher keine Diskussionen mit mir, wie man den Reichtum besser verteilt - das ist nur eine Diskussion der Gierigen und Neider)

Der Reiche wird nicht gut, indem er teilt. Der Arme wir aber genauso wenig gut, wenn er mit seinem Wenigen sich zufrieden gibt und nicht neidet. Der Asket, der Franzikus (heutiger Papst) vorgibt zu sein, ist genauso ein Heuchler wie ein Warren Buffett oder der Hartz4-Empfänger der sich selber läutert und vom BGE träumt. Es ist alles Eigentumisten, die von ihrer Küche bis zur Haustüre denken, denn würden sie sich Gedanken über alle anderen Menschen auf dieser Welt machen, damit diese auf genau dem gleichen Standard leben sollen, wie er selber, ist sein Verstand überfordert. Danach beugt sich seine Vernunft wieder der alten Ordnung des Eigentumismus und sucht nach Gründen, warum der andere mehr oder weniger hat.

Das ist der ganz normale Wahnsinn auf dieser Welt, der zur Ordnung und Lebensphilosophie geworden ist. Ich werden auch nicht mehr wiederholen, wie dieser Wahnsinn zu beenden ist, denn die Mehrheit will es gar nicht wissen, sie will nur wissen, wie sie zu mehr kommt, als er jetzt hat und der andere haben wird.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler





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