Montag, 21. April 2014

Der "Heilige Geist" - ist ein anderes Wort für "Die Blödheit der Menschheit"

Trinität Dreifaltigkeit
Heiliger Geist
Ganzheitlichkeit der Religion
als Anerkennung als Natur
(20.10.2012) Religion ist rational betrachtet eine hoch entwickelte Psychologie aus lang vergangen und verklärten Tagen, als das Eigentum sich bereits ins Negative für die Masse der Menschen kehrte. 

Der Glaube macht aus Vermutungen und Annahmen Wahrheit. Aus einer falschen, empirischen Entscheidung heraus hat sich ein Machtinstrument entwickelt und wollte erklärt werden. Daher müssen sich Religion immer gemäß der menschlichen "Zivilisation" entwickeln. Geschieht dies nicht, kommt es zu einer Revision - Reformation - oder gar einer neuen Religion. 

Anders formuliert: Der Irrsinn (kommt von Irren), das Eigentum, hat sich zu einer angeblichen natürlichen Regel entwickelt und ein ganz eigenes Weltbild entwickelt, das vom gemeinen Menschen, wie von seiner Wissenschaft als Ausgangsbasis aller Schlussfolgerungen angenommen wird, ohne es jemals auf seine Richtigkeit überprüft zu haben. 

Dienstag, 15. Oktober 2013

Shutdown for Keuronfuih und Politprofiler

Der Markt geht seinen Weg, dem ich mich nicht entziehen kann. Ich kann nur so lange meine Meinung veröffentlichen, wie ich das dazu benötigte Equipment finanzieren und mir mit Profit von anderen beschaffen kann. Daher kommt die Zeit, wo all das nicht mehr möglich ist.

Keuronfiuh und Politprofiler erleben daher ihren eigenen, persönlichen Shutdown, der finanziellen Inkompetenz und des Versagens im Markt. Aufgrund der eigenen Aufgeklärtheit und der eigenen Verweigerung, Profit aus anderen zu schlagen, kommt es zum Shutdown der Wahrheit.

Wahrheit muss immer vor der marktwirtschaftlichen Wahrheit kapitulieren. Die verdienten Euro von heute sind vielen, viel zu wichtig, im Gegensatz zum Tod in weit entfernten Jahren.

Fazit: Der Markt siegt auch über Keuronfiuh, auch ihr Kapital aus der Marktwirtschaft ist aufgebraucht, um die Wahrheit zu verbreiten. Die Wahrheit bedient sich nicht am Markt, deshalb stirbt sie am Markt. Wahrheit ist eine Frucht, die nicht schmeckt und auch nicht dem Magen bekommt. Sie verkauft sich nicht. Wahrheit ist Gift für das heutige Existieren. Wahrheit bereitet Übelkeit und Brechreiz, niemals das Wohlgefallen des Marktes, deshalb stirbt sie, weil die Regeln des Marktes es bestimmen.

Sie stirbt den Tod des Marktes und daher der sogenannten Gerechtigkeiten. Sie wird dadurch ein Teil des System. Deshalb bekommen Beiträge von "Conrebbi" und sonstigen Wahrhaftigen mehr Klick und mehr Zustimmung, als die Wahrheit. So macht selbst der Markt heute die Wahrheit, die keine ist, aber bekömmlich ist und für den Augenblick satt macht.

Daher verabschiede ich mich als Leser von abscheulicher Literatur von Platon und "Der Staat"!

Freitag, 4. Oktober 2013

Lampeduse und die Heuchelei des Reichtums als das GUTE in dieser Welt

Lampedusa, die kleine italienische Insel ist ein begehrtes Ziel afrikanischer Menschen, die dem Elend und der Armut in Afrika entfliehen wollen. Anfang Oktober 2013 geriet wieder einmal ein Schiff in Seenot. An Bord waren vorwiegend Menschen aus Somalia und Eritrea. Über 100 Menschen verloren dabei ihr Leben. Verlieren nur wenige an einem Tag das Leben, ist das schon lange keine Meldung mehr in unseren Medien wert. Auf der anderen Seite, vertreten bereits viele die Meinung, dass Europa nicht noch mehr Flüchtlinge aufnehmen kann. Auch keine neue Erkenntnis. Die Reichen dieser Welt brauchen die Armen, aber sie wollen diese nicht vor ihrer Haustüre sehen. Das ist zu unangenehm. Würden alle Armen in den Viertel der Reichen leben, gäbe es keinen Reichtum mehr, eine ganz einfache Rechnung.

Dazu möchte ich eine Geschichte erzählen: 

Der Arme pocht an die Tür des Reichen. Dieser lässt ihn ein und er setzt sich an den reich gedeckten Tisch. Die Bediensteten des Reichen, werden seine Bediensteten und diese sollen froh sein, dass sie noch eine Arbeit haben.

Das ist das Bild der Armut, die sich am Reichtum gerechtermaßen bedient. Sie fragt nicht danach, wer für den eigentlichen Reichtum sorgt. Der gemäßigte Arme pocht an die Tür und fragt nach einer Stelle als Koch oder Diener. Er will nicht einfach den den Tisch sitzen. Das ist der moralisch Korrekte.

Der schlaue Arme pocht an die Tür des Reichen und erzählt ihm, er sei der bessere Koch, damit der alte Koch entlassen wird. Der moralisch korrekte Reiche allerdings lässt bei Köche für sich kochen, zum Preis von einem Koch.

Der radikale Arme pocht nicht an die Tür des Reichen. Er reißt sie ein und verteilt den Reichtum an alle, damit jeder einen Koch einstellen kann.

... und all diese Geister in den Köpfen der Menschen, setzten einen Markt voraus, auf dem die Speisen, die die Köche zubereiten marktfeil geboten werden, denn auch der Bauer braucht einen Knecht, der niemals am Tisch mit dem Bauern sitzen darf und die Früchte seiner Arbeit teilt. Er muss sich mit dem Schweinetrog benügen, währen der Bauer die fette Sau am Ende schlachtet und auf dem Markt verkauft - für die Köche der Reichen.

Aus dieser Geschichte ergibt sich allerdings für die Meisten keine Erkenntnis, sondern nur die hilfreiche Lehre, entweder Reich zu werden oder zumindest Koch, denn der Knecht ist der niedrigste Mensch, den der Mensch sich selber erschuf. Sind allerdings alle reich, gibt es keine Knechte mehr. Daher bleibt auch beim Reichsten der Tisch leer und der Topf seines Koches auch. Es liegt dem Menschen fern, sein eigenen Knecht zu sein, das ist zu anstrengend. Er sucht sich den den bequemen Weg, des Herren, der hin und wieder die Knechte speist und sich deshalb GUT nennt. So will heute jeder REICH sein, damit er GUTES tun kann. Er kennt nicht, dass er dadurch erst SCHLECHT sein muss, damit er GUTES tun kann. Diesen Widerspruch unserer Lehre will keiner aufdecken, denn er müsste sich selber als SCHLECHT schelten, obwohl er sich als guter Mensch fühlt. Das ist die höchste Form des Selbstbetruges.

Zurück zur menschlichen Güte in unserer Welt

Der Deutsche Bundespräsident Gauck, fordert angesichts der über 100 Toten vor der Küste von Lampedus nun eine HUMANERE Flüchtlingspolitik. Wobei schon seit Jahren dort Menschen stranden und keiner der italienischen Regierung hilft. Sie haben alle nur ein großes Maul und stellen sich als Gutmenschen dar. Das kommt gut an. Der neue Jesuitenpapst und Selbstdarsteller aus Rom, Franzisikus, der sich selbst bereits als Heiligen sieht, den Polenpapst sogar heilig sprechen will, spricht theatralisch von einem Tag der Tränen. Alleine dieser Satz macht ihn bereits zu einem Heiligen, in den Vorstellungen der moralischen Menschen. Dabei ist er nur ein Heuchler. Er will keinen goldenen Ring tragen und schleicht selbstgefällig durch die Slums in Südamerika und segnet Kinder - also ob diese davon satt werden. Kein Wort verliert er über die horrenden Ausgaben für die brasilianische Fußball-Weltmeisterschaft, an der sich die Gönner der Welt reich stoßen. Er hält den Bau von Stadien auch für sozial, weil sie Arbeitsplätze schaffen. Er ist in seinem Geist so arm, dass er nicht einmal einen einzigen Satz über Recht und Unrecht formulieren kann. Er ist eben ein kleiner, verblendeter Mönch, der auf den Papststuhl gehört, denn genau das wollen die Menschen. Sie wollen Menschen mit wenig Geist, als Führer - je weniger Geist in einem Menschen ist, desto höher ist sein Moral im Eigentumismus. Das was den heutigen Menschen beseelt ist eben doch nur das primitiven eines Herren, der Eigentumsismusregeln als die Wahrheit ansieht. Darin unterscheiden sich die Armen von Reichen in keinster Weise.

GERECHTIGKEIT: Kapitän des Flüchtlingsschiffes verhaftet

Die Europäische Union hat nichts Besseres zu tun, als den Kapitän des Flüchtlingsschiffes zu verhaften. Vermutlich wird er verurteilt und muss dann, die Schuld für den Tod der Flüchtlinge für die Öffentlichkeit auf sich nehmen. Das ist unsere Gerechtigkeit. Das ist charakteristisch für die heutige Menschheit, im Eigentumismuswahn. Sie erliegt dem Glauben, wenn man einen Schuldigen findet und ihn öffentlich verurteilt, wird das Elend, der Tod und das Leid aufgehoben.

Wir alle wissen aber, dass das nicht stimmt und trotzdem tun wir es. Es ist das Resultat Jahrhunderte langer, selbst verabreichter Gehirnwäsche und der Bequemlichkeit. Verabreicht von unseren Ururururvätern an die nächste Generation, im Glauben, das Richtige zu tun.

Es ist richtig in unseren Augen, Land von Armen aufzukaufen. Es ist auch richtig in unseren Augen, Menschen von ihrem Land, auf dem sie über Jahrhunderte lebten, aber keinen Grundbucheintrag dafür vorweisen können, zu vertreiben und ihr Land von irgendwelchen anderen zu kaufen, der so schlau waren, es in eine Grundbuch als sein Eigentum einzutragen. Das sind die primitiven Regeln des Eigentumismus.

Es ist in unseren Augen auch richtig, gekauftes Land zu bewirtschaften und daraus Gewinne zu erzielen, unabhängig davon ob die vorherigen Nutzer des Landes, sich diese Lebensmittel mit ihren kleine Geldmitteln leisten zu können. Es ist auch richtig in unseren Augen, Wasser zu verkaufen, wenn es in Flaschen oder Kanistern abgefüllt ist. Jeder Ökonom kann Ihnen das auf Heller und Pfennig offenlegen, warum es kosten muss und wenn dieser "Marktplatz" nicht mehr von einem Staat beaufsichtigt wird, wird das Wasser für dann billiger. Das dürft wohl klar sein - oder!? Der Kapitalismus ernährt alle, solange er zahlen kann. Wer nicht zahlen kann, unterliegt der "natürlichen Auslese" des Marktes, der selbstverständlich Natur ist, wie der Mensch. (Ironie! Ich kennzeichne dies, da es sonst zu Missverständnissen kommt).

Es ist richtig in unseren Augen, aus allem was wir als Eigentum bezeichnen Profit zu schlagen. Wir begeben uns auf einen Arbeitsmarkt und lassen uns ins Maul schauen, wie alte Gäule die auf dem Rossmarkt verscheuert werden. Heute begibt sich der gebildete Mensch freiwillig auf den Sklavenmarkt und bietet sich als Monatslöhner an. Er erarbeitet sich schon im Kindesalter Zertifikate, die ihn von den anderen abheben sollen, damit er eine bessere Chance auf diesem Arbeitsmarkt bekommt.

Der Markt als reales Wesen, das bis heute keiner sah

Ja, das ist Vernunft. Die Anpassung unseres Denkens an die Realität des Marktes. Diese Menschen aus Afrika wollen auch an unseren Markt teilnehmen. Sie wollen auch als Monatslöhner ihr Geld verdienen, wie wir alles, weil wir es müssen, weil es unsere Ordnung ist.

Doch keiner will diese Ordnung infrage stellen, weil er selber keine andere Vorstellung von Realität hat, als diese, die wir heute leben. Dabei ist die Menschheit im Gesamtes das Wesen, das diese Realität einmal als die einzig wahre beschloss und die wir heute deshalb leben, weil unsere Urururväter und deren Urururväter und -mütter, dies als richtig bzw. als gewohnt ansahen.

Doch Gewohnheit ist noch lange kein Beweis für die Richtigkeit eines Verhaltens, das sich dann auch noch mit Regeln und Normen als Wahrheit in irgendwelchen Büchern manifestiert, die wir seit Jahrtausenden abschreiben, denn wir schreiben die Lüge ab. Jede Vorstellung von Ordnung auf der Basis von Eigentum ist falsch. Sie führt zu dem, was wir heute leben und ganz tief in unserem Inneren immer als Ungerechtigkeit ansehen.


Der Enthaltsamkeit ist nur ein anderes Wort für Gier

Es gibt keine rationale Erklärung, warum einer mehr haben darf als ein anderer. Wir sehen es nur ein, weil es eben immer schon so war und weil wir dies als moralisch ansehen. Dabei frage ich mich, was ist moralisch daran, mehr haben zu können als der andere? Ja - da stimmt ihr mir zu! Ihr nennt diese dann Gier! Aber es ist auch Gier, wenn der Arme den Reichtum will und es Gier, wenn der Reiche seinen Reichtum mit Leistung argumentativ als moralisch ableitet.

Daher ist der Arme genauso gierig wie der Reiche, nur der Arme ist nicht so erfolgreich in seiner Gier wie der Reiche. Das nennen wir dann Neid. Doch Neid ist nichts anderes als Gier. Es gibt auch keinen Menschen auf dieser Welt, der mehr leistet für die Menschheit, damit er mehr hat als anderen. Doch genau diesen Unsinn kann man der Menschheit einleuchtend erklären, wenn sie das Eigentum glaubt, obwohl Eigentum nur eine angenommen Wirkung von Materie ist. Aus dieser Annahme ergibt sich der Markt. Der Handelsplatz, auf dem sich jeder zur Schau stellt, wie ein gut gebauter Sklave und dafür einen Lohn erhält. Er verkauft sich und seine Arbeitskraft, nicht für das Wohlergehen der Menschheit, sondern für das Wohlergehen eines Herren, der angeblich mehr hat als der Rest der Anderen.

In diesen Schlingen der Ordnung, des Wertes und der Gerechtigkeit, die eigentlich nur die Ordnung des Unrechts ist, befinden wir uns alle. Einer alleine kann dieser Realität nicht entfliehen. Es ist eine Ewigkeit, zu der die Menschheit verdammt ist, bis sie erkennt, dass Eigentumismus nur eine Religion und ein Glaube an einen Gott ist, der nicht existiert.

Der Markt existiert genauso wenig wie ein Gott. Es gibt für beide keinen physikalischen Nachweis. Der einzige der existiert, ist der Mensch und mit seinem Glauben erschafft er den Markt, den Profit, den Handel und damit das Unrecht. Erst durch das Unrecht konnte das Recht entstehen. Damit wäre endlich diese unselige Diskussion beendet.

Für alle Gläubigen noch einmal formuliert: Erst kam das Böse in die Welt, damit das Gute existieren konnte. Das Böse ist allerdings das, was unmenschlich ist. Daher ist jeder Gott und jedes Eigentum unmenschlich. Er nachdem der Mensch Eigentum und danach Gott erdachte, kam das sogenannte Gute, dem wir heute nachrennen wie eine mittellose Braut einem reichem Freier.


Unschuld beginnt da, wo Erfahrungen nicht mehr gewertet werden

Die Menschheit verlor ihre Unschuld im Erkennen des Eigentums. Unschuld bedeutet: Weder Gut noch Böse zu kennen, sondern nur Menschlinkeit, wenn aber die Menschlichkeit von der Ordnung des Eigentums oder eines Gottes abhängig gemacht wird, indem man deren Ordnung anwendet, um Menschlichkeit zu üben, ist damit unmenschlich.

Auch das werden nur die Wenigsten verstehen. Es ist zu kompliziert für den heutig denkenden Menschen. Es widerspricht seinen Denkstrukturen. Er kann es nicht verstehen, weil sein heutiges Denken einfach falsch ist. Es gibt keine gute oder schlechte Menschlichkeit. Menschlichkeit ist universell, nicht ein Gott oder ein Eigentum. Diese Vorstellungen von Ordnung beugen die Menschlichkeit und verfälschen sie.

Das Gebot des Reichtstums ist die Armut als Konsequenz

Reich ist der, der Armut als selbstverschuldet betrachtet und dadurch bei anderen ertragen kann ohne sich zu hinterfragen. Der Arme der den Reichtum auf dieses Basis hinterfragt, ist bereits im Denken ein Reicher. Er sucht nur ein Schlupfloch für sich selber, damit er REICH wird. Er ist niemals ein Systemkritiker, sondern ein Systembefürworter, obwohl er sich für das Gegenteil hält.  (Daher keine Diskussionen mit mir, wie man den Reichtum besser verteilt - das ist nur eine Diskussion der Gierigen und Neider)

Der Reiche wird nicht gut, indem er teilt. Der Arme wir aber genauso wenig gut, wenn er mit seinem Wenigen sich zufrieden gibt und nicht neidet. Der Asket, der Franzikus (heutiger Papst) vorgibt zu sein, ist genauso ein Heuchler wie ein Warren Buffett oder der Hartz4-Empfänger der sich selber läutert und vom BGE träumt. Es ist alles Eigentumisten, die von ihrer Küche bis zur Haustüre denken, denn würden sie sich Gedanken über alle anderen Menschen auf dieser Welt machen, damit diese auf genau dem gleichen Standard leben sollen, wie er selber, ist sein Verstand überfordert. Danach beugt sich seine Vernunft wieder der alten Ordnung des Eigentumismus und sucht nach Gründen, warum der andere mehr oder weniger hat.

Das ist der ganz normale Wahnsinn auf dieser Welt, der zur Ordnung und Lebensphilosophie geworden ist. Ich werden auch nicht mehr wiederholen, wie dieser Wahnsinn zu beenden ist, denn die Mehrheit will es gar nicht wissen, sie will nur wissen, wie sie zu mehr kommt, als er jetzt hat und der andere haben wird.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler





Sonntag, 7. April 2013

Der Thron ist nur das Gesetz des Dienens

Ihr frag mich: "Wer ist der Gerechteste für den Thron?"
Ihr zerrt an mir wie an einem alten Mantel, 
wer ihn erhält, hat RECHT.

Ich aber sage Euch: 
Es gibt keine Gerechtigkeit solange es einen Thron gibt
und solange der Mensch vom anderen verlangt, dass er dient.

Gerechtigkeit gibt es auch dann nicht, 
wenn keiner auf dem Thron sitzt
und die Schar unter dem Thron abstimmt,
was der Thron zu entscheiden hat. 

Denn dann ist nur die Menschheit
der Thron. 

Gerechtigkeit gibt es auch dann nicht,
wenn jeder sich auf seinen eigenen Thron setzt.

Denn dann muss der Thron
dem Thron dienen. 

Gerechtigkeit gibt es erst dann,
wenn einjeder sich nur noch als Mensch sieht 
und die Idee vom Dienen vergessen ist. 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Die klassische Philosophie und Wissenschaft in der Kritik

Ich las nicht Nietzsche, Kant, Platon oder Schopenhauer, um die Welt zu verstehen und das zu erdenken, was ich anfangs "leistungsgedecktes Geld" nannte, sondern ich las sie erst, nach dem ich das LGG als Konsequenz zur Auflösung sämtlicher Paradoxien in unserem System entwickelt hatte.

Das LGG ist der Krückstock hinein in eine neue Denkart, die all die Ungerechtigkeiten in dieser Welt ein für alle mal aus dem Sinn des Lebens und damit aus der Logik der Menschen nimmt. Ich hatte sozusagen, all das aufgehoben, was Kant in seiner "Kritik an der reinen Vernunft" verlangte bzw. Nietzsche ansatzweise in seinem Zarathustra zu beschreiben versuchte.

Die Menschen, die ich mit dem LGG konfrontierte, waren überfordert, so wie ich in meinen Erklärungsmöglichkeiten. Ich muss also unglaublich beschwerlichen Weg antreten, den Weg zurück - dahin wo ich anfing alle Paradoxien einzeln und konsequent in mir aufzulösen. Viele hatte ich im Lauf der Zeit vergessen. Wer etwas erkennt, versteht und vor sich sieht, vergisst sehr leicht, wie beschwerlich der Weg zu diesem Erkennen der Systematik, der Mechanik des Willens und des Wollen des Wollens ist - geschweige denn des Erkennens der tatsächlichen Freiheit und der tatsächlichen menschlichen Natürlichkeit.

Bei diesem Weg zurück, war die Philosophie eine große Hilfestütze, nicht aufgrund ihrer Erkenntnisse und Darlegungen, sondern viel mehr aufgrund ihrer Fehler in der Logik bzw. Inkonsequenz trotz aller Anstrengung der o. g. Verfasser. So scheint es mir doch noch möglich zu sein, mein Gedachtes in herkömmliche Wort zu fassen und anhand der gängigen Philosophie die heute noch als natürlich anerkannten Denk- und Verhaltensmuster als antrainierte Künstlichkeit des Menschen aufzudecken, auf dass einer breiten Masse möglich sein wird, das LGG im richtigen Sinne zu erfassen und nach der heutigen Denkart.

Das was wir heute als menschlich und natürlich in unserem Handeln, Verhalten oder als Charakter beschreiben wird von einer Vernunft getragen, die wir Selbstbewusstsein nennen. Daraus ergeben sich sämtliche Regeln und Normen, denen sich die Menschheit in der Konsequenz daraus unterwirft und ihr Handeln danach ausrichtet. Daher liegt Kant vollkommen richtig, indem er die Vernunft als zu überwinden beschreibt und darum bittet den Verstand zu benutzen. Der heutige Menschen ist heute tatsächlich nicht imstande seinen Verstand zu benutzen, auch wenn er davon überzeugt ist.

Daher kann der heutige Mensch tatsächlich als Schöpfung, als Kreation verstanden werden. Er ist in jedem seiner Gedanken ein Kunstobjekt. Das was heute Norm ist, nährt sich aus einem inneren, tiefen Verständnis dieser Schöpfung aus dem ICH - dem Selbstbewusstsein und seiner angeblich erkannten Individualität. Daher ist es auch unmöglich aus diesem als Inneres erkanntes, die Wahrnehmung der Welt als Realität in seiner Tatsächlichkeit zu erfassen. Es ist niemals einem einzelnen Menschen möglich diesem System zu entfliehen oder wie man heute sagt: "auszusteigen". Die von ihm zugelassene Vernunft ist nicht fähig dies auch nur ansatzweise zu denken. Es wird auch nie eine Anleitung geben, sich aus seinem eigenen Gefängnis selber zu befreien. Jeder muss sich seinen eigenen Weg durch sich selber hindurch zu schlagen. Ich kann ihm lediglich sämtliche mir aufgefallene Denkansätze offenlegen, mit denen er dann damit an sich selber arbeiten kann.

Es gibt viel Versuche in der Philosophie das Phänomen ICH und Bewusstsein zu erklären, aber sie bewegen sich in der gewohnten analytischen Weise durch ihre eigenen Erfahrungen. Sie beobachten die Welt, das Verhalten der Menschen, nach dem Prinzip - Aktion und Reaktion, denn genau das schreibt ihnen ihre Vernunft vor. Die oberste Priorität aller Sorgfalt ist also, sämtliche Erfahrungen, die je ein Mensch in seinem Leben sammelte als nicht gemacht anzusehen und sie keinesfalls als Grundlage seiner Überlegungen heranzuziehen - ansonsten findet er sich immer einer Auswirkungsbesprechung der Dinge wieder, die er beobachtet. Das Problem der Menschheit besteht allerdings nicht in den Auswirkungen, sondern letztendlich nur in einer einzigen jemals gemeinschaftlich anerkannten Denkfehler über die Natur, die er beobachtete und daraus falsch Schlüsse zog. Ich nenne die kurz und bündig: "Eigentumsdenken".

Alleine das Wort "Eigentumsdenken" löst unglaubliche Reaktionen und Abwehrhaltungen beim Menschen aus. Lange Zeit war ich der Meinung, dass der gewöhnlich denkende Mensch aus sich heraus, wenn er sich mit dem Eigentum auseinandersetzt, zur Auflösung all seiner gemachten Erfahrungen kommen muss, wenn er nur konsequent genug gegen sich selber. Doch Sie sehen, es ist nicht so. Es gibt gigantische Denkmechanismen, die einem Geist nicht erlauben es zu erkennen, da er nicht fähig ist die Wiederholung aller als natürlich erkannten Mechanismen unseres Willens als künstlich zu durchschauen. Selbst Schopenhauer versucht krampfhaft zu beweisen, dass der freie Wille immer durch eine Aktion ausgelöst werden muss - durch äußere Reize. Ein Denkgangart, mit der er auch Kant widerlegen wollte und von der Masse der Gelehrten bis heute als korrekt angesehen wird. Was allerdings nicht richtig ist.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass die "Athener Schule" - allen voran Platon mit seinem herausgearbeiteten Weltbild immer noch an uns wie eine Klette hängt und einfach nicht abgeschüttelt werden will, denn selbst er als überzeugter Athener und Anhänger der griechischen Religion, die wir heute Mythologie nennen, war eine Schöpfung und ein Kunstobjekt der Geisteskraft von Weltanschauung, die er nicht bereit war zu überwinden.

Der einzigen, der kritisch über Platon schrieb, war Friedrich Nietzsche. Er erkannte das, was der riesige Fehler der Griechen und all seiner heutigen Anhänger und Interpreten immer noch unterläuft. Platon hatte ein Weltbild, das aus Sklaven bestand. Auf dieser Tatsache baute all seine Logik und seine Sicht auf die Welt auf. Heute wird dieses Weltbild immer noch gehütet, aber man sieht die Sklaven mittlerweile. Im Allgemeinen hält man das für einen Fortschritt, doch es hat nicht dazu geführt, Freiheit, Weltbild oder gar das Menschsein, neu zu definieren. Ein grundlegender Denkfehler, der dringendes aufzulösen ist.

Natürlich neigt jetzt der konditionierte, trainierte und vernunftsagierende Mensch sofort zu logischen Schlussfolgerungen, zu vermuten, dass hinterrücks die Sklaverei wieder eingeführt wird. Ihm fällt nicht auf, dass sie niemals abgeschafft wurde. Ein Sklave ist nicht frei, indem man ihm die Freiheit schenkt und weiterhin nach den Regeln des Eigentumsdenken, hält wie ein Tier. Verzeihen sie mir die harte Umgangsart mit ihren Gefühlen, aber die Wahrheit war noch nie angenehmen.

Es liegt an Ihnen, ob Sie bereit sind schonungslos mit sich selber ins Gericht zu gehen, oder ob Sie hier nur lesen, um sich ihr eigenen falsches Weltbild doch als richtig zu verteidigen.

Ich persönlich weiss, was Realität ist und mir ist auch bekannt, welchen verschwommenen Blick sie auf die Tatsächlichkeit haben und wie sie sich tagtäglich selber betrügen, nur um die Wahrheit nicht zu sehen. Es ist nicht meine Aufgabe als Prügelknabe zu dienen, damit sie weiter ihre falsche Sichtweise auf die Welt behalten können und wie ein weinerliches Menschlein täglich ihr Leid über die Welt klagen können.

Ich möchte Sie lediglich darauf hinweisen, dass auch die gesamte Menschheit das heute System nicht ändern kann, wenn sie stetig und vereint in ihr Inneres schaut und glaubt, durch ihr Inneres, ihre Moral, Tugend oder wie immer Sie nennen wollen, könnte die Welt ändern. Nicht einmal wenn sich die heute nach dem heutigen Grundsatz sich gegenseitig aufopfernd lieben wollten, würde sich nicht ändern. Es wäre lediglich wieder nur eine Lösung aus der Vernunft geboren, die eigentlich nicht bereit ist, das grundsätzliche zu ändern. Sie bleiben weiterhin die Schöpfung und das Kunstwerk des Eigentumsdenkens. Ihr Verstand wird mit keiner einzigen Hirnzelle angestrengt. Sie bleiben ein vernünftiger Mensch.

Wer seinen Verstand benutzen will, darf sich nicht einmal auf das viel beschworene Selbstbewusstsein und seine Individualität verlassen. Es ist nur eine Fatamorgana, die sie wieder auf den Pfad der Vernunft treib, um in Aktion und Reaktion zu denken. So versinken sie im alten Sumpf der verstaubten Denker und werden zu den gleichen falschen Resultate kommen wie diese hoch geachteten Herren.

Daher ist es geradezu amüsant, wie Schopenhauer über Hegel herzieht; - ihn einen Lügner und Blender nennt und genau auf die gleiche Art und Weise, falsche Thesen aber andere aufstellt. Er beschreibt lediglich die aktuelle Mechanik des Willens und hält ihn daher als für natürlich bewiesen, anstatt zu erkennen, dass er die Mechanik des Selbstbetruges, den sie tagtäglich praktizieren, beschrieben hat. Er geht wissenschaftlich vor und beweist das, was sein muss. Anstatt die Dogmen auszuräumen, bestätigt er diese. Er behauptet sogar, dass der Charakter des Menschen angeboren sein. Wobei ich vermute, dass zum damaligen Zeitpunkt, mit Charakter gleichzeitig die Kultur gemeint war.

Charakter ist allerdings nur dann auszumachen, wenn man ein Gewissen annimmt, welches allerdings auch nur eine Schöpfung und damit eine Künstlichkeit ist, die sich aus der Vernunft heraus in logischer Konsequenz ergibt, aber keineswegs natürlich ist. Sie sehen: Ihre Vernunft ist der größte Feind ihres Verstand. Sie hält in Schach und unterdrückt in - ... sie schaltet in einfach ab. All das was in ihrer Seele (ihrem Verstand) produziert wird, gilt heute als imaginär und soll sogar nach ihrem physischem Tod, in eine andere Dimension oder gar in den Himmel schweben. So weit weg sind sie bereits von der Realität in ihrem Blick auf die Welt - also in ihrer Weltanschauung.

Es wird also kein leichtes, sich von den Fessel und Ketten zu befreien, sie sich freiwillig anlegten und mit denen sie bereits verwachsen scheinen. Sie haben bereits in ihrem Inneren, von dem sie glauben es sei rein und voller Gerechtigkeit, davon überzeugt, dass es falsch ist diese Fessel abzulegen, weil ihr Gewissen und die gültige Norm ihnen lehrt, dass darauf eine Strafe folgt, die sie bereit zu ertragen, weil sie diese für Gerechtigkeit halten. Alle das ist bereits ein Widerspruch in der Argumentation, ein Paradox, aber sie werden genügend Ausflüchte finden, mich eine Lügner(in) zu halten.

Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass ich keinen Wert darauf lege, als Frau oder Mann angesehen zu werden. Ich persönlich kann mich als Mensch sehen. Was sie als Frau - als geschlechtliches Wesen in mir sehen - ist auch nur ein Resultat ihrer Vernunft. Sie ermöglicht ihnen jetzt zu überlegen, was ich wohl für eine Kindheit hatte, welche Erfahrungen ich machte usw., um mich als Charakter zu beurteilen und sich selber zu erklären, warum ich auf solche absurde Behauptungen kommen. Damit wären wir bei Freud. Mit ihm kam diese Art der Analyse in die Welt. Welche heute bekanntlich dafür benutzt wird, all die Menschen zu heilen, die mit dem hier und jetzt - den Auswirkungen des Systems nicht mehr zurecht kommen. Die Vernunft verträgt eben keine Kritik. Sie hat immer recht und kann sich jeden Schwachsinn auch noch beweisen. So ist für jeden Mord, für jeden Krieg, für jedes Verbrechen, ein fehlgeleiteter Mensch die Ursache oder gar ein fehlendes oder falsch interpretierendes Gewissen die Ursache, aber niemals der künstliche Mechanismus unseres Willens, der für frei erklärt wurde und doch unfrei ist. So nehmen Sie Auswirkungen einfach als Ursache hin und wollen sie aus der Welt schaffen, indem sie aber nur dämpfen.

Genauso verfährt die Menschheit mit der Armut. Sie ist nicht bereit sie abzuschaffen. Sie tut aber alles nur erdenkliche, um sie erträglich zu machen. Und schon sind wir wieder in einer Auswirkrungsbesprechung, die bekanntlicher Weise zu keine Ausweg und zu keiner Lösung führt. Lösung bedeutet in der tatsächlichen Konsequenz, dass man sich von etwas lösen soll, um Änderungen herbei zu führen. Doch Lösungen gibt es auf der Welt weit und breit, sondern lediglich Linderungskonzepte in Hülle und Fülle - für alles nur erdenkliche.

Dem Menschen sieht in Arm und Reich eine zwingend notwendige Gegensätzlichkeit, die sich aller Vernunft nach der Natur wie Tag und Nacht gegenüber steht und macht aus seinem unnatürlichen menschlichen Zustand gleichzeitig ein Naturgesetz, das in übersetzter Weise besagt: Die Nacht hat dem Tag zu dienen und wenn sie sich genug anstrengt wird sie zum Tag. Demnach wäre in den heutigen Tagen die Bildung die Sonne und doch ist er nur mit größter Mühe und Raffinesse in ein in der Natur beobachtetes Phänomen hineinzuzwingen.

Womit wir wieder bei der von Schopenhauer beschriebenen Aktion und Reaktion sind, die angeblich das Wollen macht und daher keine grundsätzliche Freiheit zu bestehen scheint. Darin liegt auch für die glaubende Welt der Beweis begraben, das Kant sich irrte. Daraus ergibt sich auch das gängige Wort "Irrsinn", was zum "Wahnsinn" wurde - nur weil man aus irgendeiner anscheinend gemachten Erfahrung ein Gesetz macht und danach feststellt, dass man sich irrte. Daher stelle ich Fest Schopenhauer irrte sind.

Ich will hier keine Beweise bringen, das sie so einfach sind, dass jeder Mensch, der seine Vernunft überwindet und seinen Verstand benutzt, sie ganz leicht selber ersinnt und damit allem einen neuen Sinn gibt und den Irrsinn der Jahrtausende damit beendet. Schließlich bin ich kein Lehrmeister und sie kein Jünger (Schüler), sondern sie sollen nicht glauben, was ich erzähle, sondern es verstehen und damit wissen. Nur so entsteht Wissen und damit auch die eigentliche Freiheit.

Das einzige was Sie also vom Wissen und damit von der Freiheit trennt ist also die Vernunft, die ihnen täglich erklärt, dass es sich nicht lohnt ihn zu benutzen - es tut ja sonst auch keiner, sonst gelten sie als irrsinnig, weil alles was sie tun keinen Sinn macht, sondern nur Profit bzw. machen sollte.

Womit wir beim Eigentum sind. Dabei geht es jetzt nicht um ihr Bett oder ihre Zahnbürste, sondern um das Eigentum in seinem gesamten Umfang und was es mit ihrem Willen und ihrer Vernunft anrichtet. Das Eigentum ist Grundvoraussetzung, um Gewinne, Profit bzw. Wertschöpfung zu erzielen. Es räumt einem Rechte ein, die für andere nicht gelten, die Eigentum haben. Es ist also auch Grundvoraussetzung für Macht und der Konsequenz auch dem Herrschen bzw. Dienen. Wir sind wieder bei der oben beschriebenen Gesetzmäßigkeit der Gegensätze - dem Dualismus - angekommen. Vermutlich erkennen sie die Wiederholung der Systematik - was ein System kennzeichnet. Das Herrschen ist für den Dienenden der unangenehme Teil im System und das Herrschen für den Herrschenden, denn es wird ständig angegriffen bzw. will von anderen als Befreiung vom Dienen ausgeführt werden. Hier haben wir wieder die "Mechanik des Willens", der als natürlich begriffen wird, sich allerdings an absolut unnatürlichen Gesetzmäßigkeiten ausrichtet. D. h. - auch wenn sich ständig und überall alles wiederholt, von jedem als richtig anerkannt wird, ist es noch lange kein Naturgesetz. Somit ist Eigentum auch nicht natürlich - wenn wir interpretieren, der Wolf nimmt sich ein Revier als Eigentum. Das machen nur Raubtiere. Sie wollen doch nicht behaupten, dass der Mensch ein Raubtier ist und andere Menschen die aufgrund unseres Weltbildes arm bzw. reich sind, jagt. Nicht einmal Wölfe jagen Wölfe. Es liegt also auch ein grundsätzlich falsches Bild von der Natürlichkeit der Natur in Bezug auf Tiere und Revierverhalten vor. Auch hier hat sie ihre Vernunft und der Zwang der Wissenschaft etwas zu beweisen, was sein muss, sie betrogen und zu falschen Schlussfolgerungen und Erfahrungen geführt. D. h. ihre angeblichen Erfahrungen in Interpretation zur Natur, sind nicht echt - also nicht wahr, sondern Lüge.

Trotz all dieser Erklärungen und einem gewissen Verständnis gegenüber all den Dingen, die ich oben beschrieb, sind sie allerdings nicht imstande, Leben ohne herrschen sich vorstellen. Sie allerdings bereit sich anstrengen, ohne dienen leben zu wollen. Sie sind bereit Armut erträglich zu machen - als Zeichen ihrer Humanität, aber den Reichtum stellen sie nie infrage. Das ist so als ob sie sich ihren Willen nehmen und damit ihre Freiheit. Die Vernunft regiert sie wieder. Sie haben immer noch nicht verstanden, dass der Wille zu Reichtum und Wohlstand kein freier Wille, sondern lediglich die gewohnte Mechanik ihrer Willensbildung darstellt und aus diesem Grund verteidigen sie das Eigentum an sich. Wäre es nicht mehr als Wert existent, könnten sie nicht mehr denken und damit keinen Willen für sich bilden, das ihrer Vorstellung entspricht: ... wenn ich mich genügend anstrenge werde ich von der Nacht zum Tag - sie erinnern sich noch an mein Beispiel?

Ihre Vernunft sucht verzweifelt nach Regeln und Normen an denen sie sich ausrichten kann, um andere zu benachteiligen. Dadurch ist so manch ein Philosoph zu der Aussage verleitet worden, dass das Gute und Böse, die Natur des Menschen sei - eben diabolisch / teuflisch. Womit wir beim Glauben und bei den Religionen sind.

Sie sehen es gibt einiges auf seine angebliche Natürlichkeit zu untersuchen und noch viel mehr zu revidieren. Das sie zum Gebrauch des Verstandes führt. Ich werde daher einfach bei den grundsätzlichen Begriffen und deren Assoziationen beginnen. Sie auf die Systematik - also das System - hinweisen und damit deren Unnatürlichkeit und ihre falsche Schlussfolgerungen und damit fehlinterpretierten Erfahrungen hinweisen.

Sie sind lediglich ein Produkt ihrer eigenen Erfahrungen, ihnen allerdings auf dem Weg zum Verstehen der tatsächlichen Realität im Wege stehen. Es wird also unsere erste Aufgabe sein, sämtliche Erfahrungen, die sie selber machten bzw. aus Büchern sich aneigneten, mit ihrer Vernunft ausarbeiteten, als Lüge zu erkennen, indem Sie sich schonungslos bekennen, dass sie einem absoluten Systemzwang sich unterwerfen, weil Sie keinen Ausweg sehen. So verhalten sich auch Tiere nach langer Gefangenschaft. Sie akzeptieren diese als Normalität, entwickeln daraus Gewohnheiten und sind in Freiheit nicht mehr lebensfähig. So ergeht es momentan dem Menschen. Doch dieser glaubt er wird von anderen gefangen gehalten, abhängig gemacht - aber er hält sich selber mit seiner Vernunft in dieser Gefangenschaft. Dies gilt es zu erkennen und letztendlich zu überwinden, denn nur wenn alle Menschen verstehen warum sie das tun, was sie heute tun, werden sie es nicht mehr wollen, da es Irrsinn ist. Doch das wichtigste ist, sie wissen wie Freiheit funktioniert und können diese auch wieder praktizieren. Erst dann kann der Irrsinn beendet werden. Sie wissen von was sie sich lösen muss, vom Eigentum - warum und vor allem warum. Denn erst wenn man etwas als grundlegend falsch und als Lüge sieht, will man es nie mehr verteidigen und vor allem nicht mehr haben. Es wird für die eigenen Willensbildung wertlos und damit auch bei der Gewissensbildung, selbst für die Moral oder das Selbstbewusstsein ist es nicht mehr notwendig und schon gar nicht mehr für das Überleben.

Sonntag, 24. Juni 2012

Die Weltformel (Kapitalismus) ist falsch

Betrachtet man die Feilscherei der Politiker zum Fiskalpakt, muss der Glaube am Finanzierungsmodell Staat, Welt, Familie, Geldsystem scheitern. Bundesländer verkaufen sich wie Huren, für ein paar Milliarden aus dem Bundeshaushalt. So wie sich jeder Akademiker wie eine Hure an den Höchstbietenden vertickt.  Alles scheint sich auf einer imaginären mathematischen Basis zu treffen.


Sie stellen alle immer wieder dieselbe Gleichung auf:

(materielles Eigentum + Gewinn)  = Menschheit (Leistung)

Diese Weltformel ist aber falsch. Sie geht nie auf. Materielles Eigentum teilt die Menschheit in Habende und Habenichtse. Will die gesamte Menschheit auf die Gewinnerseite (links) ergibt sich die komplette Sklaverei:

Menschheit (Leistung) + Gewinn = Materielles Eigentum

 
Man kann es drehen und wenden wie man will. Es kommt auf beiden Seiten nie das Gleiche heraus. Es gibt kein Gleichgewicht und daher keine Gleichheit. Die Menschheit besteht nicht aus Gewinn, der sich aus dem Eigentum heraus berechnet und so zu einem künstlichen Wachstum führt. Das ist kein Naturgesetz.

Menschheit (Leistung) + Gewinn = Materielles Eigentum

Richtig wäre:

Menschheit (Existenz)  = Leistung (Existenz)

Die Menschheit braucht die Instrumente, Gewinn und Eigentum nicht, um gemeinsam zu existieren. Das Eigentum ist der Divisor der Menschheit.

Eigentum = Habende - Habenichtse

Damit die Habenichts sich ernähren können, wurde der Gewinn durch das Eigentum erfunden. Der Habenichts kann sich beim Eigentümer andienen. Seine Leistung verkaufen und der Mehrwert der eingebrachten Lebensenergie, gehört dem Eigentümer des Grundstückes, der Firma, des Rohstoffes.

Eigentum + (Gewinn - Leistung der Habenichtse) = Existenz der Habenichtse

Da aber Eigentum und Gewinn eine Verzinsung des Eigentums darstellt, müssen die Habenichtse grundsätzlich mehr Arbeiten als sie verdienen. Der Gewinn bleibt immer auf der Eigentümerseite. Ihre Mehrarbeit wird durch den Gewinn wiederum verteuert und erhöht ihre Existenzkosten. Das ist das Grundprinzip des Kapitalismus (noch einmal: Kommunismus, Sozialismus, Marxismus ist auch Kapitalismus).

Wie wollen Sie in dieser Formel für Gerechtigkeit sorgen; für Gleichheit und dass es jedem Menschen gleich gut geht? Ich sage Ihnen, es funktioniert nicht! Jede Erweiterung der Gleichung oder Kürzung für zu einem Arrangement, das die Menschheit in soziale Klassen und unterschiedlichen Wohlstand aufteilt. Es kann lediglich nur eine Gerechtigkeit innerhalb der unterschiedlichen Klassen angestrebt werden. Das ist die Gleichheit im Ungleichsystem.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Kapialismus ist Wahnsinn

"Die Definition von Wahnsinn ist, 
immer wieder das Gleiche zu tun 
und andere Ergebnisse zu erwarten."


Albert Einstein

Bevor man nun in Nostalgie schwelgt, sollt man sich zu erst klar werden, was Kapitalismus ist. Kapitalismus ist nicht das Gegenteil von Kommunismus. Kommunismus und Sozialismus sind Varianten des Wahnsinns, den Kapitalismus zu verbessern. Kapitalismus ist auch nicht Demokratie. Demokratie ist nur eine Selbstverwaltung der Verzweifelten. Jede Form der angestrebten Selbstverwaltung der Menschen, unterwirft sich den Regeln der Marktwirtschaft. Sie ist ein binäres System, die vom Gewinnen lebt und sich Verlierer selber züchtet, indem sie die Armut pflegt und erträglich macht.

Wer versucht den Kapitalismus mit seinem kommerziellen Gewinnstrebend, basierend auf Eigentum, human zu gestalten, macht immer wieder das Gleiche. Er trennt die Menschheit und erwartet trotzdem ein anderes Ergebnis - die Einigkeit.


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